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Spruch zum Wochenende: Liebe

Keine Symbole … Sondern eine liebevolle und gleichberechtigte Partnerschaft. Auf einem Fundament, das auf Zuneigung, Freundschaft und Vertrauen basiert und mit einem lebendigen Alltag voll gemeinsamen Erlebnissen, Lachen und Miteinander gefüllt wird. Einfach, nachhaltig, ganzheitlich. Frei nach dem Motto:

„Liebe ist nicht das, was man erwartet zu bekommen, sondern das, was man bereit ist zu geben.“ (Katharine Hepburn)

Spruch zum Wochenende: Reiches Leben

IMG_1922Ingrid Bergmann hat einmal gesagt: „Ich glaube, mein Leben war wundervoll. Ich habe getan, wozu ich Lust hatte. Mir wurde Mut geschenkt und Abenteuergeist, und das hat mich getragen. Und dann auch Sinn für Humor und ein bisschen gesunder Menschenverstand. Es war ein sehr reiches Leben.“ Schön, genau so würde ich mein Leben beschreiben – und ergänzen: es IST ein sehr reiches Leben und ich freue mich besonders, dass ich fast täglich Anlass habe, von Herzen froh zu lachen. Auch, wenn es um mich herum traurige Momente gibt, Sorgen und Ängste da sind, die man auch nicht weglachen kann …

Sonntagsfreude: Muss ja nicht immer die Sonne scheinen …

… aber schön wärs schon. Gestern wie heute sind mir wohl nur ein paar Stunden Sonnenschein am Vormittag vergönnt. Egal. Man kann auch rausgehen, wenn sie nicht scheint. Und eine Runde mit meinem neuen Hundefreund Gustl drehen. Und dabei eine vollkommen neue Strecke in der Heimat kennenlernen. Und stauen, wie sich die Perspektiven nur ein paar Kilometer weiter komplett verändern können. Leider war’s gestern null bildertauglich, ich werde aber bestimmt bald mal bei passender Gelegenheit Fotos nachreichen …

Bevor ich jetzt gleich auf altbekannten Wegen Sonne tanken gehe noch ein kurzer Gedanke zum Thema alte Freundschaften: Freitag Abend hab ich mit der Mädelsrunde einen so entspannten Start ins Wochenende gefeiert, bei Pizza und Pasta (mein Soulfood forever) geschlemmt. Nur die Nachspeise war dann doch zu viel, aber man kann nie genug gemeinsame Zeit mit lachen und alten wie neuen Erinnerungen zubringen. Ich sag nur: wir drei sind und bleiben die Kleckermeister 😂

Gestern hab ich den neuen Hundefreund Gustl besucht, und sein Frauchen. Zum letzten Mal länger geratscht haben wir beim Prinzessinnen-Picknick auf der Baustelle, jetzt hab ich den Gegenbesuch abgestattet, das neue Haus und den neuen Ausblick kennengelernt. Und meine alte Freundin und ich sind in Uralt-Erinnerungen aus Kinderchortagen eingetaucht. Was waren wir Hippies? Teenager-Philosophie im Café in Salzburg, Tretbootfahren bei Sturmwarnung auf dem Chiemsee und Brotzeitpause während der Pfarrerpredigt im Treppenhaus der Chorempore. Wir wilden Hühner, damals …

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita.

Das mit den grünen Tomaten

Göttlich sind sie, die Abende, in denen wir als alte Freunde unterwegs sind. Gut essen, trinken und vor allem reden, lachen – und uns manchmal so richtig daneben benehmen. Genau so muss es sein. 2 Männer, 2 Frauen, im gleichen Alter. Uns verbindet nicht nur die Vergangenheit, wir schaffen es, in der Gegenwart verbunden zu bleiben und immer wieder neue Verbindungen zu schaffen. So vertraut wie alte Ehepaare, obwohl das Leben und unsere Alltage sich heute so sehr unterscheiden.

Wir haben übrigens noch nie hinterfragt, wie wir bei unseren Aufenthalten im Lokal wohl auf andere wirken mögen. Generell sind diese gemeinsamen Abende so intensiv, dass wir sie in jedem Umfeld gleich erleben, weil wir zusammen sind. Es gibt kein Annähern, Abklopfen, Abtasten. Auch wenn wir uns ein paar Wochen oder Monate nicht gesehen haben ist es, als ob ein Startknopf gedrückt wird. Das Drumrum wird nicht so beachtet. Die Kellner und Bedienungen sind manchmal ein kleines bisschen überfordert, uns zu verstehen, denn oft bestellt einer für alle, oder keiner, oder wir wissen es auch grade nicht …

Und dann genügt eine skurile Bemerkung, ab da sind wir nicht mehr zu halten. „Weisst schon, zwei Namen.“ „So ähnlich wie grüne Tomaten …“ und wir haben Schnappatmung und noch 5 Minuten später kommt von ganz tief unten wieder ein ansteckender Lacher hoch. Versteht keiner? Genau, das ist der Augenblick, die Aussage, das erste Kichern – und alle haben wir am nächsten Tag Muskelkater vom Lachen. Wobei, das wirkliche Highlight des letzten Treffens war die Feststellung, dass 3 von uns immer ungeschminkt, eine immer geschminkt ist. Wir nur testen können, wie sie ohne aussieht, wenn wir morgens nebeneinander im Bett aufwachen, sie das nicht wollte – und die aufmunternde Erklärung unseres Uraltfreundes, dass das echt nicht so schlimm sein könne, weil er ja morgens IMMER wie ein frisch exolodierter Meisenknödel aussehe …

Ja, ich lache schon wieder. Und keiner kann das verstehen, der nicht dabei war. Kennt trotzdem (hoffentlich) jeder von uns? Genauso ist es, das ist das Besondere an alten Freundschaften. Und deshalb sollten sie gepflegt werden, sie bringen nur uns zum Lachen. Und tun sooo was von gut.