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Spruch zum Wochenende: Wanderwetter

Wandern ist kinderleicht - Bildquelle Pixabay
Wandern ist kinderleicht – Bildquelle Pixabay

Diese Wetterlage führt dazu, dass die Füße kaum stillstehen wollen. Mein Körper sagt: raus mit dir, Bewegen, Stunden durch die frische Luft laufen, Sonne auf der Haut, raschelndes Herbstlaub, auf eine Bank am Wegesrand setzen und den Wolken beim Vorbeitreiben zusehen. Es ist Wanderwetter. Dazu hab ich ein kleines Sprüchlein gefunden, mit dem ich den Schritt ins Wochenende mache:

„Wandern ist kinderleicht. Es ist allen zugänglich – jung, alt, arm, reich, männlich, weiblich. Einen persönlichen Stil bildet jeder Wanderer, jede Wanderin von selbst aus. Einfach losgehen. Entscheidend ist nicht das Logo an der Jacke. Offen sein, durchlässig werden für die Einflüsse von Natur und Landschaft und nicht zuletzt für die innere Stimme. Unterwegs die Pforten der Wahrnehmung möglichst weit öffnen. Für die Blickachsen, Duftfelder, Klangräume, in die man eintaucht. Unsere Sinne, die im urbanen Alltag verkümmern, wieder schärfen – darauf kommt es an. Strapazen und die Bereitschaft, manchmal bis an die eigenen Grenzen zu gehen, gehören durchaus dazu. Essenz des Wanderns ist das Erlebnis von Freiheit: Ich verfüge souverän über Raum und Zeit.” (Ulrich Grober)

Musikalisch unterwegs mit Matuschke

Im schönen Bayernland gibt es einige Radiosender, die man hören kann. Und wenige Moderatoren, die mehr als hörenswert sind. Nicht nur wegen der Sprüche, sondern auch wegen der Musikauswahl. Der Neuempfehlungen. Der wirklichen Überraschungen. Kürzlich wars mal eine etwas spätere Heimfahrt, kurz nach 20 Uhr lädt Matthias Matuschik zum etwas anderen Abend und Mithören auf Bayern 3 ein.

Song 1 – lässt mich fröhlich mittrommeln, wirbeln, den Kopf wippen (nennt man auch Headbangen, aber nicht in meinem Fall…), macht gute Laune, Bloodhound Gang.

Song 2 – ja, ist sehr ruhig. Episch. Also nach dem Energiepusch fast wirklich zu ruhig. Schon auch schön, aber eben total anders. Kannte ich aber noch nicht – und würde mir total gut gefallen, wenn vorher eben kein Gute-Laune-Laut-Hören-und-danach-die-Welt-erobern-bzw-durch-die-Nacht-tanzen drangewesen wäre. Nichts für ungut, Ed Sheeran.

So was schafft dann auch nur der Matuschke? Ach ja, zu Hause angekommen gabs noch was ganz Besonderes fürs Ohr: Wind, der das winterlich trockene Laub an den Bäumen zum Klingen gebracht hat. Dafür konnte wiederum der Matuschke dann nichts, aber ich fands irgendwie den krönenden Abschluss. Quasi ein leiser Nachhall und Schlussakkord. Oder so. Dann schau ich mal, was ich heute zu hören bekomme 🙂