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Musik am Mittwoch: Geschwister

Eine meiner Alltime Favourite Bands hat nach 9 Jahren Pause angekündigt, ein neues Album aufzunehmen. 4 Geschwister, großartige Musiker. The Corrs werden nicht nur wieder zusammen Musik machen, sondern im September sogar ein Live-Konzert im Hyde-Park geben. Wär ich gern dabei … Schön wärs schon? Bis dahin schwelge ich in musikalischer Vorfreude.

Musikalische Entdeckung des Tages

Ich höre Jupiter Jones seit mehreren Jahren, mag die rauchige Stimme, das markante Auftreten der Jungs, den echten Sound. Vor allem die Akkustikversionen sind ehrlich, schlicht, melodisch. Die Texte untermalen die Musik und umgekehrt. Hör ich gerne, deshalb auch mal wieder eine musikalische Empfehlung, die neue Single der Jungs heißt „Rennen und Stolpern“, hört selber rein: http://youtu.be/2zoBUdf3pAA

Musikalische Vorfreude

Wer hier öfter mitliest weiß: ich liebe, liebe, liebe Musik. Gute Musik, echte Musik, alles, was mein Geschmack ist. Der nicht so ganz Mainstream ist, manchmal schon, manchmal nicht. Immer wieder anders, überrascht mich oft selbst. Im Juli war ich auf einem Festival mit Konzert von Revolverheld, die ich in den letzten Jahren immer mehr für mich entdeckt habe. Gar nicht so sehr die bekannten Balladen, sondern Texte, Musik, Vielfalt. Auf dem Konzert haben sie viele alte Sachen gespielt – und dazu ein paar Songs der neuen CD vorgestellt. Als Teaser.

Revolverheld

Seitdem freue ich mich auf morgen, wenn das neue Album erscheint. Und da die Jungs um Johannes Strate die letzten Wochen fast täglich auf Facebook etwas mehr davon „gezeigt“ haben steigt meine Vorfreude immer höher, höher und noch höher.

Ganz toll finde ich: fürs Cover von „Immer in Bewegung“ haben sie sich etwas Anderes einfallen lassen und 12 Freunde gebeten, was zum Lied zu sagen. Da kommentiert dann zum Beispiel Benedict Wells zu „Aufhören mich zu verlieren“ oder Steffen Henssler zu „Immer in Bewegung“. Eben reingehört hab ich in „Ich lass für dich das Licht an“, weil Sebastian Kehl das so sympathisch anteasert. Reinhören kann man hier – und morgen gibts auch schon das Album, yeah!

Was mir an Revolverheld noch gefällt? Die machen nicht nur richtig gute Musik, sie haben eine Aussage. Das Album spiegelt das Lebensgefühl meiner Generation wieder, ich höre zu und identifiziere mich, mit dem Ausgehen in den 90er Jahren, mit dem Lebensgefühl, als Musiker, mit wilden Zeiten, mit Gefühlen, mit nachdenklichen Zeiten. Macht Spaß. Mit Heulen nach guten alten Zeiten, wie es dieser Kritiker beschreibt, hat das wenig zu tun. Es ist eher eine Ode auf das, was man erlebt hat. Ein Dankeschön ans Leben. An ein bewegtes Leben. „Die Stadt wird hell und wir trinken das Leben …“, passiert mir heute auch noch. Ab und zu. Hin und wieder. Und den Revolverhelden wahrscheinlich auch – so hört es sich zumindest an.

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