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Spruch zum Wochenende: Schule des Lebens

So, heute ist also Zeugnistag für die drei großen Patenkinder? Unabhängig davon, wie die Beurteilungen ausfallen ist der letzte Schultag ein Meilenstein: das erste bzw. das fünfte Schuljahr ist bereits wieder rum, ihr habt so unwahrscheinlich viel gelernt, euch weiterentwickelt.  Ich hoffe, dabei war auch einiges, was euch lebenslang begleitet, ganz nach diesem Zitat:
„Wenn man also nicht für die Schule sondern fürs Leben lernt, sind die wichtigsten Schulfächer Gesundheit, Glück und Kommunikation. Wie gehe ich mit mir und anderen um, das zählt – in jedem Bundesland!“ (Eckart von Hirschhausen)

Schöne Sommerferien !!!

Sorgenvolle Zeiten

Wie oft ich den Spruch „Die Einschläge kommen näher“ in den letzten Jahren in meinem Umfeld gehört habe? Oder dieses „Jetzt trifft es eben auch uns“? Die meiste Zeit unseres Lebens streifen wir die Bedrohung von Krankheit und Tod ab, leben, unbewusst, vor uns hin. Dann wird ein lieber Mensch im Umfeld schwer krank. Und wir sorgen uns. Werden anders, gehen sorgsamer mit uns und unseren Liebsten um. Wollen näher dran sein, verändern unsere Gewohnheiten, um gemeinsam mit Krankheit oder Komplikationen klarzukommen.

So geschieht es in diesen Wochen in der Familie meiner Patenkinder. Der Opa von Mademoiselle und Monsieur ist schon seit langer, genau betrachtet sogar sehr langer Zeit kränkelnd, hat Probleme mit dem Herzen, seit einigen Jahren muss er als Diabetiker aufpassen. Die Patenkinder und auch ich haben ihn als kranken Mann kennengelernt, was man ihm aber nicht anmerkt. Es waren in Summe zwar viele, aber eben eher kleinere Baustellen. Mit denen er, trotz immer wieder und immer wieder neu, gut klarkommt. Sich arrangiert hat. Mit Medikamenten gut eingestellt war. Schon, seit er noch keine 40 Jahre alt war.

Als er im Frühsommer immer etwas antriebslos und matt war hat ihm der Hausarzt zunächst zwar zugehört, aber „irgendwelche“ Erklärungen aus den bekannten Krankheitsbildern gegeben. Jetzt war er bei einigen Spezialsten und hat eine neue Diagnose: auf seiner Niere wurde ein Tumor entdeckt, leider auch Metastasen anderswo. In den kommenden Wochen wird er sich anstrengenden Behandlungen unterziehen. Ich wünsche ihm – und seinen Liebsten  –  nur das Allerbeste.

Spruch zum Wochenende: Reichtum wahrnehmen

various 886Gesundheit ist der größte Reichtum. Zufriedenheit ist der wertvollste Schatz. Liebe ist der beste Freund des Herzens. Lachen ist die größte Freude.“ (Asiatische Weisheit)

Dann lasst uns mal die kommenden Tage nutzen, um unseren Reichtum zu vermehren, Schätze anzuhäufen, dem Herzen gut zutun und uns ausgiebig zu freuen 🙂 Habt ein schönes Wochenende, randvoll an Gesundheit, Zufriedenheit, Liebe und Lachen ❤

Sorgen

Sonne
Sonne

Einer meiner Onkel ist 78 Jahre alt und lebt seit fast 20 Jahren mit einem Spenderherz. Die meiste Zeit war es gut, viel besser als zuvor. Seit etwa 5 Jahren aber muss er zusehen, wie sein Körper abbaut. Die Nieren haben gelitten, mindestens 3 mal die Woche wird er zur Dialyse gebracht. Letzte Woche verschlechterte sich sein Zustand rapide, er musste ins Krankenhaus. Meine Tante ging davon aus, dass er im Sterben liegt, und informierte ihre Geschwister. Im Gespräch ging es dann weniger um Gefühle, vielmehr um „was sich gehört“. Also wie die Beerdigung ablaufen soll, wer zum Leichenschmaus eingeladen wird – und dass sie nichts passendes anzuziehen hat. In der Klinik wurde ihm die Galle entfernt, jetzt geht es ihm zum Glück wieder besser. Wir machen uns trotzdem Sorgen.

Der andere Onkel ist ebenfalls über 70 und hat die Diagnose Magenkrebs erhalten. In der Familie meines Vaters waren alle sehr schockiert, denn er tut von seinen Geschwistern mit Abstand am meisten für seine Gesundheit, achtet auf die Ernährung und macht sehr viel Sport. Aber er hat sich in den vergangenen 3 Jahren auch sehr gestresst, weil seine Tochter sich nach mehr als 10 Jahren von ihrem treulosen Gatten getrennt hat. Er fühlte sich sehr verantwortlich, da floss ein Großteil seiner Energie in die Wiederherstellung eines positiven Zustands. Die Diagnose traf ihn vollkommen unvermittelt, mittlerweile hat er Chemo und Operation hinter sich. Aktuell ist er immer noch sehr geschwächt, ihm fehlt die vorher investierte Kraft … Wir machen uns Sorgen.

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte mein Freund Andi einen Unfall, er stürzte die Kellertreppe hinunter. Und verlor einen Teil seines Gedächtnisses. Die vergangenen Monate hat er sich zurückgezogen, darauf konzentriert, im Beruf das Vergessene nachzuholen, aufzuholen, für seinen Beruf und die Familie. Wir haben uns seitdem nicht mehr gesehen, nur hin und wieder telefoniert. Jetzt hatte ich einen neuen Anlauf gestartet, die Freundschaftspause dauert mir schon fast zu lang. Da kommt nach einigen Tagen Antwort – es klappt nicht. Denn es ist zum zweiten Mal passiert, ohne Unfall. Das Gedächtns ist erneut weg … Das macht Angst. Die ersten Checks haben zunächst viele Krankheiten ausgeschlossen. So weit, so gut. Nur erklärt das nicht, was da passiert. Deshalb wird er ab dieser Woche in der Klinik sein, mit Zeit werden verschiedenste Experten neben seinem Körper auch der Seele Aufmerksamkeit widmen, die Psyche gründlich erspüren und versuchen, ihm zu helfen. Ich mach mir Sorgen.