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Scherben bringen Glück

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Das red ich zumindest seit gestern dem Peugeot ein. Vor allem erkläre ich ihm, dass er dichthalten soll (hier ziehen nämlich langsam Regenwolken auf und es soll bitte nicht auch noch einregnen …). Die Steinschlaggeschichte: Gestern morgen flog auf der Autobahn ein ganz schön großer Stein auf mich zu – ich hab ihn zum Glück ganz kurz vor dem Einschlag gesehen, sonst hätt ich durchs Erschrecken auch noch das Lenkrad verrissen. Jetzt hat mein Auto ein Loch in der Scheibe, Durchmesser etwa 7 Zentimeter. Der Aufprall war so heftig, dass tatsächlich ein paar kleine Scherben durch die Luft der Fahrerkabine wirbelten. Für mich gabs glücklicherweise nur einen kleinen Kratzer am Finger. Und nun? Auch wenn es die netten Herren aus der Werbung versprechen, da hilft kein Kleben, Scheibe muss getauscht werden.

Grade ist er echt etwas vom Pech verfolgt, der kleine Franzose? Aber ich glaub trotzdem dran, dass Scherben Glück bringen, insofern: es kann dann langsam mal losgehen!

 

Glück g’habt

Meine letzten 24 Stunden, frei interpretiert nach einem Liedtext von Schmidbauer und Kälberer (wer mag, kann hier das Original nachlesen):

Glück ghabt, in den letzten Tagen Papas Geburtstag gebührend und sehr ausgiebig gefeiert.
Glück ghabt, wunderschöne Erinnerungen und Bilder im Kopf.
Glück ghabt, gestern abend noch nett mit der Familie zusammengesessen und einen Moment gemeinsam nachgespürt.
Pech ghabt, Auto überhitzt im Stau, Standstreifen, Panne.

Glück ghabt, ich hab nette Begleitung dabei.
Glück ghabt, wir nutzen die Zeit zum Bilderschauen.
Glück ghabt, irgendwann kommt endlich der ADAC.
Pech ghabt, er kann nicht zaubern, wir werden abgeschleppt – mein Auto steht jetzt einsam bei einer Vertragswerkstatt.
(er hat uns mitten in der Nacht im Niemandsland noch nicht mal zu einer Haltestelle gefahren … die Heimfahrt mit Taxi und Öffentlichen war ein Graus und sauspät wars auch!)

Glück ghabt, die Werkstatt meines Vertrauens, die den kleinen Franzosen in und auswendig kennt, kümmert sich jetzt um alles. Und sogar Riesen-Glück, denn da ich immer brav warten lasse holen die mein Auto kostenlos ab, reparieren und es kostet wahrscheinlich/hoffentlich nicht ganz so viel.

Vom ADAC war ich heute nacht leider nicht begeistert, 2 vollbepackte Mädels nach Mitternacht in einem menschenleeren Gewerbegebiet auf ein Taxi verweisen? Ich hab mich schlau gemacht: er muss uns natürlich nicht weiterhelfen. Aber für mich als basis-hilfsbereiter Mensch ist sein Verhalten schlicht nicht nachvollziehbar. Egal: alles in allem bin ich jetzt erst mal der Meinung, dass sich alles gut fügen wird.

Spruch zum Wochenende: Mädchen

Gott schuf die Welt mit grünen Bäumen. Mit hohen Bergen, mit Seen, die träumen. Dann machte er eine Pause, es fehlte etwas, zum Lachen, zum Singen, zum Tanzen, zum Spaß. Wer geht in den Wald, um Blumen zu pflücken? Wen sollen die Berge, die Seen entzücken? Und dann schuf Gott die Mädchen, die kleinen, mit lustigen Locken, mit flinken Beinen. Mit offenen Augen für Wald und Flur, die liebsten Geschöpfe in seiner Natur. Und als er dann lächelnd sein Werk besah, da sprach er zufrieden: „Ich wusste es ja, die Liebe, das Glück, die Sonne, die scheint, sind in so einem kleinen Mädchen vereint“.

(Verfasser unbekannt)

Den Spruch zum Wochenende widme ich meinen beiden Patenmädels – und allen anderen bezaubernden kleinen Mädchen. Auch wenn ihr manchmal echte Rabauken und gerade mitten in der trotzigsten Trotzphase seid, ein glückstrahlendes Lächeln von euch lässt uns immer wieder erkennen, was wirklich wichtig im Leben ist.

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Das kleine große Glück

Kürzlich hab ich mir Zeit genommen und eine Ausgabe der Emotion gelesen, da wurde folgender Gedanke aufgeworfen: „Frage dich, ob du glücklich bist“, schreibt der große Denker J.S. Mill, „und du hörst auf, es zu sein.“ Stimmt das? Kann man das Glück suchen? Oder kommt es von ganz alleine zu uns, wenn wir vollständig eins sind mit uns, gleich, ob gut oder schlecht?
Heute habe ich einen ganzen Tag im Dreck verbracht, auf dem Dachboden. Ausmisten, leerräumen, schleppen, kehren. Keine Zeit zum Nachdenken, einfach anpacken und tun. Und war glücklich, über die kleinen und großen Erfolge. Jetzt ist fast alles vorsortiert, muss noch einiges weggeworfen werden, aber das Chaos lichtet sich. Und das fühlt sich ganz schön gut an, dieses kleine große Glück.