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Sonntagsfreude: Tantenpflichten

Zusammenfassend darf ich voll Stolz berichten, dass ich die letzten etwas mehr als 48 Stunden eine äußerst brave Tante war.

  • Wie gewünscht durften die Nichten in meinem Zimmer übernachten, mit mir und der Mama (ja, geschlafen haben nur zwei davon gut)
  • Während die Tiere des Bauernhofs mit Oma und Opa versorgt wurden bin ich kurz ausgebüchst, um einzukaufen, sonst haben wir die ganze Zeit zusammen verbracht
  • Nichte 2.0 saß auf meinem Schoß beim Haareschneiden, sonst lief alles wie geplant – und alle 3 Mädels haben tolle Frisuren und sind noch vielvielviel hübscher
  • Danach raus aus dem Friseursalon und durch das Laub auf den Bürgersteigen rascheln – bis zum Spielplatz und zurück, hach, macht das Spaß!!!
  • Der bestellte Schweinebraten hatte die best gelungenste Kruste jemals, alles genssvollst verknuspert ist das größte Lob für die Oma
  • Während Oma und Nichte 2.0 Mittagsschlaf gehalten haben waren die bezaubernde Nichte und ich beim Kürbis-Speed-Dating und in Rekordzeit wurden 3 Halloween-Prachtstücke geschnitzt
  • Danach gabs alles mögliche ins Auto zu packen und dann haben sie sich mit einem fröhlichen Winken auf den Heimweg gemacht
  • Und ich war heute mit Monsieur sein Firmgeschenk einlösen – die Kurzfassung: sein Taschengeld ist krisensicher in Mineralsteine investiert. Zwischendurch gabs für seinen Papa und mich Kaffee und Sonnenschein (weil ja nur das Firmkind in den Millionen Angeboten das findet, was er sich wünscht). Danach gabs Mittagessen und ein Tschüss zu den Messehallen – und während der Glückseligkeit ge Steinekäufer seine Schätze verräumt hat haben sein Papa und ich den letzten Sonnenschein eingefangen, hach!

Spruch zum Wochenende: Herbst

Was dürfen wir uns 2018 an Sonnenschein erfreuen – auch wenn es langsam frisch wird, untertags erleben wir goldene Herbsttage. Und gerade verfärbt sich endlich auch das Laub in den schönsten Goldtönen, so schön. Passend dazu mein Spruch für dieses Wochenende:

„Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.“ (Albert Camus)

Spruch zum Wochenende: Herbst

Bin heute morgen aus Gründen über Umwege in die Arbeit gefahren – und habe es so sehr genossen. Dieses Leuchten, die Sonnenstrahlen, die langsam wärmen, die Bäume zum Leuchten bringen. Auf Landstraßen hat man doch immer noch einen Ausblick mehr, als auf der Autobahn … Und da ich meine Kollegin mit im Auto hatte, durften wir uns zu zweit über einen Blick übers gesamte Alpenvorland in strahlenden Herbstfarben freuen. Dahinter majestätisch die Berge, die Spitzen schon stellenweise gezuckert … kein Wunder, dass für ein paar Minuten das Gespräch verstummte und wir andächtig den Anblick in uns aufgesogen haben. Schon sehr wahr: „Der Herbst ist des Jahres schönstes farbiges Lächeln.“ (Willy Meurer)

Und dann kommt eben eine Mail, ich hatte meiner Kundin geschrieben, dass ich heute ganz besonders gern bei ihr im Bayerischen Wald wär, so halt. Zurück kommt: „Komm, setz dich ins Auto – lass uns wandern gehen !!!!!!!!!!!!!!!!!!“ Ohne Fragezeichen, mit so vielen Ausrufungszeichen. Das ist eigentlich keine Bitte … soll ich? 😉

Sonntagsfreude: Goldener Oktober

Wenn nach sternklaren Nächten in den frühen Morgenstunden Nebel durch die Täler wabert. Die Sonne dann so warm scheint, dass der Himmel klar, sogar glasklar strahlen darf. Mensch und Tier genießen diese Tage, verbringen viele Stunden draußen, tanken Vitamin D. Auf meinen sonst oft so einsamen Wegen begegne ich unzähligen anderen Spaziergängern, vor allem Pilzsuchern …

Ich werde heute wieder eine doch noch kleinere Runde drehen, der Husten sitzt hartnäckig in den Bronchien fest, ich hoffe weiterhin auf die vereinten Heilkräfte aller schleimlösenden Mittel mit Wärme und Sonne.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.