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Spruch zum Wochenende: Erbsenzählen

„Eine weise Frau verließ niemals das Haus, ohne sich zuvor eine Hand voll getrocknete Erbsen in die Tasche zu stecken. Sie tat dies nicht, um sie später zu kauen. Nein, sie nahm sie mit, um so die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen und um sie besser zählen zu können. Für jeden positiven Moment, den sie tagsüber erlebte – zum Beispiel einen fröhlichen Plausch auf der Straße, das Lachen von Kindern, ein köstliches Mahl, einen schattigen Platz in der Mittagshitze, einen Moment der Stille, ein Glas guten Weines, eine duftende Blume – für alles, was die Sinne und das Herz erfreute, ließ sie eine Erbse in einen kleinen Beutel wandern. Manchmal waren es gleich zwei oder drei Erbsen … Abends saß sie dann zu Hause, leerte den Beutel und zählte die Erbsen. Sie erinnerte sich daran, wie viel Schönes ihr an diesem Tag widerfahren war und freute sich darüber. Sie zelebrierte diese Minuten und stellte täglich aufs Neue fest, dass jeder Tag ihr schöne Augenblicke beschert hatte. Es hatte sich gelohnt, ihn zu leben – und sie schlief zufrieden und glücklich ein.“ (Verfasser unbekannt)

Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende mit etwas Zeit, die besonderen Momente bewusst wahrzunehmen – und wer kein Erbsenzähler werden möchte, mir fallen noch unzählige Möglichkeiten ein, sich abends rückblickend über die schönen Erlebnisse des Tages zu freuen 🙂

Spruch zum Wochenende: Das Glück des Augenblicks

„Das Glück des Augenblicks – manchmal fällts uns in den Schoß. Wie ein Wink, den uns das Leben gibt. Scheinbar nichts – und dabei doch so groß. Wir müssen es nur sehn, die Zeichen nur verstehn, erfreu dich – dieser Leuchtspur des Geschicks. Es ist der Augenblick des Glücks. Ein kleines Wort voll Herzlichkeit, die Wärme der Geborgenheit, der Klang des Kinderlachens, die Blume dort am Wegesrand. Der Halt, den du bei schwerem Stand erfährst von Freundeshand. Was auch je uns treffen könnte, immer neu gibt’s Glücksmomente. Nimm sie wahr, erkenn die Harmonie, versäum sie nie … Das Glück des Augenblicks, die Perlen unsrer Lebensschnur. Sie schimmern hell, doch flüchtig nur. Vorbei, so schön sie waren. Wie kurz er sei, der Augenblick, Verleih ihm Dauer, nimm dein Glück zu dir. Bewahr ein Stück. Lass uns aus vergangnen Tagen Funken in uns weitertragen. Und dann kommt ein neues Hochgefühl. Das ist schon viel – unsagbar viel. Das Glück des Augenblicks, wir müssen es nur sehn, die Zeichen nur verstehn. Erfreu dich – dieser Leuchtspur des Geschicks. Es ist der Augenblick des Glücks.“(Udo Jürgens)
Was sind wir für Glückspilze, die beste Freundin und ich. Dass wir uns gestern sehen durften. Was für ein Geschenk in dieser viel zu voll gestopften Woche, wo es davor nicht geklappt hat, unsere Jobs seit Wochen, Monaten viel abfordern, sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, wir uns beide die Devise ausgegeben haben: bis Weihnachten durchhalten. Irgendwie. Und dann bin ich einen Tag in Düsseldorf, eigentlich keine Zeit, aber abends, vor dem Rückflug, ein Zeitfenster. Und sie hat tagsüber einen Termin auswärts, fliegt aber abends zurück. Heim. Vielleicht? Wenigstens auf eine Umarmung und ein Hallo?
Und ja, es hat geklappt. Wir saßen zu zweit mutterseelenallein im trubeligen Flughafenambiente, mittendrin, nur wir, haben uns ausgetauscht. Hat so gutgetan. Ich bin dankbar für diesen Glücksmoment, gestern Abend vollkommen im Jetzt und Hier, heute morgen mit einem übervollen Herzen. Einfach nur glücklich, dass wir Dinge möglich machen. Weil wir uns wichtig sind. Hach.