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[kinderkram] 14 – #Frühling

Im Winter, der gefühlt im November beginnt, sprechen alle von der Sehnsucht nach dem Frühling. Nach Wärme. Nach bunten Farben. Nach Licht. Nach Frischluft. Das ist auch der Grund, warum es an den ersten warmen Tagen draußen nur so „wimmelt“. Spaziergänger und Sonnenanbeter, wo man nur hinsieht. Auf der Suche nach den endlich blühenden Fotomotiven, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokusse … alles, was Farben hat, wird mit Begeisterung wahrgenommen. Und als Deko für zu Hause gekauft. Jugendliche sitzen bei weniger als 20 Grad zum Sonnen am See. Wer ein Rad hat, egal ob Fahrrad, E-Bike, Roller oder Motorrad, dreht die erste Runde. Man sitzt in Decken eingehüllt im Straßencafé, die einen schon im T-Shirt, die anderen in Übergangsmode. Wer einen Garten hat macht ihn sich schön. Und kauft im Gartencenter alles mögliche. Dann kommt der Frühlingsputz, Ostern, Kräuter sprießen, Aprilwetter. Und schon verlangt das erwachsene Herz nach Sommer.


Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um das Phänomen Frühling. Statt den Wechsel der Jahreszeiten einfach hinzunehmen tendiert doch so der ein oder andere Erwachsene in meinem Umfeld dazu, diese Jahreszeit vorab etwas zu verklären, sobald dann mal Aprilwetter herrscht wird schon wieder gemotzt …? Der Blickwinkel einer vielleicht manchmal nicht ganz so Erwachsenen. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: wie haltet ihr es an den ersten Frühlingstagen? Wieviele Fotos schießt ihr so beim Aufblühen? Wann steht der Frühlingsputz an? …

Das mit den 28 Tagen

Kürzlich in der Klasse des Sohnes einer Arbeitskollegin: einer der Schüler hat in seinem Hausaufgabenheft festgestellt, dass da beim Druck wohl ein Fehler passiert sein muss. Er meldet sich und gibt seinem Lehrer das Fehlen von zwei Februar-Tage bekannt. Weil im Hausaufgabenheft nur bis zum 28. eingetragen sei, ganz klar, da fehlen „mindestens“ ein 29. und ein 30. …

Hausaufgabenheft, hach, DAS sind die wirklich wichtigen Dinge des Lebens.

[Kinderkram] 13 – Kranksein

Kranksein ist doof. Immer, egal, ob man selber, jemand aus der Familie oder ein Freund krank ist. Im Winter sind immer alle erkältet oder haben Grippe. Das dauert meist ein paar Tage, danach wird’s dann aber schnell auch wieder gut. Um kranke Kinder kümmern sich die Eltern, blöd, wenn Mama oder Papa krank werden.

Es gibt aber noch viel mehr Krankheiten, alle haben gemeinsam, dass es dem Erkrankten nicht gut geht, dass er schlapp ist, viel liegen oder schlafen muss. Manchmal gehören auch Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und einiges mehr dazu.

Wenn man eine Krankheit alleine nicht auskurieren kann geht man zum Arzt. Der hoffentlich das richtige Mittel hat.

Dummerweise gibt es auch Krankheiten, die nicht heilbar sind. Die nicht mehr weggehen. Und einfach doof sind und bleiben. Wegen denen der Erkrankte ins Krankenhaus muss, um behandelt zu werden. Manchmal ist nicht mal Medizin in der Lage, einen Kranken wieder gesund zu machen. Dann gibt es aber wenigstens Mittel gegen die Schmerzen.————————————————————

Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um das Kranksein. Besser beschrieben: von der Rotznase bis hin zu schweren, sogar lebensbedrohenden Krankheiten gilt der Begriff „Kranksein“. Der Blickwinkel einer Erwachsenen. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: wie habt ihr Kranksein als Kind empfunden? Was ändert sich, je älter wir werden? …

Ich sehe was, was du nicht siehst

Ich frage mich zur Zeit öfter, ob wir, also die bezaubernde Nichte und ich, in späteren Jahren auch noch so begeistert „Ich sehe was, was du nicht siehst …“ spielen werden? Irgendwie hab ich den Eindruck, dass, was ich früher gerne als probates Mittel gegen Langeweile ins Spiel gebracht habe, immer mehr und immer lieber von ihr eingesetzt wird. Damit ich mich nicht langweile? Auf alle Fälle entdecken wir beide durch die Augen der Spielpartnerin immer wieder Dinge, über die wir sonst wohl hinweg gesehen hätten …