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Sonntagsfreude: Palmsonntagstradition

  Ein schöner Besuch liegt hinter uns, gestern Nachmittag ist die bezaubernde Nichte nebst Eltern angereist, um einen Mädelsabend mit mir zu verbringen, während Mama und Papa zu einem laaaaangweilgen Erwachsenengeburtstag eingeladen sind. Wir waren Gänseblümchen suchen, haben alle Ostereier gekocht und bunt gefärbt. Ein paar haben zumindest einen Hauch Blütenabdruck auf der Schale, immerhin. Die Brotzeit mit den Großeltern wurde durch vorösterliche „Hasenwurst“ bereichert, nicht zu vergessen ein paar aufgeplatzte Eier, die weg mussten. Danach eine Runde Mensch-ärgere-dich-nicht (klappt grade nie, weil ein kleiner jemand immer gewinnen muss, egal wie) und Kniffel. Dann Kaba, Katzenwäsche und Kurzgeschichte. Ohne jegliche Planung wurde es diese Frühlings-Gutenachtgeschichte. Von den Frühlingsblumen, die so gerne Modenschau machen wollen. Und feststellen, dass es nicht ums Gewinnen geht.

  Heute ist Palmsonntag, der Opa hat wie jedes Jahr einen prächtigen Palmbusch vorbereitet. Den dieses Jahr die bezaubernde Nichte tragen wollte. Auf dem Land werden noch richtige kleine Bäume angefertigt, die heute geweiht wurden und am Karfreitag gebrannt werden. Ein weiterer Brauch ist nämlich die Felderweihe, wo aus den Zweigen am Palmbusch kleine Kreuze gefertigt werden, mit den Resten vom geweihten Osterfrühstück kommt das dann alles beim Spaziergang auf die Felder, um für eine gute Ernte zu sorgen. Zumindest war der Opa heute stolz wie Oskar, denn seine Enkeltochter hat den größten Palmbusch weit und breit getragen. Nur auf die Merkliste für kommende Jahre: da muss so noch ein Ei drauf, entweder bunt oder irgendwas Gebasteltes. Hat die Nichte nämlich bei den anderen entdeckt, „oooooooch, das ist aber schön“.

Wer der Palmesel war, also der, der am längsten geschlafen hat? Ist dieses Jahr total untergegangen. Das wird wohl mal später relevant, wenn ein Teenager zu Besuch kommt.

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita, schaut bei ihr vorbei.

Sonntagsfreude: Mädels-Valentinstag

  Die Nichte mag Tradition, deshalb ist dieses Wochende Wiederholung unseres letztjährigen Mädels-Abend zum Valentinstag angesagt. Das bedeutet für die Tante: kulinarisch verwöhnt werden mit Sternen-Nudelsuppe und Schmetterlings-Nudelsalat und gaaaanz gerecht geteiltem Nachtisch. Vor dem Schlafen „Bibi und Tina“ mit vielen Abenteuern auf dem Pferdehof. Und vormittags spielen, spielen, spielen. Die Nichte will natürlich gewinnen, Mensch ärgere dich nicht, Lotti Carotti, Looping Loui (ja, der Schwager hat mir auch erklärt, dass das beste Dienste für alkoholreiche Freundeabende bietet). Und Yoga. Und Mandalas ausmalen. Und Seifenblasen pusten. Schon schön, so viel Zeit zusammen zu haben, da muss sooooo viel reinpassen.

  Allerdings bin ich ziemlich erledigt, man könnte auch sagen steinmüde. Denn meine 5jährige Zimmergenossin war heute um 4.26 Uhr der Meinung, dass wir jetzt genug geschlafen haben. Und wollte mit mir quatschen. Oder besser Quatsch machen… Sehr überraschend für mich trotz allem, dass sie im Moment des Aufwachens genau weiß, dass ich da bin. In der Höhle unter ihrem Hochbett liege. Dass ich da schlafe wird selbstverständlich ignoriert. Bin schließlich als Babysitter „angeheuert“. Aber da ist sofort der kichernde Weckruf „Weißt du was, Coco…“ – und dann folgt die erste Erzählung des Tages.

  Happy Valentines, alle miteinander. Und: Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita, schaut bei ihr vorbei.

Musik am Mittwoch: Joris mit Doris

Die Konzertfreundin stimmt mich auf den morgigen Abend ein, denn sie erlebt „Joris mit Doris“. Bin noch nicht so in seiner Musik, aber was ich bislang gehört habe find ich toll, zum Beispiel Stadt in den Wolken https://www.youtube.com/watch?v=bvqpSutmaEk

Sommergefühle

Lange heiße Tage und warme Nächte sind nicht zum Schreiben gemacht. Ich bin zur Zeit Erleber statt Dokumentierer. Auch wenn so viele Impressionen da sind, die eigentlich verarbeitet werden müssen?

In Stichpunkten:

    • Sommer-Momente: die Hitze tut gut, der Sommer tut gut, das sommerliche Leben tut gut – es ist herrlich!
    • Robbie-Momente I: Mr. Williams, ich hab Ihnen gestern abend gerne zugehört, hab vieles erkannt, was Sie schon so oft gespielt haben und war sehr froh, dass Sie zum Altbewährten gegriffen haben. Das ist einfach besser, es macht Spaß und beweist, was für ein grandioser Entertainer Sie sind? Und wenn Sie ein paar Töne nicht treffen, das nimmt keiner übel 😉
    • Robbie-Momente II: die Steffi und ihr Robbie, hat der doch wirklich alles gespielt, was sie sich von ihm gewünscht hat? Das war fast, als ob die zwei eine innere Verbindung Bühne-Balkon gehabt hätten – Steffis Wunschliste, Robbies Playlist – äh, Moment, also fast, also hört sich dann ja doch am Ende vieles ähnlich an…? (Sorry, Insider, war gestern abend trotzdem einer der vielen herzlichen Lachmomente bei unserem so herrlich entspannten Mädels-Konzertabend auf dem Balkon)
    • Stadt-Momente: München, du bist eine herrliche Sommerstadt. In dir wirds zwar auch heiß, aber du bietest genug schattige Plätzchen, hast wunderbare Schwimmbäder und Seen, du bietest Abkühlung. Und du siehst im Sommer einfach so fesch aus – ob bei blauem oder weiß-blauem Himmel: München, du bist eine schöne, sogar wunderschöne Sommer-Stadt!
    • Sommernacht-Momente: wir hatten Gewitter, wir hatten sternenklare Nächte, wir hatten ganz schön heiße Nächte. Und trotzdem: mehr davon, ich finds klasse!

Sommer, du darfst gerne noch ganz lange bleiben, ruhig noch die nächsten paar Monate!