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Momentaufnahmen #19

Die 19. Frage von Aequtitas et Veritas lautet: Was möchtest du an die nächste Generation weitergeben? Welche Werte oder Erkenntnisse?

Das ist sehr einfach, denn genau das ist die Frage, die ich hier auf dem Blog „bearbeite“: ich schreibe meinen Patenkindern hier für später „Meine Sicht der Welt“ auf. Da ist ganz viel von mir zu lesen, von meiner Kinderzeit, die mich sehr geprägt hat, meine Familie und auch sonstige Einflüsse werden oft schon sehr genau skizziert. Und ich gehe durchaus selbstkritisch mit meinem Wachsen und Werden in der Welt um, befasse mit sowohl mit den Stationen und dem, wie ich die Dinge heute sehe.

Warum ich das mache? Weil ich nicht weiß, ob ich später noch da sein werde, wenn es die Kinder von heute interessiert. Weil meine Prägung ist, dass wir vor allem das nicht für selbstverständlich nehmen sollten. Wir können nicht als selbstverständlich voraussetzen, dass wir körperlich und geistig für immer präsent sein werden. Heute kann ich noch kommunizieren, was mir wichtig ist, anstatt sie später rätseln zu lassen.

Und eine andere Erkenntnis ist, dass man selbst als Kind Dinge anders wahrnimmt, als das die Erwachsenen tun. Wenn ich heute Erlebnisse aus meiner Kinderzeit schildere, die mich sehr bewegt haben, merke ich, dass meine Eltern das gar nicht mitbekommen, es als nebensächlich eingeschätzt oder sogar vergessen haben. Deshalb gibts auch die vielen kleinen Momentaufnahmen der Nichten-Tanten-Chaostruppe. Denn eventuell kann das später mal „Licht ins Dunkel“ bringen.

Wenn nicht? Ist es eben so. Ich denke nicht, dass ich das beeinflusse, sondern die kleinen Menschen, die dann groß sein werden. Und es vielleicht lesen werden, oder auch nicht. Mal sehen, ob ich es dann noch kommentieren werde (oder eben nicht).

Sonntagsfreude: Osterwetter

Ich genieße – unter dem Kirschbaum liegend, den sachten Blütenregen. Das ist auch das einzige, was man am Wetter aussetzen kann in den vergangenen Tagen? Dass es so schnell so sommerlich ist, dass die Blüten, kaum dass sie aufblühen, explodieren – und schon wieder verblühen? Und dabei wie ein sanfter Sommerregen oder sachte wie Schneeflocken zu Boden rieseln …

Für mich ist es wie ein Kurzurlaub, Körper, Geist und die Seele baumeln. Herrlich schöne Ostertage sind das – und es ist so himmlisch ruhig, dass ich den Bienen beim zufriedenen Summen lauschen darf. Wenn nicht gerade ein Vogel schreit. Oder unsere Sommerkälber brummen. Oder eine Hummel brummelt. Oder der Wind sachte durch die Blüten streift …

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Spruch zum Wochenende: Humor

„Der Humor nimmt die Welt hin, wie sie ist, sucht sie nicht zu verbessern und zu belehren, sondern mit Weisheit zu ertragen.“ (Charles Dickens)

In diesem Sinne wünsch ich uns allen ein schönes Wochenende und immer eine ausreichend große Portion Humor …

Sonntagsfreude: Verliebt in die Liebe …

Diese Woche sind die Gemüter beschäftigt, mit einer Familienfeier, einem Happening – aber der Reihe nach: In einer Einladung zu einer standesamtlichen Trauung war viel von Liebe und einem verliebten Paar zu lesen, jetzt sendet das frischverheiratete Paar verliebte Grüße – fast 600 Bilder von einem Tag, an dem überall Herzen zu sehen waren und das Wort Liebe einen Ticken zu oft ins Auge stach. Und gefühlt im Minutentakt Bilder aus den Flitterwochen, scheint viel Zeit für das virtuelle Teilen des Glücks zu sein. Nur das Paar, das so viel darüber schreibt, bei dem kommt das so gar nicht rüber … im Gegenteil.

Es wirkt ein bisschen wie eine Inszenierung, die dummerweise nicht überzeugen kann. Verliebt in die Liebe, aber ohne das echte Gefühl zu erleben … so in etwa. Was würd ich den beiden wünschen, dass sie weniger vom Fotografen gesteuert werden hätten müssen und er einfach nur das mit der Kamera hätte einfangen dürfen, was alle anderen fühlen und sehen hätten dürfen. Und Punkt.

Meine Sonntagsfreude sind meine beiden Nichten, die in der ganzen gestellten Hochzeitstag-Szenerie einfach sich selbst treu geblieben sind, verschmitzt, spielerisch und mit klarem Blick fürs Wesentliche 😉

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“