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Spruch zum Wochenende: Höflichkeit

Seit Tagen fällt es mir äußerst schwer, im Straßenverkehr ruhig und gelassen, vor allem aber auch höflich gegenüber all jenen zu bleiben, die es mir und allen anderen Verkehrsteilnehmern erschweren, daran teilzunehmen. Da habe ich mich eben auf dem täglichen Arbeitsweg mit einem wirklich bösen Blick ertappt, der natürlich vom „Gegenüber“ wütend erwidert wurde … DAS ist nicht die Lösung. Insofern hab ich mir einen Spruch für meinen Weg ins Wochenende gewählt, der mich besser als negative Gefühle begleiten soll: „Höflichkeit ist wie ein Luftkissen – es mag wohl nichts drin sein, aber sie mildert die Stöße des Lebens bedeutend.“ (Verfasser unbekannt) Und bald ist Wochenende, ich freu mich drauf.

Spruch zum Wochenende: Nichtstun

Mein Tag gestern verlief vollkommen unerwartet: die Tage vorher viel zu viel zu tun, alles kommt zusammen, ist zeitlich ungünstig, ich deshalb innerlich unruhig. Dann hat mich mein Auswärts-Termin auch noch  ohne jegliche Vorwarnung zum Nichtstun, zu einer Pause gezwungen. Und wisst ihr was? Nach anfänglichem Unwohlsein hab ich mich darauf eingelassen, denn ich kann mich in einer wundervollen Umgebung, die zum Wohlfühlen einlädt, doch wohl nicht nicht entspannen? Und am Ende darf ich aus ganzem Herzen diesem Spruch zustimmen: „Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.“(Noel Coward)

… ich muss gestehen: das klappt meistens nicht. Also gerade. Weil Baustelle mit immer was zu tun und so viele laufende Projekte im Job und alles muss erledigt werden. Umso dankbarer bin ich für die paar Stunden gestern, in denen ich tatsächlich zur Ruhe gekommen bin, auch innerlich. Eine schöne Einstimmung auf das Wochenende, an dem ich auch irgendwie zum Nichtstun gezwungen bin, weil Nichten-Babysitter. Das ist anders Nichtstun, wir werden es uns miteinander gut gehen lassen.

Gewissen [*.txt]

Dieses Jahr ist anders, ich verhalte mich anders. In vielen Beziehungen bin ich der aktive Part, melde mich regelmäßig, organisiere, besuche, kümmere mich, … Jetzt muss ich wohl sagen: war. Dieses Jahr ist anders, meine freie Zeit verbringe ich auf der Baustelle. Statt mich bei Menschen zu melden, die mir wichtig sind verhalte ich mich reaktiv. Wer sich nicht bei mir meldet hört auch nichts von mir. Muss ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben? Nein. Trotzdem hab ich mir die Frage gestellt. Typisch. So bin ich. Aber ich schaffe es, gelassener zu werden. Akzeptiere, dass ich  wahrnehme, wie meine besondere Situation auch meine Umgebung verändert. Und bin sehr dankbar. Für meine Familie. Für meine engsten Freunde. Die sich konstant mit mir entwickeln. An mir dranbleiben. Mich wahrnehmen. Verstehen. Mich begleiten. Schlechtes Gewissen? Nein, immer öfter Gelassenheit. So ist es. Und nicht anders. Tut sehr sehr gut.

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Ein Beitrag zu Dominiks [*.txt]-Projekt, das 14. Wort lautet „Gewissen“.

Spruch zum Wochenende: Gelassenheit

20140704-093140-34300415.jpgHeute ist Freitag, Brückentag nach dem gestrigen Feiertag, ich bin in der Arbeit. Alles an mir sehnt sich nach draußen, nach Stunden in der Sonne, nach all dem, was man bei Traumwetter so tun oder eben nicht tun möchte …

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ (Reinhold Niebuhr)

Hilft etwas, der Spruch zum Wochenende – und seit gestern abend picke ich mir die schönen Gedanken heraus, also den Arbeitsweg vorbei an blühenden Mohnfeldern, die Vorfreude auf die Mittagspause am See, den Heimweg durch den Sommerabend. Und merke gerade: klappt – also fast. Der Blick aus dem Fenster ist nur leider von drinnen 😉

Euch allen ein schönes Wochenende, genießt es – ob mit oder ohne Brückentag ☀