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Musik am Mittwoch: Reach Out

Kann mich der Meinung eines Youtube-Users nur anschließen: Bruce Dickinson, best backup vocalist ever! 🙂 ich entdecke alte „Lieben“ wieder, eine der wenigen gemeinsamen musikalischen Überschneidungen mit meinem Ex war Iron Maiden. Die Musik ist geblieben 🙂 Dann jetten die auch noch im eigenen Flieger gerade quer durch die Welt, unterwegs an so vielen Flughäfen hab ich zwar die Augen überall offengehalten, aber während ich in Spanien war, spendete die Ed Force One wohl in Zürich Frau Merkels Flugzeug etwas Schatten?

Musik & Du: Motivation

Es gibt Musik, die mich sofort in gute Laune bringt. Die mir klarmacht, dass es am Ende um nichts anderes geht: die Musik und das Leben spüren. Das Gefühl haben, dass nichts zählt, außer dem Moment. Leben, lieben, lachen. Und tanzen. Ausgelassen. Achso, und natürlich gehört mitsingen dazu. Laut.

Klappt bei diesem Song wie auf Knopfdruck: „Shut up and dance with me“ motiviert mich, wann immer ich es höre. Und egal, was vorher war, Ärger verfliegt, üble Laune ist wie weggeblasen. Ich beginne, loszulassen, mitzusingen, mitzuwippen. Und ich blicke keine Sekunde mehr zurück.

Maribel fragt in diesem Monat: Welches Lied motiviert euch egal wann? Welches Lied lässt euch immer weitermachen, egal was ist?

Das mit dem Respekt für ältere Menschen

Letzte Woche habe ich eine Situation beobachtet, und mich sehr über einen jungen Mann gewundert, der sich lautstark an einem älteren Herrn gestört hat … Wie der ein oder andere mitbekommen hat renoviere ich mein Elternhaus, vor allem, um meinen Eltern eine seniorengerechte und hoffentlich unbeschwerte, lange eigenverantwortliche Zukunft in ihrem Heim zu sichern. Eine Ebene, damit sie keine Treppen mehr steigen müssen, eine Heizung mit einfacher Bedienung „einfach aufdrehen“ (bislang wurde mit zwei Holzöfen geheizt, für die täglich große Massen Holznachschub aus einem Lager geholt werden mussten), statt einem kleinen Bad mit nicht genutzter Badewanne und einer Dusche mit hohem Einstieg ein größeres Bad mit seniorengerechter Dusche. Ich tue das, weil ich heute aus übervollem Herzen respektiere, was meine Eltern für uns Kinder getan haben, nicht nur, als wir klein waren. Sie haben uns, obwohl sie dabei oft sich selbst zurücknehmen mussten, immer unterstützt. Ich bin ihnen dafür sehr dankbar und hoffe sehr, dass sie gesund ein hohes Alter erreichen dürfen.  Aber mir ist sehr bewusst, dass Altern auch weniger schöne Seiten zeigen bzw. Einschränkungen mit sich bringen kann, die Pflege einfordern. Im www bin ich an verschiedenen Stellen über einen Text in unterschiedlichen Varianten gestolpert. Die sich im Sinn aber ähneln:

„Vater und Sohn genießen ein Abendessen in einem Restaurant. Der Vater ist in die Jahre gekommen. Während er isst fällt immer wieder etwas von seiner Gabel. Nach dem Essen begleitet der Sohn seinen Vater zum Waschraum, wischt ihm liebevoll Essensreste aus dem faltigen Gesicht, wäscht die Flecken aus der Kleidung, kämmt ihm das graue Haar und richtet zum Schluss seine verrutschte Brille. Als der Sohn die Rechnung zahlt herrscht im gesamten Restaurant Schweigen. Da steht ein älterer Herr unter den Gästen auf und fragt: „Meinen Sie nicht, dass Sie etwas hier gelassen haben?“ Der Sohn antwortet: „Nein, das habe ich nicht.“ „Doch, Sie haben hier jedem Sohn eine Lektion hinterlassen – und jedem Vater Hoffnung!“ (Verfasser unbekannt)

Musik & Du: Young and wild and free

Es gibt ein Remake eines alten Songs – höre ich den, denke ich zurück an die ersten Jahre, in denen ich ausging. Dann war „er“ auf der Tanzfläche. Für mich damals viel zu alt, bestimmt Ü20. Aber bei der Musik war er vollkommen bei sich, mit geschlossenen Augen tanzte er, sang jede Silbe und spürte jeden Ton. Für mich war er der Inbegriff dessen, was ich damals mit „Musik fühlen und im hier und jetzt sein“ übersetzte. Ich hab ihm zugeschaut, war volkommen fasziniert, wie er durch seinen Tanz das interpretiert hat, was er fühlte … Und für mich ist beim Hören dieser Musik auch heute noch die Erinnerung sehr lebendig, an das Gefühl von damals: Jugend spüren, wild sein, sich um nichts und niemand, außer um sich selbst kümmern …

Maribel fragt in diesem Monat nach Musik, die an die Teenagerzeit erinnert, an die Zeit des „young, wild and free“ 🙂