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Spruch zum Wochenende: Heiterkeit

Was haben wir die letzten 3 Tage gelacht, aus ganzem Herzen, mit Tränen in den Augen. Immer wieder, oft so sehr, dass wir schon keine Luft mehr bekommen haben, Schnappatmung, der Kopf hochrot angelaufen, mit den Händen auf dem schmerzenden Bauch. Vom Lachen. Und wenn der Heiterkeitsschub Grade am Abflauen war musste wieder eine von ganz tief unten anfangen zu kichern. War das wunderbar. Ich hatte gestern morgen Bauchmuskelkater vom vielen Lachen am Freitag. Schön, wenn ein Freundinnenwochenende so lustig war? Ich hoffe, ich werde nicht vergessen, worüber wir so lachen mussten, aufschreiben kann man es nicht, denn die Komik entsteht aus der Situation, das kann keiner nachlesen und dann mitlachen. Schade eigentlich? Egal, fest steht, dass ich nach diesen Tagen den Spruch zum Wochenende meinem weisen Lieblingsdichter Herrn Goethe widmen muss:

„Das Leben lässt sich ohne Heiterkeit nicht denken.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Leben, Lieben, Lachen

Ich erschrecke manchmal, wenn ich jemanden frage, wann er zum letzten Mal einen bewussten Moment erlebt/gelebt hat, wann er zuletzt geliebt oder gelacht hat. Und ich bekomme als Antwort ein „Warte mal, da muss ich kurz überlegen, also das war …“. Hui!

Dabei sind das 3 der Dinge, die ganz oben auf jeder To-Do-Liste stehen sollten? Fehlt übrigens auch fast immer auf den berühmten „Das muss ich alles noch erleben, bevor ich 20/30/40 werde / sterbe“ … Schade eigentlich. Das mache ich mir tagtäglich bewusst. Unser wertvollstes Gut ist jeder einzelne Tag des Lebens, keiner von uns kann Erfolg, Geld, Macht oder Ruhm mit ins Grab nehmen. Bewusst leben, Augenblicke erleben, statt sie vertreichen lassen, auch die weniger und nicht so guten. Das Gute gehört zum Leben wie weniger Gutes. Lieben und geliebt zu werden, es gibt kein schöneres Gefühl? Es macht uns rundum glücklich, verleiht dem Leben einen Zauber, gibt Kraft und viel Freude. Angeblich verleiht uns die Liebe auch mehr Gesundheit. Genauso wie es gut für die Gesundheit und ein langes Leben ist, viel und gern zu lachen.

Ich habe eine Freundin, die mittlerweile in Brasilien lebt, sie hat das ansteckendste Lachen der Welt. Fröhlich, laut, mitreißend. Immer, wenn ich wie eben dieses Lachen im Ohr habe, denke ich: lebe, liebe, lache! Und schon lächle ich, es macht mich glücklich!

„Live every moment, laugh every day, love beyond words.“ (J. Johnson)

Spruch zum Wochenende: Momente

Weil er mir so gut gefällt verabschiede ich mich mit einem Spruch, der meine Woche wunderbar zusammenfasst, ins Wochenende:
Die schönsten Momente im Leben sind die, die dir beim Nachdenken ein Lächeln schenken.
Wünsch ein schönes und erholsames Wochenende – und schicke ein strahlendes Lächeln an die Welt 🙂

Themenwoche Sterben

Gerade lese ich auf Spiegel Online einen Brief an die ARD zur aktuellen Themenwoche „Tod und Sterben“ – und merke einmal mehr: so unterschiedlich ist das Empfinden von Menschen. Jeder von uns kommt mit seiner spezifischen Befindlichkeit, fühlt sich von Themen abgeholt oder überrumpelt, mag das Thema oder eben nicht, kann seine eigenen Gedanken dadurch ordnen oder kommt erst ins Nachdenken oder oder oder. Ganz je nachdem, wie und wo man gerade steht.

Tatsächlich habe ich kaum Werbung mitbekommen, bin nicht von einem Aktions-Plakat darauf hingewiesen worden, dass Sterben zum Leben gehört, es jederzeit vorbei sein kann – denn das trifft auf mich wie auf jeden anderen Menschen in meinem Umfeld zu. Schwer zu akzeptieren vor allem bei all denen, die mir wichtig sind.

Mir persönlich hat ein Beitrag in dieser Woche wieder sehr stark die Rolle der „Gesellschaft“ vor Augen geführt. Tod wird in unserer Gesellschaft gerne aus dem Leben ausgeschlossen. Am liebsten würden wir gar nicht damit konfrontiert werden. Dass Menschen alt und bettlägrig werden, senil, krank, auf Hilfe angewiesen sind: am liebsten nicht zu sehr thematisieren. Passt nicht zu unserer Leistungsgesellschaft. Dass Kinder unheilbar krank sind und damit den natürlichen Kreislauf der Generationsabfolge durchbrechen geht gar nicht, Unfälle oder Krankheiten, die ein Leben fordern, machen uns wütend, traurig, sprachlos.

Neben der akuten Trauer kommen aber noch so viele andere Begleitelemente dazu: wie reagiert das Umfeld? Gibt es die Möglichkeit, eine Auszeit zu nehmen, um Abschied zu nehmen? Ist es ein schnelles, überraschendes Sterben oder ein langer Prozess, in dem ein kranker Mensch sich Stück für Stück verabschiedet? …

Es ist schon geballt, eine volle Themenwoche zu einem Tabuthema zu machen und im wahrsten Sinn des Wortes auf allen Kanälen jeden erdenklichen Blickwinkel zu beleuchten. Aber ich sehe es anders, als der Autor des oben angeführten Briefs: ich bin froh, wenn Tabuthemen angesprochen werden. Wenn Menschen daran erinnert werden, dass Sterben zum Leben gehört. Jeder wird – und ich schreibe bewusst nicht muss – schließlich sterben. Das Leben ist begrenzt, für manche auf wenige Jahre, für manche auf viele Jahre. Will ich 100 werden? Ich weiß es nicht. Aber manchmal kann es unser Leben verbessern, wenn wir uns bewusst sind, dass es sich jederzeit ändern oder enden kann. So sehe ich das zumindest – und setze auf meine To-Do-Liste: bewusst leben. Mal sehen, wann ich das erledigt bekomme …