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Spruch zum Wochenende: Frieden ist die Grundlage

„Eine jener Wahrheiten ist die, dass Frieden die Grundlage und das Endziel des Glückes ist, und eines dieser Rechte ist das Recht auf das eigene Leben. Der stärkste aller Triebe, der Selbsterhaltungstrieb, ist gleichsam eine Legitimation dieses Rechtes, und seine Anerkennung ist durch ein uraltes Gebot geheiligt, welches heißt: »Du sollst nicht töten«. Doch wie wenig im gegenwärtigen Stande der menschlichen Kultur jenes Recht respektiert und jenes Gebot befolgt wird, das brauche ich nicht zu sagen. Auf Verleugnung der Friedensmöglichkeit, auf Geringschätzung des Lebens, auf den Zwang zum Töten ist bisher die ganze militärisch organisierte Gesellschaftsordnung aufgebaut.“ (Bertha von Suttner)

Eine andere Zeit, und doch allzeit gültig. Was ich mir so sehr wünschen würde ist etwas mehr Friede, im Innen und nach außen. Schluss mit Hasskommentaren, mehr miteinander, mehr alle zusammen statt Ich, Ich und noch mal Ich.

Sonntagsfreude: MIteinander lachen

Was mir aus den letzten Tagen besonders in Erinnerung bleiben wird ist hoffentlich, wie oft wir in der Familie gemeinsam herzlich lachen mussten – wenn mein Bruder die Serviette besonders kunstvoll faltet und sie dann in ein Glas steckt – in dem mindestens noch ein Zentimeter Wasser war … wenn mein kleiner Bruder mit meinem Geschenk jongliert und den Inhalt durchs ganze Zimmer verteilt, weil kein Deckel drauf war … wenn ich im Übereifer Namen verwechsle und so meinen Bruder zur Tante und meine Schwägerin zum Onkel mache … wenn es statt den erwarteten Spätzle Knödel gibt … Schön ist, wenn die Bäuche vom Lachen weh tun, statt vom zu viel Essen 😉

Es war eine schöne Familienzeit. Eigentlich nicht viel anders als sonst. Aber mit viel mehr Zeit im Freien. Und was sind wir froh, dass das große Elternhaus viele Möglichkeiten für Abstand bietet, das entzerrt auch das zu nah Zusammensein beim Essen.

Schade ist, dass das Freunde treffen komplett ausgefallen ist … aber ich versuche, konsequent zu sein. Mit viel Hoffnung !!!

Frohe, friedvolle Weihnachten

Es geht nicht um Geschenke – das eigentliche Geschenk ist und war es für mich schon immer, zusammenkommen zu können. Zeit zu haben und diese miteinander zu verbringen. Hätte mir jemand gesagt, dass genau dieser Teil der Festtagstradition jemals zur Diskussion stehen würde hätte ich ihn wohl für verrückt erklärt?

Umso wertvoller ist alles, was abseits vom Konsumieren möglich ist. Jedes gemeinsame Wort, jedes miteinander lachen, jede einzelne unbeschwerte Sekunde. Auch wenn vielleicht das ein oder andere sonst übliche Ritual nicht möglich ist, ich bin sicher, am wichtigsten ist und bleibt die gemeinsame Zeit. Egal in welcher Form.

Ich wünsch euch allen frohe, friedvolle Tage, miteinander, verbunden, „zusammen“, egal in welcher Form die Zusammenkunft, in echt oder virtuell, in Gedanken oder durch eine Stunde am Telefon, drinnen oder draußen, wie auch immer, stattfindet.

Sonntagsfreude: Eine Kerze anzünden

„Ich nehm ein Steichholz mir und zünd‘ die Kerze auf dem Tisch. Ein kleines Licht scheint dann zu dir und sagt: ich denk an dich.

Komm, nimm ein Streichholz dir und zünd die nächste an. Ein kleines Licht kommt dann zu mir und sagt: du denkst an mich.
Wir nehmen uns ein Streichholz nun und zünden alle Kerzen an. Viele Lichter funkeln nun und sagen: wir denken daran.“ (Monika Minder)

Pünktlich zum 1. Advent hat heute ganztägig ein Licht geleuchtet – möge es diese friedvolle Zeit begleiten und ein Zeichen für Zusammenhalt und Miteinander setzen 💫