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Spruch zum Wochenende: Machen

„Warte nicht bis alles genau richtig ist. Es wird niemals perfekt sein. Es wird immer Herausforderungen, Hindernisse und nicht optimale Bedingungen geben. Na, und? Fang jetzt an. Mit jedem Schritt, den du unternimmst, wirst du stärker und stärker, immer geschickter, immer selbstbewusster und immer erfolgreicher.“ (Mark Victor Hansen)

Wenn es um richtige Zeitpunkte geht, dann würden viele von uns wartend verharren? Ich hatte gestern mal wieder ein Schlüsselerlebnis, habe etwas selber gemacht, eigentlich ausprobiert. Auf die Gefahr hin, dass ich es nicht kann, etwas kaputt mache. Und was soll ich sagen, es hat geklappt, sieht ganz ok aus. Erledigt, statt darauf zu warten, dass es ein anderer macht. Der wahrscheinlich genauso unsicher wie ich drangegangen wäre. Und bin heute stolz, dass ich wieder einen von den vielen vielen kleinen „noch zu erledigen“ Punkten auf der unendlichen Baustellenliste abhaken kann … euch allen ein schönes Wochenende.

[Kinderkram] 9 – Merkliste

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Bei kinderspruch.de (Quelle) bin ich über diese kleine Merkliste gestolpert, die ich mit freundlicher Genehmigung hier teilen darf. Und die mich einmal mehr zum Nachdenken bringt, denn: Irgendwann auf dem Weg verlieren wir Menschen das Bewusstsein, was unsere Kindheit so leicht und einfach macht. Ich würde die Liste deshalb für mich gerne umbenennen: 10 Dinge, die wir uns ein Leben lang erhalten sollten! In diesem Sinne bin ich heute morgen in diesen neuen Tag gestartet, werde mich sehr bemühen, ein bisschen Nichts zu tun, Neues ausprobieren, so lange bis es klappt, mich nicht im geringsten um Äußerlichkeiten kümmern, schnell Kontakt aufnehmen und auf die kleinen Dinge achten, damit sie mir nicht verloren gehen. Klar, dass ich jeden Moment genieße und lache, wann immer sich die Gelegenheit ergibt … Und vor mich hin träumen werde ich auch, weil es so schön ist, sich die Wünsche des Herzens zu erfüllen 😊

Und wer mag, darf übrigens gerne treffende Sprüche seines Nachwuchses an die Website-Betreiber Anna und Enno schicken, musste beim Lesen so mancher Eltern-Kind-Konversation doch sehr schmunzeln.

Durchhalten

 Habe einen interessanten Gedanken gelesen: selten haben Menschen mehr To-Do-Listen, mehr zu kochen, zu backen, einzukaufen, zu planen, zu organisieren, als in den Wochen vor Weihnachten. Noch mal putzen, festlich dekorieren, beliebig viele Plätzchensorten, das Menü für die Festtage, die Silvesterparty, ….und dann wären da noch die Geschenke für die Liebsten. Und noch ein paar berufliche Kleingkeiten, Jahresabschluss, Planung, Weihnachtsfeier. Arztbesuche. Alles ganz schön viel für die sogenannte „stade Zeit“. 

In meinem Fall hab ich meinen zweiten vorweihnachtlichen Urlaubstag. Auch ich habe Pläne und viel vor. Zum Glück spare ich mir den üblichen vorweihnachtlichen Stress, in diesem Jahr wird es weder Weihnachtspost noch Geschenke geben. Ich hoffe, das enttäuscht niemanden. Aber mir ist gerade wichtiger, dass wir bald keine Baustelle mehr haben. Und zum Glück empfinde ich körperliche Arbeit als äußerst entschleunigend und meditierend. So fällt mir das Durchhalten nicht gar so schwer. 

Was heute nur wirklich nervt: all die kleinen Haken, Schrauben, Aufsätze und so viel mehr, die beim Umzug der Eltern ganz logisch in Kisten verpackt wurden, um hinterher einfach und systematisch auffindbar und einsetzbar zu sein, wurden irgendwann in der Übergangswohnung mal von irgendwem ausgepackt und nicht mehr sehr logisch irgendwohin geräumt. Und jetzt find ich nix. Und suche und suche, statt Schritt für Schritt wieder „aufzubauen“. Grummel.