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Mag ich nicht, ess ich nicht [*txt.]

Jaja, du bist knackig. Und total gesund. Ich steh auf deine Farbe, du hast auch wirklich tolle Formen. Ich hab viel ausprobiert, um dich und mich zu Freunden zu machen. Stichwort Smoothies, Eintöpfe, Kombinationen und so. Bei ein paar deiner Kollegen hat das schließlich geklappt, ich hab Wege gefunden, sie in mein Leben zu integrieren. Angeblich bist du ja sehr aromatisch? Ich kann dir nur mitteilen, sobald ein Stück von dir in mir landet verzieht sich mein Geschmackssinn angewidert in den hintersten Winkel und schmollt. Du verschlägst mir äußerst gründlich den Appetit. Persönlich finde ich das äußerst grausam, denn manche Menschen können dich gut leiden, verwenden dich gern und reichlich. Nur in meinem Fall hilft dann noch nicht mal, dich zu picken und auszusortieren …

Bildquelle: Pixabay
Bildquelle: Pixabay

Und auch wenn du noch so reich an Vitaminen und total toll fürs Immunsystem bist. Ist mir egal: du und ich, das wird nix, du bist und bleibst mir zuwider. Ja, ich hasse dich, abgrundtief. Stangensellerie – mag ich nicht, ess ich nicht.

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Dieser Text ist ein Beitrag zum [*txt.]-Projekt.

Made my day

Samstag morgen, in 5 Minuten klingelt der Wecker … Ich bin schon vorher wach, weiß seit gestern Abend, dass ich dieses Wochenende einiges vorhabe, nicht nur vor mich hin in den Tag leben kann. Habe Termine mit einem Handwerker, gehe zu einer Beerdigung. Und dann war da noch der Muttertag, den ich vollkommen vergessen hab. Da ich vor dem Wecker wach bin habe ich sogar Zeit, mal wieder Social-Media-Kontakte zu „pflegen“. Und was les ich da? Eine Status-Meldung: „Sag mal gehts noch? Wenn Schwimmen schlank machen soll, was um Himmelswillen machen dann Wale falsch?“
DAS sind ECHTE Probleme. Und darüber kann ich jetzt mindestens eine Stunde lang immer wieder lächeln … WECKER!!!!

Positive Entwicklung

Ich hab schon mal erwähnt, dass ich lieber Teamplayer bin, gerne miteinander arbeite, ungern Einzelkämpfer bin oder gar im Konkurrenzkampf arbeiten mag. Wie witzig, wenn man merkt, dass man im neuen Job in einem netten Kreis von Miteinander-Menschen gelandet ist? Tut in jeder Hinsicht gut. Und das klasse Team um mich herum gibt geniale Impulse: so sparen wir ab sofort Benzinkosten und bilden mindestens einmal wöchentlich eine Fahrgemeinschaft. Das ist auch noch umweltfreundlich, find ich toll! UND: heute gabs bereits zum zweiten Mal gesunden und gemeinsam „gekochten“ Mittagstisch. Richtig knackig frischen Salat, beim letzten Mal Gemüse mit Quark. Lecker. Zusammen geht das alles ratz-fatz. Find ich sehr toll und ich fühl mich in diesem Team so wohl, manchmal entwickeln sich die Dinge einfach nur positiv. Und Punkt.