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Nur die Tante

Wie wird man eigentlich zur Tante? Und was kommen da so an Aufgaben auf einen zu? In meinem Fall muss ich immer etwas grinsen, wenn mich jemand nach meinen Erfahrungen fragt. So nach dem Motto: du bist dir schon bewusst, welchen Einfluss du als – vor allem Patentante – hast? Die Verantwortung, die du trägst? Klar, aber ganz ehrlich: in dem Moment, wo ich mit meinen Patenkindern zusammen bin, widme ich mich ihnen. Statt mir über meine Rolle Gedanken zu machen. Ich glaube, dass das nicht immer erzieherisch wertvoll ist. Aber so ganz verkehrt auch nicht. Ja, manchmal etwas weniger streng, klar, aber dafür habe ich für manches auch gar kein Verständnis, was die Eltern ok finden. Wahrscheinlich bin ich oft einfach nur ein erwachsener Freund für die Kids. Mit allen Vor- und Nachteilen, die ein Großer in dieser Kinderwelt eben hat. Und wenn ich dem, was dazu im www geschrieben steht, Glauben schenke, dann kann man nicht viel mehr machen, als Liebe schenken, Geheimnisse bewahren, ein Freund und Wegbegleiter sein und im entsprechenden Moment auch mal ordentlich den Kopf waschen … Oder?

Ich bin übrigens ähnlich wie von dieser Journalistin beschrieben etwas unvorbereitet in meine Tanten-Situation reingestolpert – und wahrscheinlich ergeht es ihr genau wie mir: die Kinder, Nichten, Neffen, machen schon genau die Tanten aus uns, die sie gerne hätten? 😉

Musik am Mittwoch: Zuhause

Wer genau zuhört, hört eine Geschichte von Liebe und Brüderlichkeit. Adel Tawil und Matisyahu, ein jüdischer Rapper aus Brooklyn, singen über Hoffnung, über ein friedliches Zusammenleben von Völkern, über ein Akzeptieren von Unterschieden und die Möglichkeit, zuhause zu sein. Mit den Menschen, die man liebt. Hoffentlich hören auch die, die sich gerade bekriegen, zu!!!

Spruch zum Wochenende: Mädchen

Gott schuf die Welt mit grünen Bäumen. Mit hohen Bergen, mit Seen, die träumen. Dann machte er eine Pause, es fehlte etwas, zum Lachen, zum Singen, zum Tanzen, zum Spaß. Wer geht in den Wald, um Blumen zu pflücken? Wen sollen die Berge, die Seen entzücken? Und dann schuf Gott die Mädchen, die kleinen, mit lustigen Locken, mit flinken Beinen. Mit offenen Augen für Wald und Flur, die liebsten Geschöpfe in seiner Natur. Und als er dann lächelnd sein Werk besah, da sprach er zufrieden: „Ich wusste es ja, die Liebe, das Glück, die Sonne, die scheint, sind in so einem kleinen Mädchen vereint“.

(Verfasser unbekannt)

Den Spruch zum Wochenende widme ich meinen beiden Patenmädels – und allen anderen bezaubernden kleinen Mädchen. Auch wenn ihr manchmal echte Rabauken und gerade mitten in der trotzigsten Trotzphase seid, ein glückstrahlendes Lächeln von euch lässt uns immer wieder erkennen, was wirklich wichtig im Leben ist.

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Jugendzeit

… hat Bravo doch tatsächlich Dr. Sommer gekündigt. Zugegeben: ich lese die Bravo nicht mehr. Auch nicht mehr unregelmäßig. Das ist lange her. Aber in meiner Jugend gehörte Aufklärungsarbeit made by Dr. Sommer dazu. Wer sonst hätte uns im Detail erklären können, wie man sich vor Aids schützt? Und dass es wirklich stimmt, dass man vom Küssen nicht schwanger werden kann? Schade, ich fand das immer besonders, dass die Bravo ein Team hatte, das auf jede Frage, und wenn sie noch so mmmnnnnaja peinlich war, eine ernste und eindeutig formulierte Antwort hatte. Auch hier wird gespart. Und ich muss es wohl einsehen: ein Zeichen mehr, dass meine Jugend vorbei ist? 😉