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Sonntagsfreude: Vorsicht, eklig!

  Gewusst haben wir jetzt schön länger, dass in bzw. unter den schön gepackten Umzugskisten, die im alten Stall eingelagert waren, ungebetene Gäste eingezogen sind. In den letzten Wochen wurde der Gestank immer übler, insofern mussten wir gestern ran, gut eingepackt, feste Schuhe, dicke Handschuhe. Und ja, ich bin auf dem Bauernhof groß geworden, aber wenn’s mir vor etwas graust, dann sind das nun mal Ratten. Insofern durfte die versammelte Familie inklusive bezaubernder Nichte dann auch mal schön über mich lachen, als ich laut schreiend vor einem wirklich großen Exemplar fliehen musste, das mich ansprang. Die gute Nachricht: sie haben sich hauptsächlich in den untersten Kisten, ergo in alten Kuscheltieren und alten Faschingskostümen eingenistet. Die jetzt mitsamt den grausam stinkenden Nestern auf dem Müll gelandet sind. Wir konnten alle zum Auszug animieren, sollte dennoch noch mal ein großer Nager vorbeischauen wollen, werden wir wohl die alten Fallen der Urgroßeltern einsetzen müssen, die wir auf dem Speicher gefunden haben. Zudem ist die Katzendame hoffentlich die erfolgreiche Verteidigerin ihres Reiches. Bei der Aktion wurden zum Glück auch die verschollenen Deko-Eier meiner Mutter unversehrt geborgen, ist ja nicht mehr lang bis Ostern. Und wenn jetzt jemand Partei für die Ratten ergreifen möchte, das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er diese Spezies als Mitbewohner haben möchte. Mir stinken sie zu viel und ich finde keinesfalls erstrebenswert, diese Schädlinge in meiner Umgebung zu wissen. Deshalb Sonntagsfreude, dass sie weg sind. Und Punkt.
Mehr Sonntagsfreuden inklusive bezaubernden Blüten und köstlichem Bärlauch findet ihr gesammelt bei Rita.

#Sonntagsfreude: Ostergelächter

P1020244Ein netter Gedanke, den der junge Kaplan in seiner Predigt zur Ostermesse aufgegriffen hat: heute werde nicht nur das höchste, sondern auch das fröhlichste Fest der Kirche gefeiert. Also Grund zur Freude. Vor allem im Mittelalter sei es deshalb Brauch und Herausforderung für die Prediger: das Ostergelächter hervorzulocken. Deshalb hat er, statt tief in die Theologie, Philosophie oder Opfergedanken einzutauchen, gemeinsam mit den anwesenden Kindern Geschichten von den Möglichkeiten erzählt, wo das Osterei heute gefunden werden kann. Waren ein ige durchaus amüsante Tipps dabei – ich hoffe, keines der Kinder klettert jetzt aufs Dach, um im Schornstein zu suchen. Es wurde viel gelächelt und gelacht. War eine sehr herzenswarme, offene Stimmung – und dazu schöne Musik.

Und jetzt gibts Osterfrühstück, danach such ich dann auch mal, vielleicht find ich ein Nest? Der Osterhase scheint in diesem Jahr sehr fleissig gewesen zu sein 😉 Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.