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Gedanken zu Hundehaufen

Gestern früh trat ich aus dem Haus – und konnte gerade noch verhindern, in den doch recht großen Haufen zu treten, den ein Vierbeiner dort hinterlassen hat. Beim Heimkommen am Abend sah man, dass zwischenzeitlich viele viele Besucher dafür gesorgt haben, dass der Haufen in alle Himmelsrichtungen verteilt wurde … nur der Besitzer, der anscheinend nicht. Denn er ist ja eigentlich derjenige, der dafür sorgen sollte, dass die Hinterlassenschaft seines Hundes da nicht einfach so rumliegt. Und zum Reintreten einlädt?

Jetzt ist es ja so, dass ich dieses Mal am braunen Glück vorbei getreten bin, eher ungewöhnlich, denn meistens merke ich erst, dass da was war, nachdem ich schön reingehatscht bin. Und oft hilft Abwischen nicht, man ist dann den ganzen Tag mit Duftspur unterwegs. Insofern: zumindest bis heute Glück gehabt … (ich hoffe, ich denke beim Heimkommen noch dran!)

Heute morgen lese ich in Anna-Lenas Lesestübchen, auch sie beschäftigt das Scheiß-Thema. Gut auf den Punkt gebracht!

Sonntagsfreude: Muss ja nicht immer die Sonne scheinen …

… aber schön wärs schon. Gestern wie heute sind mir wohl nur ein paar Stunden Sonnenschein am Vormittag vergönnt. Egal. Man kann auch rausgehen, wenn sie nicht scheint. Und eine Runde mit meinem neuen Hundefreund Gustl drehen. Und dabei eine vollkommen neue Strecke in der Heimat kennenlernen. Und stauen, wie sich die Perspektiven nur ein paar Kilometer weiter komplett verändern können. Leider war’s gestern null bildertauglich, ich werde aber bestimmt bald mal bei passender Gelegenheit Fotos nachreichen …

Bevor ich jetzt gleich auf altbekannten Wegen Sonne tanken gehe noch ein kurzer Gedanke zum Thema alte Freundschaften: Freitag Abend hab ich mit der Mädelsrunde einen so entspannten Start ins Wochenende gefeiert, bei Pizza und Pasta (mein Soulfood forever) geschlemmt. Nur die Nachspeise war dann doch zu viel, aber man kann nie genug gemeinsame Zeit mit lachen und alten wie neuen Erinnerungen zubringen. Ich sag nur: wir drei sind und bleiben die Kleckermeister 😂

Gestern hab ich den neuen Hundefreund Gustl besucht, und sein Frauchen. Zum letzten Mal länger geratscht haben wir beim Prinzessinnen-Picknick auf der Baustelle, jetzt hab ich den Gegenbesuch abgestattet, das neue Haus und den neuen Ausblick kennengelernt. Und meine alte Freundin und ich sind in Uralt-Erinnerungen aus Kinderchortagen eingetaucht. Was waren wir Hippies? Teenager-Philosophie im Café in Salzburg, Tretbootfahren bei Sturmwarnung auf dem Chiemsee und Brotzeitpause während der Pfarrerpredigt im Treppenhaus der Chorempore. Wir wilden Hühner, damals …

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita.

Sonntagsfreude: Sonne satt

Ich mag den Winter, wegen mir könnte es gerne noch etwas kalt bleiben … da aber wohl in den nächsten Tagen Tauwetter einsetzt hab ich Sonne, Schnee und blauen Himmel noch mal sehr für Draußen-Zeit genutzt. Gestern für die Einkaufstour mit meiner Mama, die sie sich gewünscht hat. In der nahen Kleinstadt hat sie im Geschäft ihres Vertrauens zwar nicht den Mantel bekommen, wegen dem wir hinsollten. Aber sie hat eine schöne und vor allem molligwarme Daunenjacke gekauft, und einen Pulli, in den sie sich spontan verliebt hat. Und eine neue Jeans. Dass ich auch was gefunden habe muss ich wahrscheinlich nicht betonen …

Heute Nacht war sternklare Sternschnuppennacht. Kann man nach einem etwas sonderbaren Abend noch mehr genießen. Heute Vormittag haben wir schon eine schöne Runde durch glasklare Luft in den Hallertauer Wäldern gedreht, danach waren mein kleiner Bruder und seine Verlobte zu Besuch. Und eben hab ich eine zweite Sonnenrunde gedreht – und zum Abschluss des Wochenendes den Eisstockschützen beim Schieben der Stöcke zugeschaut und -gehört. Eine eigene Sprache – und sogar ein Stock ist kaputtgegangen. Da mussten alle Herren gleich ein „Stock-kaputt-Bier“ trinken …

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita