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Alle 4 Jahre

Als arbeitender Mensch freut man sich gar nicht allzusehr über Schaltjahre, denn gefühlt ist der zusätzliche Tag doch nur ein Arbeitstag mehr. Oder? Na ja, auch etwas Einstellungssache. Denn auch, wenn ich diesen Tag arbeitend verbringen werde, es ist möglich, den 29.2. zumindest als zusätzlichen, quasi geschenkten Tag zu sehen. Zum Beispiel, um im Job eine Aufgabe unterzubringen, etwas fest einzuplanen, was sonst nur wieder nach hinten geschoben wird, weil es nie passt. Hab mir für heute ein Gespräch mit meiner Kollegin eingeplant, das wir seit Wochen schieben.

Während einer Autofahrt am Wochenende durften meine Gedanken schweifen, was noch so anders ist, alle 4 Jahre. Schaltjahre, ja. Alle 4 Jahre gibts für mich die Landshuter Hochzeit, 4 Wochenenden Eintauchen ins Mittelalter. Für mich viiiiel geschenkte Zeit. Die Vorfreude auf 2017 steigt. Wahlen, die regierende Partei hat 4 Jahre Zeit, umzusetzen, was im Programm versprochen wurde. Oder so. Im Schnitt entspricht das wohl auch dem Zeitraum, in dem Analysten von Rezession sprechen. Bislang gab es für mich nie Anlass, in diesen Kontexten über das Thema Zeit zu reflektieren, denn nach dem Wahlkampf ist vor der nächsten Wahl. Die Grundschulzeit endet nach 4 Jahren. 4 kurze Jahre, die eigentlich dazu da sind, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. Heute für viele Kinder überflüssig, können sie schon. Was machen die dann so, sich langweilen? Noch was: im Rhythmus finden auch alle 4 Jahre Weltmeisterschaften statt, dazwischen, damit das Warten nicht so lang dauert, Europameisterschaften. Je nach Disziplin für viele von uns eine berauschend intensive Zeit. Daumen drücken, mitfiebern, …

Eigentlich ist immer irgendwas? Und auch das Schaltjahr ist, wenn man es ein paar mal erlebt hat, ein Jahr wie jedes andere auch? Außer natürlich, man darf an diesem seltenen 29. Februar Geburtstag feiern natürlich. Und das ist für mich dann doch faszinierend. Mal angenommen, morgen kommt ein Kind zur Welt, das feiert dann in 40 Jahren gerade mal seinen 10. Geburtstag, kommt aber nicht gerade aus der 4. Grundschulklasse … Wie sich das wohl anfühlen mag? 

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Ich hab mir die Inspiration zu diesem Beitrag von sos-fernweh.com geholt, allerdings etwas variiert. Schlicht weil ich keinen außerordentlichen Plan gefasst habe. Für mich ist heute ein stinknormaler Tag. ☺️

Nominated

LIEBSTER award - discover new blogs!
LIEBSTER award – discover new blogs!

Katrin hat mich für einen Award mit dem tollen Titel „LIEBSTER award“ nominiert, vielen Dank dafür. Sie selber schreibt auf ihrem Blog „für alle die lieber Freudensprünge machen, als vor Ärger in die Luft gehen“. Ja, da fühle ich mich abgeholt: ich kann mich zum Glück manchmal so freuen, dass ich zum Ärgern keine Zeit finde …

Meine Antworten auf Katrins Fragen:

1. Wo war dein schönster Urlaub? Urlaub ist immer schön, egal wo – aber am meisten begeistert hat mich in den vergangenen Jahren definitiv Andalusien. Weshalb ich wieder hinmöchte, bald.
2. Wohin gehst du Essen, wenn du richtig genießen willst?  Ich liebe italienische Küche, am besten mit viel frischen Kräutern. Und dann eigentlich alles: Antipasti, Pasta, Pizza …
3. Schwingst du auch selbst mal den Kochlöffel? Ja, sogar gerne. Und bin dabei auch experimentierfreudig. Was nicht heißt, dass ich eine gute Köchin bin. manches geht auch TOTAL daneben.
4. Was bedeuten Freunde für dich? Freunde und Familie bereichern mein Leben, die Zeit mit ihnen ist mir kostbar.
5. Was würden deine Freunde über dich sagen? Redet viel, kann gut zuhören. Hat eigene Gedanken und einen eigenen Kopf, versetzt sich aber auch in andere. Chronisch unpünktlich. Feiert gern.
6. Was macht dich glücklich? Sonnenschein, Freizeit, ein Lächeln.
7. Welche Bilder hängen bei dir in der Wohnung? Bilder von besonderen Momenten, Erinnerungen.
8. Wenn du einen Tag lang gestalten könntest, wie du willst, was würdest du tun? Es muss schönes Wetter sein, nicht zu heiß. Der Tag findet komplett im Freien statt, Mix aus aktiv sein und ein gutes Buch lesen, Siesta in einer Hängematte, Picknick unter Bäumen, später Grillen und der Sonne beim Untergehen zusehen. Lagerfeuer.
9. Welcher Ohrwurm begleitet dich zur Zeit? „Good morning“ von Rufus & P
10. Wenn du dir was wünschen dürftest, was wäre das? Gesundheit für alle Menschen, die mir am Herzen liegen?
11. Wie geht’s mit deinem Blog weiter? Ich will da nicht zu viel planen, bislang klappt es gut und macht mir großen Spaß. Aber bekanntlich weiß man nie, was kommt. Ich freu mich darauf, die Einträge irgendwann mal mit meinen Patenkindern zu lesen …

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Üblicherweise gelten für die weitere Nominierung folgende Regeln :
• 11 Fragen beantworten
•den Blogger verlinken, von dem man nominiert wurde
• man nominiert selbst wiederum 11 Blogger
• 11 eigene Fragen stellen.
Mir fällt es schwer, 11 Blogs zu nominieren, da müsste ich mich zu sehr beschränken. Deshalb freue ich mich über jeden, der hier zufällig vorbeikommt und die folgenden Fragen beantwortet:
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1. Wenn du deinen Blog mit einem kurzen Satz beschreiben sollst, was sagst du dann?
2. Schreibst du regelmäßig?
3. Woher holst du deine Idee, was inspiriert dich zum Schreiben?
4. Hast du einen Themenplan?
5. Wie wichtig ist dir Feedback auf dem Blog?
6. Stichworte Reichweite: wie wichtig ist es dir, viele Leser zu erreichen?
7. Manche Blogger verdienen Geld mit ihren Netzaktivitäten, wäre das auch was für dich?
8. Wie viel von deinem „echten“ Leben kommt im Blog vor?
9. Gehören Menschen aus deinem „echten“ Leben zu deinen Lesern? Ist dir das wichtig?
10. Beruflich und privat: haben sich deine Kindheitsvorstellungen von deinem Leben als Erwachsener erfüllt?
11. Geruch, Ort, Situation: was erinnert dich am meisten an deine Kindheit und warum?
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So, ich wünsche euch viel Spaß beim Grübeln, finde es nämlich weder leicht, neue Fragen zu erfinden, noch alle Antworten aus dem Ärmel zu schütteln. Schönen Frühlingstag xxx

Weihnachtsgeschichte – übersetzt für das Jahr 2013

Dieses Video macht gerade die Runde im Netz – und ist so nett gemacht, ich finds grandios. Viel Spaß mit Maria und Joseph – seid im Social Web jederzeit „live“ dabei, bei der Geburt des Jesuskindes 😉

Auf nach Berlin

Und jährlich grüßt das Murmeltier: ich werde wohl nie verstehen, warum die Tage und Wochen vor einer Messe verfliegen, unzählige Überstunden und sogar Nachtschichten anstehen. Ist und bleibt stressig, seit mehr als 10 Jahren immer wieder verfliegen Januar und Februar, als wärs maximal ein Monat. Stress pur, manchmal weniger, meist mehr. Und dabei dreht sich doch dieser Tage in Berlin alles rund um Freizeit, Erholung, Entspannen, Ausspannen, Ferien, Urlaub – Reisen. Aber wie auch manchmal beim Urlaub: Vorbereiten ist dann doch manchmal anstrengend? Egal, die nächsten 3 Tage bin ich in Berlin. Allerdings nicht zum Sightseeing, von der Stadt werde ich wieder mal den wunderschönen Flughafen Tegel sehen – hatte ich mich nicht letztes Jahr in aller Ruhe und mit der angebrachten Würde verabschiedet? Auch egal. Dann die Fahrt in die Stadt zum Hotel – je nachdem, wie das Wetter und der Taxifahrer so sind kann das durchaus nette Ausblicke verschaffen. Vom Hotel zur Messe – da sind es immer eher die Eindrücke aus der U-Bahn, die so anders sind, als wir das aus unserem kleinstädtischen München gewöhnt sind.

Und dann gehts tief rein in die Messehallen, weite Wege, schlechte Luft, Menschenmassen. Und trotzdem: tief im Inneren freu ich mich. Ok, noch nicht jetzt gerade, aber wenn ich dann da bin, auf den altbekannten Wegen durch die Messehallen laufe, unterwegs sieht man die bekannten Gesichter, die ganze Messewelt ein Dorf. Spätestens wenn man die trifft, die man wirklich nur einmal im Jahr sieht, entweder weil sich so selten Berührungspunkte ergeben – oder weil es sonst ja ausreicht, sich eine Mail zu schicken, zu telefonieren … Langsam (ich hab noch einiges vorzubereiten, hab aber eben eine mentale Pause und ein Durchatmen gebraucht, dazu ist Blog-Schreiben einfach perfekt) beginne ich, mich zu freuen!

Morgen – sehr früh – gehts dann los. Und ich hoffe, dass es wie immer ist: kurzweilig, mit vielen netten Begegnungen. Und: Inspirationen. Denn das schöne an der bunten weiten Welt der Touristik ist genau das, was im Alltag manchmal auf der Strecke bleibt. Diese Lust, etwas Neues zu sehen, weit weg zu reisen oder endlich mal etwas kennenzulernen, was ganz in der Nähe ist, aber dadurch vielleicht bislang nicht so auf dem Radar. Am meisten freue ich mich darauf, am Freitag zwischen nur noch 2-3 Terminen durch die Hallen zu gehen und wirklich an den Ständen Bilder aufzunehmen, mit Menschen zu sprechen – udn dabei vielleicht die ein oder andere Idee mit nach Hause zu nehmen. ITB 2013, morgen komm ich, übermorgen hab ich noch einen übervollen Terminplan, aber am Freitag, da werd ich dich so richtig genießen!