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Spruch zum Wochenende: Glaube

Wärmendes Feuer

„Ich habe lange gebraucht meinen Glauben zu finden, dafür musste ich Richtiges und Falsches erleben. Ich würde mir wünschen, dass jeder einen Glauben hat. Aber ich will kein Prediger sein.“ (Rea Garvey)

Reduziert schließe ich mich Mr. Garvey an und würde mir wünschen, dass zumindest jeder an sich selbst und das Leben glauben kann und darf.  Heute war mein Arbeitsweg eine echte Offenbarung: strahlender Sonnenschein, glitzernder Schnee – die Fahrt am Ammersee-Westufer entlang ein Genuss für die Augen, die komplette Bergkette vor einem klirrend-kalten Himmel, Kloster Andechs auf dem Heiligen Berg immer wieder im Blick. Es ist mir wichtig, kurz inne zu halten und solche Augenblicke zu bemerken, zu verinnerlichen und die Erinnerung in weniger guten Zeiten hervorzuholen. Das hilft.

Uns allen wünsche ich ein gutes letztes Wochenende in 2017, an dem wir uns von diesem Jahr verabschieden dürfen – und hoffentlich mit einem guten Gefühl ins Neue  starten werden.

Musik am Mittwoch: Perfect

Duette zaubern und verzaubern, Stimmen verschmelzen, geben sich gegenseitig mehr und andere Klänge. Das hier hab ich kurz vor Weihnachten entdeckt, für mich ist es sehr besonders und im wahrsten Sinn des Wortes „perfect symphony“:

Quasi noch ein kleines Geschenk für die Ohren, nach den Feiertagen 🙂

Spruch zum Wochenende: Snow in April

20131215-190036.jpg„Sometimes it snows in April. Sometimes I feel so bad, so bad. Sometimes I wish that life was never ending, but all good things, they say, never last. And love, it isn’t love until it’s past.“ (Prince Rogers Nelson)

Als ob es nicht reichen würde, dass für dieses Frühling-Wochenende Schneefall und richtig kühle Temperaturen angesagt sind … Musiker machen sich durch ihr Werk unsterblich. So hört es sich also an, „when doves cry“. Ich schicke dir einen großen „Kiss“ in den Himmel, und hoffe, du darfst nun ewig im „Purple Rain“ lachen.

Musik am Mittwoch: In diesem Moment

„In diesem Moment geht irgendwo die Sonne auf, nimmt ein Schicksal seinen Lauf, erlischt irgendwo ein Stern, scheint das Glück unendlich fern. Werden Zwillinge geboren und Liebeslügen geschworen. Werden Hoffnungen zerstört und ein Gebet erhört.

Und irgendwo wirds gerade Sommer und anderswo schon Herbst, und Menschen glauben fest daran, dass ihre Jugend wiederkehrt.

Und als einer von Millionen steh ich hier und schau nach oben, frag, wo du gerade bist und wie es da wohl ist. Und als einer von Millionen, der an Erinnerungen hängt, fühl ich dass du gerade hier bist, in diesem Moment. In diesem Moment.

Schließen Augen sich für immer, scheint ein kleiner Hoffnungsschimmer. Wird ein geschenktes Herz zur Last und durch Mitleid Geld gemacht. Wird ein Mensch zum Kampf gedrillt und ein Diktator altersmild. Wird die große Chance verpasst und am Sterbebett gelacht. Und hinterm Licht wartet ein Tunnel und am Tunnelende Licht. Nur, dass ein Plan dahinter steckt, zeigt sich für mich nicht.

Fragen nach dem großen Sinn, der die Welt durchzieht, versenden sich im All und schwingen mit in jedem Lied.

Und als einer von Millionen steh ich hier und schau nach oben. Frag, wo du gerade bist und wie es da wohl ist. Und als einer von Millionen, der an Erinnerungen hängt, fühl ich, dass du gerade hier bist – in diesem Moment.“ (Roger Cicero)

Viel zu früh, ach Roger, ich wär so gern mit dir und deiner Musik noch ein Stück weit meinen Weg gegangen. Als einer von Millionen steh ich heute hier und schau nach oben – und wünsch dir, dass es gut ist, da, wo du jetzt bist. Zum Glück hast du weiterhin eine große Auswahl an Duett-Partnern …