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Produktiv

„Heute waren wir aber fleißig!“ – urteilt die bezaubernde Nichte nach diesem hochproduktiven Baustellentag. Und das stimmt so was von: Die ganze Familie hat angepackt, denn nächste Woche kommt meine Mutter ja aus der Kur nach Hause. Da soll es schon gut aussehen. Die letzten Planen sind raus, wahrscheinlich lauert noch irgendwo Dreck, aber alles, was wir gefunden haben, ist rausgekehrt, gesaugt, gewischt worden. Bis auf die Zimmer, für die wir noch keine haben, hängen überall die Lampen. Zwei waren kaputt und müssen reklamiert werden, aber sonst hat alles geklappt und sieht auch noch gut aus. Und die Holzböden sind geölt. Zudem haben die Nichte und ich den alten Spiegelschrank, der künftig als Garderobe fungiert, gründlichst geputzt, der blitzt und blinkt im Gang. Hach. Und ich bin jetzt bis Weihnachten zu Hause, muss nicht mehr zwischen Job und Baustelle hin und her wechseln. Volle Konzentration auf die unzähligen Kleinigkeiten, die jetzt noch gemacht werden müssen, damit alles bezugsfertig ist. Schön, so viele vorweihnachtliche Urlaubstage zu haben. Ich freu mich grade drauf, denn langsam sieht man, wie schön alles werden wird. Und es fühlt sich einfach nur gut an …

Sonntagsfreude: 1. Advent

Ich weiß: ich wiederhole mich, aber auch die Vorweihnachtszeit 2015 ist anders, baustellengeprägt. Statt vorweihnachtlich zu zieren haben wir gestern weiß auf die Wände gezaubert. Einen Boden behandelt. Die Küchenschränke staubfrei gewienert. Eine Lampe probeweise angesteckt, um das Licht zu testen. Und so viele kleine Kleinigkeiten mehr. Und dann seh ich den Baumschnitt liegen und mach wenigstens vor der Haustür eine kleine Deko. Eigentlich mehr für meine Mutter und die restlichen Dorfdamen… Und denke so bei mir: noch nicht morgen, noch nicht diese Woche. Aber ganz bald. Kann Raum für Raum eingeräumt und geschmückt werden. Das wird eine besondere Adventszeit. Denn Weihnachten wird das Haus wieder bewohnt, mit allem, was dazu gehört: leben, essen, schlafen – und eben auch feiern. Im Zuhause – Zeit wird’s.

Euch allen einen schönen und friedvollen 1. Advent

„Adventszeit – Weihnachtsduft steigt in die Nase, ein Hauch von Nüssen, Mandeln fein. Tannenzweige in der Vase, dazu verzaubert Kerzenschein. Den Teig geknetet mit den Händen, die Kinder stechen Plätzchen aus. Bunter Schmuck hängt an den Wänden, ein Wohlgeruch im ganzen Haus. Der Ofen macht jetzt Überstunden, backt Zimtsterne und Marzipan. Die feinen Lebkuchen, die runden und Spritzgebäck – allem voran. Am Abend sitzt man hin und wieder in trauter Runde, froh gestimmt. Singt mit den Kindern Weihnachtslieder, wenn im Kamin das Feuer glimmt.“

(Brigitte Kemptner)

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