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Koch-Experiment: Gebackener Spargel


Beim Mädelsabend im sehr empfehlenswerten Wirtshaus in der Hallertau hab ich Spargel mal ganz anders kennengelernt, wie ein Schnitzel heraus gebacken. Und weil es mir gut geschmeckt hat wollte ich das in Abstimmung mit der Familie zum Muttertag dann gleich mal ausprobieren. In verschiedenen Varianten, damit jeder Genießer auf seine Kosten kommt.

Man nehme pro Mitesser 6 Stangen Spargel, nicht zu dick. Schälen und fertig (bissfest) kochen. Abkühlen lassen und in der Zeit die Stationen vorbereiten: Schinken und/oder Käse in Scheiben, verquirlte Eier, nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen, sowie Paniermehl.

Dann jeweils 2 Stangen Spargel nehmen, gut trocken tupfen, mit 1-2 Scheiben Käse und Schinken sehr fest umwickeln, zur Sicherheit mit Zahnstochern feststecken. Das muss sehr gut halten, sonst fällt das Paket – richtig, passiert – beim Backen auseinander. Dann in Ei und Mehl reichlich panieren und in eher zu viel und sehr heißem Butterfett goldbraun herausbacken. Beim Käse kann man bestimmt gut nach Geschmack variieren, wir haben Emmentaler genommen, der nicht ganz so arg verläuft und verklebt. Man kann auch nur mit Schinken oder nur mit Käse umwickeln. So oder so sehr gut mit Ei und Paniermehl bestäuben, sonst bleibt zu viel in der Pfanne.

Die vegetarische Variante ohne Schinken und Käse schmeckt auch wunderbar. Dazu wollte ich am Muttertag Salzkartoffeln machen, sie sind aber – aus welchem Grund auch immer, nicht gar geworden. für die männlichen Familienmitglieder gabs reichlich Sauce Hollandaise, die Damen waren nach 3 Spargel-Packerln auch ohne Beilagen pappsatt.

Danke für die Inspiration an Stefan Spitzer und sein Team – für die praktischen Umsetzungstipps an meine perfekte Kochfreundin B.

Das mit dem Altersunterschied

In diesem Artikel werden im Kontext mit dem Thema Lebensphasen 3 Frauen zwischen 29 und 40 von A bis Z befragt – und ich fühle mich spontan inspiriert, da mal ein paar Jahre Unterschied „mehr“ beizusteuern. Und zwar nehme ich mal alle 3 Patenkinder im Alter von 6 bis 11 Jahren zusammen – und mich, also pi mal Daumen 30+++. Einige Begriffe habe ich angepasst, damit es nicht zu Irritationen kommt …

A wie Alter
Patenkinder: Hoffentlich geht das Jahr schnell rum, damit ich wieder ein Jahr älter werde …
Patentante: Frau ist so alt, wie sie sich fühlt …

B wie Buch
Patenkinder: Hab ich ganz viele, aus denen ich mir vorlesen lasse (oder auch selber lese) – aber ich mag ja viiiieeeel lieber auf dem iPad „lesen“.
Patentante: Ich war als Kind eine Leseratte, merkt man an meinem Buchbestand. Irgendwie hab ich in den letzten Jahren viel weniger Bücher gelesen, gefühlt. Aber das soll sich ändern. Jawoll.

C wie Chillen
Patenkinder: Wenn ich grade mal nicht hopse, hüpfe, tanze, krabble, laufe, renne, sackhüpfe, male, schreibe, spiele, lese, rechne oder mich sonst wie beschäftige, dann „chill“ ich auch ganz gerne. Aber so viel wie die Erwachsenen? Nö danke.
Patentante: Wie ist das eigentlich, wenn einem langweilig ist? Bis ich diesen Zustand wieder erreiche versuche ich, öfter mal zu chillen …

D wie Drogen
Patenkinder: Hä?
Patentante: Ich bin neben einer Drogenentzugsanstalt aufgewachsen und beantworte gerne Fragen rund um das Thema: Ich kann das richtig dosieren und werde nicht abhängig …

E wie Ehrlichkeit
Patenkinder: Ich bin immer ehrlich, aber manchmal schwindle ich auch. Aber wehe, ihr schwindelt mich an, das kann ich nicht leiden.
Patentante: Ist mir wichtig, vor allem im Umgang mit mir selbst. Kleine Notlügen sind erlaubt und ich finde es manchmal sogar bezaubernd, wenn ich von meinen Patenkindern angeschwindelt werde …

F wie Feiern
Patenkinder: Am liebsten würd ich 1 mal im Monat Geburtstag und Weihnachten feiern – und immer gibt’s Geschenke für mich.
Patentante: Fand schon immer toll, Feiern zu gehen. Nur braucht mein älteres Ich heute ein paar Tage, um mich von langen Nächten zu erholen 😉

G wie Geld
Patenkinder: kannst du mir gerne in mein Sparschwein stecken, lieber Scheine als Münzen …
Patentante: Solange ich davon leben kann …

H wie Heimat
Patenkinder: Ist da, wo ich und meine Familie zu Hause sind.
Patentante: Ist ein Gefühl, da, wo ich mich zu Hause fühle.

I wie Ich
Patenkinder: Iiiiiiiich bin der Mittelpunkt der Welt, alles hat sich um mich zu drehen – gefälligst.
Patentante: Manchmal verschwindet das Ich ein bisschen hinter Wir. Aber: ich kann mich immer auf mich verlassen, zu 100 Prozent.

J wie Jugend
Patenkinder: Also pass auf – Jugendliche sind keine Kinder mehr und keine Erwachsenen – aber so ganz genau weiß ich jetzt nicht, warum man da einen Unterschied machen muss.
Patentante: Teenagertage, 24 Stunden komplettes Gefühlschaos, von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Kein Kind mehr, aber doch schon eine Ahnung, was es bedeutet, irgendwann mal erwachsen zu sein … Puh. Wobei ich auch heute hin und wieder gerne mal wieder wie 13 bin 🙂

K wie Kreativität
Patenkinder: Echt, das findste jetzt kreativ? Wart mal, da fällt mir noch viel mehr Blödsinn ein.
Patentante: So viel im Kopf, so wenig Zeit.

L wie Liebe
Patenkinder: „In allen vier Ecken soll Liebe drinstecken“.
Patentante: Lieben und geliebt werden …

M wie Malen
Patenkinder: Nein, das ist doch kein Hase, das ist ein Einhorn. Hier – und da – und schau mal daaaaaa.
Patentante: Abstrakt? Also ich weiß ja, was ich damit aussagen wollte. Wenn du das nicht erkennen kannst hast du wohl keine Ahnung von Kunst.

N wie Nagellack
Patenkinder: Hab ich, immer mit Glitzer. (ok, nur die Mädels)
Patentante: Alles weggeschmissen. Jetzt hab ich noch einen Pflegelack (leider kommt der nie zur Anwendung) und einen farblosen Glanzlack (der meist abgelaufen ist, ehe ich ihn wiederfinde).

O wie Obst
Patenkinder: Ich will einen Apfel essen. Ohne Schale. In Stücke geschnitten. Neeeeiiiin, nicht so. In die anderen Stücke. Man, so kann ich das nicht essen.
Patentante: 5 x am Tag? Klappt bei mir ganz sicher nicht, egal, ob am Stück oder in welche Stücke auch immer zerteilt.

P wie Putzen
Patenkinder: Ich mach die Unordnung, putzen und wegräumen macht die Mama, manchmal hilft ihr eine Putzfrau. Nie der Papa.
Patentante: Machen weder meine Mama noch eine Putzfrau noch mein Papa für mich …

Q wie Quietschen
Patenkinder: Hä? Ich quietsche doch gar nicht, ich bin nur gerade so aufgeregt …
Patentante: Meine Patenkinder haben alle schöne Stimmen, nur manchmal, da werden sie so was von quietschig, uaaah!

R wie Reisen
Patenkinder: Ich kenne schon fast die ganze Welt, war schon da und dort und bin sogar schon geflogen. Und mit dem Schiff gefahren, und mit dem Zug. Und und und. Wie es da war? Frag mal meine Mama.
Patentante: Schon so viel gesehen, und doch staune ich immer wieder, wie schön die Welt um uns rum ist. Der Weg ist das Ziel, das sage ich mir jeden Tag, weil ich ja immer unterwegs, also auf Reisen bin. Selten, dass ich mich mal einen Tag überhaupt nicht von A nach B bewege.

S wie Süßkram
Patenkinder: Ich habe eine ganze Schublade, magst du was abhaben? Das da? Weil das mag ich gar nicht so gerne …
Patentante: Hab ich die Wahl? Dann lieber Käse für mich.

T wie Träume
Patenkinder: Ich träum immer von meinen Einhörnern. Immer. Auch wenn ich nicht träume.
Patentante: Träumen gehört zum Leben dazu und macht graue Tage bunt.

U wie Umwelt
Patenkinder: Wir haben da in der Schule ein Projekt, dass wir Müll trennen. Und irgendwann gehen wir alle los und sammeln, was andere Leute einfach so am Straßenrand liegengelassen haben. Ich hab einen Film gesehen, in dem ganz viel Plastik auf dem Meer schwimmt, wie eine Insel sieht das aus. Aber: ich will meinen Kaba mit Strohhalm trinken.
Patentante: Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich gerne wenigstens plastikfrei leben. Klappt nicht immer, aber es hilft schon, etwas bewusster einzukaufen. Finde ich.

V wie Verwandtschaft
Patenkinder: Eltern, und Omas und Opas. Geschwister. Und so weiter.
Patentante: Familie hat man, Freunde wählt man. Und alle begleiten durchs Leben, mal mehr, mal weniger.

W wie Wochenende
Patenkinder: Spätestens am Montag morgen hätte ich viel lieber Wochenende.
Patentante: Schon komisch, wie schnell zwei freie Tage Wochenende vergehen und wie lange fünf Arbeitstage dauern können.

X wie X-Mal
Patenkinder: Ich wüsste zu gerne, was meine Eltern meinen, wenn sie sagen, sie hätten mir das jetzt schon x-mal erklärt …?
Patentante: Witzig, dass wir viele Dinge gerne unendlich oft erleben wollen, aber bei den eher unangenehmen, da verwenden wir die Formulierung x-mal – ob darüber schon jemand philosophiert hat?

Y wie Yoga
Patenkinder: Kann ich, da bin ich super drin – was soll ich dir zeigen? Schau mal, wie gut ich mich verbiegen kann …
Patentante: Manchmal wäre ich gerne etwas gelenkiger – aber gut, die Hauptsache ist doch, dass ich mich gut dabei fühle, oder?

Z wie Zähne
Patenkinder: Hey, was soll das ewige Genörgel, ich putze seeeehr gründlich, klar?
Patentante: Lese immer mal wieder über Zahnzusatzversicherungen und dass ich das in meinem Alter schon längst haben sollte – aber ich hab ja super Zähne, also wozu?

Wer Lust hat ist herzlich eingeladen, beizutragen 🙂

Alle 4 Jahre

Als arbeitender Mensch freut man sich gar nicht allzusehr über Schaltjahre, denn gefühlt ist der zusätzliche Tag doch nur ein Arbeitstag mehr. Oder? Na ja, auch etwas Einstellungssache. Denn auch, wenn ich diesen Tag arbeitend verbringen werde, es ist möglich, den 29.2. zumindest als zusätzlichen, quasi geschenkten Tag zu sehen. Zum Beispiel, um im Job eine Aufgabe unterzubringen, etwas fest einzuplanen, was sonst nur wieder nach hinten geschoben wird, weil es nie passt. Hab mir für heute ein Gespräch mit meiner Kollegin eingeplant, das wir seit Wochen schieben.

Während einer Autofahrt am Wochenende durften meine Gedanken schweifen, was noch so anders ist, alle 4 Jahre. Schaltjahre, ja. Alle 4 Jahre gibts für mich die Landshuter Hochzeit, 4 Wochenenden Eintauchen ins Mittelalter. Für mich viiiiel geschenkte Zeit. Die Vorfreude auf 2017 steigt. Wahlen, die regierende Partei hat 4 Jahre Zeit, umzusetzen, was im Programm versprochen wurde. Oder so. Im Schnitt entspricht das wohl auch dem Zeitraum, in dem Analysten von Rezession sprechen. Bislang gab es für mich nie Anlass, in diesen Kontexten über das Thema Zeit zu reflektieren, denn nach dem Wahlkampf ist vor der nächsten Wahl. Die Grundschulzeit endet nach 4 Jahren. 4 kurze Jahre, die eigentlich dazu da sind, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. Heute für viele Kinder überflüssig, können sie schon. Was machen die dann so, sich langweilen? Noch was: im Rhythmus finden auch alle 4 Jahre Weltmeisterschaften statt, dazwischen, damit das Warten nicht so lang dauert, Europameisterschaften. Je nach Disziplin für viele von uns eine berauschend intensive Zeit. Daumen drücken, mitfiebern, …

Eigentlich ist immer irgendwas? Und auch das Schaltjahr ist, wenn man es ein paar mal erlebt hat, ein Jahr wie jedes andere auch? Außer natürlich, man darf an diesem seltenen 29. Februar Geburtstag feiern natürlich. Und das ist für mich dann doch faszinierend. Mal angenommen, morgen kommt ein Kind zur Welt, das feiert dann in 40 Jahren gerade mal seinen 10. Geburtstag, kommt aber nicht gerade aus der 4. Grundschulklasse … Wie sich das wohl anfühlen mag? 

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Ich hab mir die Inspiration zu diesem Beitrag von sos-fernweh.com geholt, allerdings etwas variiert. Schlicht weil ich keinen außerordentlichen Plan gefasst habe. Für mich ist heute ein stinknormaler Tag. ☺️

Nominated

LIEBSTER award - discover new blogs!
LIEBSTER award – discover new blogs!

Katrin hat mich für einen Award mit dem tollen Titel „LIEBSTER award“ nominiert, vielen Dank dafür. Sie selber schreibt auf ihrem Blog „für alle die lieber Freudensprünge machen, als vor Ärger in die Luft gehen“. Ja, da fühle ich mich abgeholt: ich kann mich zum Glück manchmal so freuen, dass ich zum Ärgern keine Zeit finde …

Meine Antworten auf Katrins Fragen:

1. Wo war dein schönster Urlaub? Urlaub ist immer schön, egal wo – aber am meisten begeistert hat mich in den vergangenen Jahren definitiv Andalusien. Weshalb ich wieder hinmöchte, bald.
2. Wohin gehst du Essen, wenn du richtig genießen willst?  Ich liebe italienische Küche, am besten mit viel frischen Kräutern. Und dann eigentlich alles: Antipasti, Pasta, Pizza …
3. Schwingst du auch selbst mal den Kochlöffel? Ja, sogar gerne. Und bin dabei auch experimentierfreudig. Was nicht heißt, dass ich eine gute Köchin bin. manches geht auch TOTAL daneben.
4. Was bedeuten Freunde für dich? Freunde und Familie bereichern mein Leben, die Zeit mit ihnen ist mir kostbar.
5. Was würden deine Freunde über dich sagen? Redet viel, kann gut zuhören. Hat eigene Gedanken und einen eigenen Kopf, versetzt sich aber auch in andere. Chronisch unpünktlich. Feiert gern.
6. Was macht dich glücklich? Sonnenschein, Freizeit, ein Lächeln.
7. Welche Bilder hängen bei dir in der Wohnung? Bilder von besonderen Momenten, Erinnerungen.
8. Wenn du einen Tag lang gestalten könntest, wie du willst, was würdest du tun? Es muss schönes Wetter sein, nicht zu heiß. Der Tag findet komplett im Freien statt, Mix aus aktiv sein und ein gutes Buch lesen, Siesta in einer Hängematte, Picknick unter Bäumen, später Grillen und der Sonne beim Untergehen zusehen. Lagerfeuer.
9. Welcher Ohrwurm begleitet dich zur Zeit? „Good morning“ von Rufus & P
10. Wenn du dir was wünschen dürftest, was wäre das? Gesundheit für alle Menschen, die mir am Herzen liegen?
11. Wie geht’s mit deinem Blog weiter? Ich will da nicht zu viel planen, bislang klappt es gut und macht mir großen Spaß. Aber bekanntlich weiß man nie, was kommt. Ich freu mich darauf, die Einträge irgendwann mal mit meinen Patenkindern zu lesen …

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Üblicherweise gelten für die weitere Nominierung folgende Regeln :
• 11 Fragen beantworten
•den Blogger verlinken, von dem man nominiert wurde
• man nominiert selbst wiederum 11 Blogger
• 11 eigene Fragen stellen.
Mir fällt es schwer, 11 Blogs zu nominieren, da müsste ich mich zu sehr beschränken. Deshalb freue ich mich über jeden, der hier zufällig vorbeikommt und die folgenden Fragen beantwortet:
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1. Wenn du deinen Blog mit einem kurzen Satz beschreiben sollst, was sagst du dann?
2. Schreibst du regelmäßig?
3. Woher holst du deine Idee, was inspiriert dich zum Schreiben?
4. Hast du einen Themenplan?
5. Wie wichtig ist dir Feedback auf dem Blog?
6. Stichworte Reichweite: wie wichtig ist es dir, viele Leser zu erreichen?
7. Manche Blogger verdienen Geld mit ihren Netzaktivitäten, wäre das auch was für dich?
8. Wie viel von deinem „echten“ Leben kommt im Blog vor?
9. Gehören Menschen aus deinem „echten“ Leben zu deinen Lesern? Ist dir das wichtig?
10. Beruflich und privat: haben sich deine Kindheitsvorstellungen von deinem Leben als Erwachsener erfüllt?
11. Geruch, Ort, Situation: was erinnert dich am meisten an deine Kindheit und warum?
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So, ich wünsche euch viel Spaß beim Grübeln, finde es nämlich weder leicht, neue Fragen zu erfinden, noch alle Antworten aus dem Ärmel zu schütteln. Schönen Frühlingstag xxx