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Lebensweisheiten

Kult: The Big Bang Theorie. Schlaue Lebensweisheiten gratis. „Kinder sind wie Pfannkuchen, das Erste geht immer daneben …“ Danke, ihr Nerds, irgendwie ist da ja vielleicht auch was Wahres dran – sagt eine Erstgeborene. Zum Glück hab ich wenigstens die volle Portion Selbstironie und Humor abbekommen. Und: ganz so übel dran sind wir laut einer Spiegel-Studie gar nicht mal dran – puh, Glück gehabt! 😉

Das Ding mit dem Humor

Gerade die letzten Wochen stolpere ich gehäuft über Artikel, die sich mit „meinen“ aktuellen gedanklichen Themen beschäftigen. Als ob die Journalisten in meinem Hirn recherchieren würden? 😉 Der hier zum Beispiel:

Wie wichtig ist Lachen am Arbeitsplatz? Mal ganz ehrlich: Ohne Humor? Alles einfach nur schwernehmen? Würde bei mir nicht gehen. In einer Atmosphäre, in der niemals ein lautes Lachen ertönt könnte ich nicht arbeiten. Auch wenns möglicherweise mal nicht passend ist, wenn ein anderer sich gerade konzentrieren muss. Ich würde im wahrsten Sinn des Wortes eingehen, wenn alles immer nur „bierernst“ sein muss.

Und mich beschäftigt aktuell sehr, was viele Eltern von ihren Kindern verlangen. Auch für noch wirklich kleine Menschen setzen Erwachsene in bestimmten Situationen voraus, dass man mit ihnen „normal“ reden können muss. Dass sie einerseits Kind sein sollen, aber in gewissen Situationen denken, fühlen, handeln, verstehen usw. sollen, wie ein Großer. Schwierig, spätestens in der Schule werden die Kids zum Ernst des Lebens angehalten. Dabei sagt dieser Artikel, dass man erwiesenermaßen spielerisch am einfachsten lernen kann? Klar, dass da auch mal was schiefgeht. Trotzdem: mit Humor geht alles leichter. Und spätestens hinterher kann man über vieles doch einfach nur herzlich lachen, oder?

Brief an einen väterlichen Wegbegleiter und Freund

Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung. (Honore de Balzac)

Lieber Micha,

Abschiede tun weh, wenn sie dauerhaft sind. Wenn ein lieber Mensch stirbt, dann bleibt man zurück. Ich bin heute sehr traurig, weil ich dich nie wieder neben meinem Schreibtisch sitzen haben werde, dein Schmunzeln vermisse ich schon jetzt. Deinen scharfen Verstand, deinen einfachen Blick auf die Welt, deine unglaubliche Fähigkeit, komplexe Themen so zu analysieren, dass es wirlich jeder verstehen kann. Dazu deine Fröhlichkeit, deinen Humor, deine durchaus nicht immer charmante Ehrlichkeit.

Ich bin traurig, weil du gegangen bist. Aber ich respektiere, dass der Krebs zu stark war. Ich akzeptiere, dass deine Krankheit nicht heilbar war. Ich verstehe, dass du gegangen bist. Dass du nicht mehr konntest. Und trotzdem bis zuletzt nie die Hoffnung verloren hast, anderen Menschen Mut gegeben hast und immer der geblieben bist, der du immer warst. Jetzt bist du einen Schritt weiter, hast keine Schmerzen mehr.

In meinem Herzen und in meiner Erinnerung wirst du weiterleben.