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Musik am Mittwoch

… in diesen Tagen werden sehr viele sehr schöne Gedanken über Liebe und Frieden geteilt, unendlich viele Menschen weltweit tragen den Gedanken von einer Welt, einem liebevollen und wertschätzenden Miteinander, von einem friedvollen Leben. Lasst uns daran festhalten, lasst uns unsere modernen Traditionen und das, was gewachsen ist, nicht durch Angst und Hass aus den Augen verlieren.

„Ich habe zuviel Hass gesehen, als dass ich selber hassen möchte.“ (Martin Luther King)

Ich wünsche uns allen einen friedvollen Winteranfang ❄️

[kinderkram] 7 – Vorsätze

kinderkramEin Ritual, das vor allem in der Wohlstandsgesellschaft gepflegt wird, sind Vorsätze zum Jahreswechsel, dem Symbol für Neubeginn. Der 12monatige Kalender beginnt von vorne mit dem 1.1. und der neuen Jahreszahl. Dennoch bietet sich der Zeitpunkt an, gewohnte Laster oder Sorgen abzustreifen. Fast jeder nimmt sich etwas vor: mehr Sport, gesünder oder weniger essen, weniger arbeiten, weniger Konsum, bewusster leben, etwas anderes arbeiten, mehr ausgehen, sich öfter etwas gönnen, mehr zur Ruhe kommen, öfter entspannen, mehr Zeit mit der Familie, mit Freunden, mit dem Lieblingsmenschen verbringen. Zur Veränderung gehört nicht nur ein Datum, sondern auch die innere Bereitschaft, Dinge dauerhaft anders zu machen. Insofern ist hilfreich, zu hinterfragen, ob der gewünschte Vorsatz zum eigenen Leben passt. Was die gewünschte Veränderung bewirken soll. Und dann zu überlegen, wie genau man das gewünschte Ziel erreichen kann, ob man bereit ist, die notwendigen Änderungen konsequent umzusetzen.
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Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um die alljährlich wiederkehrenden guten Vorsätze. Zum neuen Jahr. Der Blickwinkel einer Erwachsenen. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist hiermit herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: Wie haltet ihr es mit den guten Vorsätzen? Was würdet ihr am allerliebsten ändern? Haltet ihr Vorsätze durch? Warum nicht? Oder wie schafft ihr es? …

Planlos ins neue Jahr: Schreibzeit #1

Das Jahr habe ich mit einem richtig schön langen Urlaub beendet. Irgendwie war das notwendig, auch mein Körper hat eine Pause gefordert, bei fast 3 Wochen Urlaub kein Problem. Das reicht mehr als üppig, um viel zu schlafen, durchzuatmen und sich zu erholen. Trotzdem, irgendwie verläuft mein Start ins Jahr total planlos. Ich hab viel vor, aber alles schwirrt unkoordiniert und vor allem undefiniert durch mein noch nicht so recht einsatzfähiges Gehirn. Arbeit? Noch nicht so wirklich wieder im Job angekommen. Termine? Immerhin war ich pünktlich wieder arbeiten und habe einen Arzttermin wahrgenommen, dafür aber den Geburtstag einer lieben Freundin vollkommen vergessen. Im Nirwana verschwunden … Motivation? Ja, schon, nur ich kriegs grad nicht so recht gebacken. Ich bin träge – körperlich und geistig. Und das bin ich höchst ungern. Aber es hilft nix, darüber groß zu lamentieren, es ist mal so. Wofür es gut ist? Werd ich dann schon sehen, wenn die Gedanken wieder funktionieren und ich drüber nachdenken kann …

Puh, das trifft irgendwie, ohne dass ich es so geplant hätte, genau Bines Thema 1 für ihr neues Projekt Schreibzeit: „Damit ich mit meiner aktuellen, leicht trägen, Ist-Situation hoffentlich nicht ganz so alleine dastehe, habe ich gerade spontan entschieden, dieses Thema zum ersten Schreibzeit Thema in diesem Jahr zu ernennen. Wie ist Eure Gemütslage aktuell? Seid Ihr voller Tatendrang oder seid Ihr auch noch nicht so richtig im neuen Jahr angekommen?“

Raunachtzauber

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Ich kann mich gut erinnern, dass meine Oma in meiner Kindheit öfter von Raunächten gesprochen hat – seitdem habe ich den Begriff nur selten gehört. In diesem Jahr nun lese ich in zahlreichen Zeitschriften davon. Und bin sogar zu einer Raunachts-Geburtstagsfeier eingeladen … Hab mich eben schlaugemacht: von  Weihnachten bis zum 5.1. sind Raunächte, die wohl einerseits auf bitterkalte Winter mit pfeiffendem Wind und Schneegestöber, andererseits auf uralte Mythen, Bräuche und Rituale zurückgehen. Es ist eine magische Zeit, in den Nächten treiben allerlei Wesen wie Rauwuggerl, Geister, Zwerge, Feen oder Hexen ihr Unwesen draußen, deshalb haben die Menschen in alten Zeiten Fenster und Türen quasi luftdicht verschlossen. Es ist eine Zeit des Drinnenbleibens, des Erzählens, des Träumens und Reflektierens, des Nachdenkens und der Wünsche – im Herzstück steht, man darf in dieser Zeit 13 Wünsche aufschreiben, einen für jede Raunacht bzw. für jeden der folgenden 12 Monate – jeden Tag einen Wunsch ziehen und anschließend verbrennen. Am 6.1. liest man den verblieben Zettel – diesen Wunsch muss man sich selbst erfüllen. Eine zauberhafte Vorstellung?  Habt schöne Raunächte …