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Sonntagsfreude: Streicheleinheiten

 Die Mietzekatze hat die Baustelle gründlich satt, ständig muss sie vor dem lauten Lärm davonlaufen, die gewohnten Schutz“plätzchen“ sind nicht mehr da, alles nicht mehr, wie es immer war. Umso anschmiegsamer wird sie, wenn mal einer da ist. So hab ich mir heute morgen eine Stunde für ausgiebigste Streicheleinheiten genommen. Und wurde genussvollst „akzeptiert“. Eben liegt sie auch wieder ganz eng an mich geschmiegt und genießt es, dass ich da bin – und vor allem, dass es so schön ruhig ist 🙂

Und ich habe heute endlich mal wieder einen ausgiebigen Spaziergang durch den Wald mit dem Hundefreund Herrn Frodo geschafft, und mit seiner Familie. Und sogar ein paar Zweige für die Adventsdeko hab ich gefunden. Was für ein herrlich schöner Sonntag!

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Mehr Sonntagsfreude sammelt die liebe Rita hier

 

Episode aus meinem Autofahrerleben

Ich fahre Auto, täglich, und ich tue das gerne. Gestern abend hat es mir eine neue Straßenführung etwas schwieriger gemacht: üblicherweise nehme ích nach dem Montags-Abend-Sportprogramm eine Unterführung – die aber aktuell nicht nehmbar ist. Gut, kein Problem, bei dem schönen Abendhimmel sucht man sich seinen Heimweg gerne ein wenig länger aus und bewundert still und andächtig den traumhaften Abendhimmel.

Anders heute morgen: nicht die Polizei (die oft mal für mein morgendliches Amüsement auf dem Weg zur Artbeit sorgt, wenn sie im dichtesten Berufsverkehr die jungen Azubi-Polizisten in den Einsatz schickt: Fahrzeugkontrolle, wenn sich die Autos bis zur Autobahn zurückstauen …). Nein: heute morgen hatte ich das Vergnügen mit einer Minifahrerin vor mir. Nicht einheimisch. Die strikt 50 gefahren ist (soweit ok), die jedem Gullideckel weiträumig ausgewichen ist und dadurch den Verkehr auf der linken Spur, nennen wir es mal: behindert hat? Und: die keinen Blinker hat. Keine Bremslichter (denn sie lässt sich schon lange vor der Ampel nur noch rollen …), die einen Sicherheitsabstand von etwa 500 Metern zum vor ihr fahrenden Fahrzeug einhält. Die leider nicht mitbekommt, wenn die Ampel auf grün schaltet, dann erst mal nach dem Gang suchen muss, sodass es maximal 2-3 Autos über die Ampel schaffen. Vielen Dank dafür.

Meine Lieblingssequenz: die Minifahrerin wird von dem links hinter mir fahrenden, eher ungeduldigen Audifahrer angehupt, weil sie an der Ampel erst nicht losfährt und ihn dann beinahe rammt, weil sie ja dem Gullideckel ausweichen muss. Wow! Das nennt man Erschrecken und dafür ein Getriebe quälen. In jedem Fall habe ich mich final entschlossen, zu überholen – als ich wusste, dass eine Strecke lang keine Gullideckel kommen. Gute Idee, nur wollte sie dann 500 Meter weiter auch rechts abbiegen, war natürlich falsch eingeordnet. Statt Blinker hat sie Handzeichen (!) gegeben. Und richtig, außer ihr ist dann keiner über den Rechtsabbiegerpfeil gekommen …

Ja, so beginnt mein Morgen goldig! Leider hab ich dann bei so viel guter aggressiver Laune einen BMW-Fahrer geschnitten, Entschuldigung, war wirklich eine Übersprungsreaktion!