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Sonntagsfreude: Familienspaß

Manches „muss“ etwas trotz Pause für die Ewigkeit festgehalten werden: mein Papa und ich haben heute die kurende Mutter besucht. Alles sehr entspannt, denn die Tochter fährt, der Vater gibt die Wegeanweisungen. Der Besuch im Kurbetrieb verläuft sehr ruhig, beim Rausgehen treffen wir die Nachbarn, stimm: deren Schwester bzw. Tante teilte sich schon das Taxi bei der Hinfahrt. Nach einem kurzen Ratsch treten alle die Heimreise an, es läuft gut. Wir fahren in einen Ort, plötzlich brüllt mein Vater: „Warum bist du nicht abgebogen?“ …

Und ich muss schon wieder kichern, offensichtlich dachte er nach 5 eindeutigen verbalen Hinweisen seinerseits vorher für ihn genug Anweisung gegeben … nur leider „kenne“ ich seine Schleichwege-Abkürzungen eben noch nicht intuitiv 😂😉😂

Und mit Rückwärtsgang sind wir dann ganz entspannt wieder auf „seinem“ Weg angekommen.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.
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Wohlfühlen

Ich gönne mir regelmäßig ein paar Tage Auszeit. In einem netten Hotel. Wellness. Sauna. Massagen. Vielleicht auch eine Schönheitsbehandlung. Und jedes Mal hatte ich irgendwann das Gefühl, unter Zeit- bzw. Termindruck zu stehen. Ein paar Tage werden schnell (zu) kurz, wenn man Frühstück und Abendessen innerhalb einer gewissen Zeit schaffen muss, zur bestimmten Uhrzeit zur Hot Stone Massage da sein muss, zwei Stunden später die Gesichtsbehandlung, vor dem Abendessen noch eine Fußreflexzonenmassage. Das Frühstück am nächsten Morgen muss früh sein, weil man den ayurvedischen Stirnguss bekommt …
Die letzten Tage habe ich meine Zeit in einem Wellnesshotel in Niederbayern verbracht. Auf ärztliche Anordnung vollkommen ohne Termindruck, denn Massagen könnten meine entzündeten Gelenke schmerzvoll verstärken. Insofern habe ich die letzten Tage vollkommen planlos und einfach nach Gusto irgendwo zwischen wohltuendem Warmwasserthermalbecken, Kelosauna, Aroma-Sanarium, Dampfbad, Salzsteingrotte und heilenden Steinen verbracht. Hatte richtige Ruhephasen auf einer Thermalsitzbank und in den Ruheräumen, auf Wasserliegen, Heizstühlen, bequemen Liegen auf der herbstlichen Liegewiese, bin ein paar Runden im Pool geschwommen. Und habe sogar geschafft, einen Spaziergang bei strahlender Herbstsonne durch den Kurort Bad Birnbach zu machen. Wir waren im Kurpark unterwegs, haben den Blick über das Rottal im bayerischen Indian Summer Look genossen, Kaffee im Wintergarten eines urigen Gasthofes im Ortskern getrunken, sind durch den Kurpark geschlendert und haben noch so das ein oder andere gemacht, was der Ort für seine Kurgäste bietet. Das waren richtig schöne Erlebnisse, und ich bin so tiefenentspannt. Tolles Gefühl. Und ich gehe gestärkt in meine Anwendungen die nächsten Tage.

Gespräch eines Paares nach dem Frühstück in der Sauna:
„Das ist echt toll, man ist hier tatsächlich ganz allein in der Sauna.“ „Ja, obwohl das Hotel rappelvoll ist, man hat die Sauna meist ganz für sich allein.“ „Oh, schon 5 Minuten rum, wir müssen dann jetzt dringend los zu unseren Wellnessterminen – ganz schön nach Terminkalender, so ein Wellnessurlaub?“ 😉