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Sonntagsfreude: Immer besser verstehen

Nach den letzten beiden Videotelefonaten mit Nichte 2.0 (wobei: mindestens einer war doppelt, weil die kleine Dame fast jedes Mal während unseres „Termins“ mal die Toilette aufsuchen muss – manchmal nimmt sie mich via Handy auch einfach mit …) darf ich mich sehr freuen, denn: die Logopädie zeigt Wirkung. Ich verstehe sie am Telefon wirklich von Mal zu Mal besser. Und wenn sie langsam spricht und sich konzentriert sind fast alle Silben mit Konsonanten ganz ganz deutlich. Ohne Übersetzung durch Schwester oder Mama … (und ohne maulende Nichte, weil sie sich nicht verstanden fühlt, grrrrr!)

Gestern hat sie mit mir in unserem Telefonat gemeinsam ihre Hausaufgaben erledigt – eine DinA3-Seite randvoll mit W-Wörtern. Haben wir richtig gut gemacht, beide. Ja, wir verstehen uns immer besser 😉

Spruch zum Wochenende: Verwirrung

„Fürchte dich nicht vor der Verwirrung außer dir, aber vor der Verwirrung in dir; strebe nach Einheit, aber suche sie nicht in der Einförmigkeit; strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.“ (Friedrich von Schiller)

Spruch zum Wochenende: Gerangel

Was ich mir in diesen Tagen wieder mal aus ganzem Herzen wünschen würde? Menschen, die sich nicht auf Kosten von anderen Fehlern zu profilieren versuchen. Die nicht nach Macht gieren. Die nicht andere kleinmachen. Nicht geringschätzig und prestigeträchtig Schwächen aufdecken. Sich nicht größer, besser, … machen. Sondern ihre Mitmenschen achten und sich für gemeinsame Ziele stark machen, von denen jeder profitiert. In diesem Sinne hab ich einen Spruch fürs Wochenende gewählt – und etwas angepasst:

„Wir brauchen Anführer, die nicht in Geld und Macht verliebt sind, sondern Gerechtigkeit. Nicht in Ruhm verliebt sind, sondern in Menschlichkeit.“ (Martin Luther King Jr.)

Tante Coco, „helfe mir“

Feinfühlig wie ich bin weiß ich ganz genau, dass meine Nichten viel von ihrer Liebe nicht in ebendiesen Worten, sondern beispielsweise in Befehlen ausdrücken. Wenn also Nichte 2.0 bei mir Dinge, die sie schon recht gut selbst und vor allem allein hinbekommt, mit den Worten „Tante Coco, helfe mir“ kommentiert, bedeutet das, dass sie damit keine Frage, sondern eine Aufforderung verpackt. Im Prinzip gehts darum, etwas gemeinsam zu machen – mit mir, „meiner“ Tante. Mit der einfach alles viel besser gelingt. Und dass ich ihr dabei meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit schenke ist wohl selbstredend.

Also beispielsweise, wenn wir zusammen eine noch grüne Zwetschge mit einem aufgesammelten Ast öffnen und eine Riesensauerei dabei machen. Und zugegeben: sie war es nicht allein, ich hab ihr schon ziemlich dabei geholfen 😉