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Gewohnheiten

Meine Mutter ist nach 3 Wochen Kur-Auszeit wieder zu Hause. Endlich. Ja, ja, vieles hat sie durchaus sehr genossen. Also eigentlich fast alles. Das Programm hat gut getan, das schöne Zimmer mit Sonnenbalkon ganz für sich alleine, dass sie sich nur an den Tisch setzen musste und dann gabs leckeres Essen, dass sie keinen Haushalt an der Backe hatte … Aber eines, das hat sie sehr vermisst: ihr Waschbecken im Bad zu Hause. Auf Kur hatte sie nur ein kleines und das hing auch so doof, dass sie sich unmöglich darin die Haare waschen konnte. Da musste sie das doch glatt unter der Dusche tun – und das mag sie so gar nicht. 3 Wochen Gewohnheiten ändern war wirklich mehr als genug. Endlich kann sie sich wieder kopfüber unters Waschbecken hängen und ihre Haare so waschen, wie sie das schon immer macht. Punkt. 🙂

Sonntagsfreude

Spüre heute jeden einzelnen Knochen, Gelenke, Sehnen, Muskeln schmerzen. Vor allem die Hände. Kein Wunder, wenn Schreibtischtäter wie ich „Handwerker spielen“. Aber dafür geht was voran auf dem Bau, also kleine Schritte, aber ich sehe sie. Jetzt sitz ich seit einer Stunde im Garten, genieße die Ruhe, dass es nicht mehr staubt, dass mal wieder etwas fertig ist. Und freu mich drüber.

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#Sonntagsfreude: Kletterrose

Meine Mama möchte ein modernisiertes Haus – aber Renovieren mag sie so gar nicht. Am liebsten wär ihr grad, wenn alles so weitergehen könnte wie bisher. Geht aber nicht. Deshalb ziehen die Eltern nächstes Wochenende für unbestimmte Dauer aus dem gewohnt großen Haus in eine kleine Wohnung. Wir machen es ihnen so bequem möglich, aber die Mama grummelt. Weil sie auf so vieles verzichten muss. Vor allem auf Monate auf einer Baustelle leben. Das hätte sie nämlich gern … Nicht wirklich, klar. Aber es ist wieder mal dieses Thema mit den Veränderungen. Die passen nie, auch wenn sie so lang bekannt sind und vorbereitet werden. Wenigstens haben wir einen wirklich guten Platz für alle schweren Pflanzkübel gefunden, die normalerweise den Sommer über als Blumenparadies vorm Haus stehen. Und für die neue Kletterrose haben wir den besten Platz gefunden, der kann sie künftig von ihrem Balkon aus beim hoffentlich blütenreich wachsen zusehen. Das versöhnt, zumindest ein winzig kleines bisschen. Hoffe ich.

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