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Sonntagsfreude: Zapfig kalte Wintertage

Ich war so ein ganz kleines bisschen enttäuscht, denn an den aller-allerschönsten Wintertagen mit viel Schnee war ich mit Umziehen drinnen, während alle draußen in den Schneemassen herumspaziert und das Berggefühl dahoam mit unzähligen schönen Bildmotiven, Schneefahren, Langläufen und was sonst noch so dazugehört gefeiert haben … netterweise ist der Winter jetzt noch mal mit weniger Schnee aber viel Kälte und dadurch tollen Stimmungen wieder da. Und ich freu mich sehr. Verbringe so viel Zeit wie möglich draußen, warm eingepackt und mit viel Bewegung und Atmen.

Tut. Das. Gut.

Sonntagsfreude: Normalität

Wenn man umzieht hat man erst wochenlang Stress, weil man zusammenpackt, dann geht der Stress wochenlang weiter, bis alles ausgepackt und verräumt ist. Anders als eine leere Wohnung wohnlich zu machen erlebe ich gerade die Herausforderung, dass mein ganzes Zeug in eine eigentlich schon sehr wohnliche Umgebung eingepasst werden muss. Das ruckelt. Und manchmal stresst es mich.

Deshalb hab ich mir die letzten beiden Tage etwas „Normalität“ gegönnt. Gestern vormittags einiges ver- und aufgeräumt, gesund gekocht und den Nachmittag mit einem ausgiebigen Spaziergang durch die heimischen Holledauer Hügel verbracht.

Heute früh raus und den Tag mit einem strammen Marsch durch die Isarrauen begonnen. Und den Nachmittag „hänge ich auf der Couch ab“ und schaue eine Krimiserie. Draußen regnet es, drinnen steht noch viel rum. Aber: es stört mich heute nicht. Punkt.

Sonntagsfreude: In aller Früh im Advent

Was mich in diesen Tagen mit tiefer Dankbarkeit erfüllt ist, dass ich früh aufstehen und aus dem Fenster schauen kann. Und dann rausgehen. Frischluft atmen. Die Schönheit der Natur erleben. Nach ein paar Stunden hab ich unzählig viele kleine Momentaufnahmen gesammelt, die mich glücklich machen. Die mich spüren lassen, dass wir von so viel Gutem umgeben sind.

Mit diesem Bewusstsein gehe ich leichter, unbeschwerter in die neue Woche.

Sonntagsfreude: Mein Weg

Ich kann nicht sagen, dass ich seit kurzem mehr gehen würde. Das Bewegen an der frischen Luft hat schon immer zu meinem Leben gehört. Vielleicht noch nicht als Kind, da war der Spaziergang eher ein notwendiges Übel, um ein Ziel zu erreichen. Dann kamen die Hunde und die Notwendigkeit der Gassirunde. Und irgendwann hat sich das umgekehrt: ich wollte gehen und der Hund musste mit. Ob er wollte oder nicht. Ich hab mir rund um meinen Heimatort viele Wege erwandert. Mal sind es kürzere, oft auch längere Strecken. Ich kann mich auch an Zeiten erinnern, in denen es mich weniger hinaus gezogen hat. Aber: es fehlt etwas, wenn ich nicht gehe … es scheint, dieses Laufen durch die Natur gehört fest zu mir.

Es tut mir gut, ich laufe auf meinen eigenen Füßen, so weit sie mich tragen. Ich atme nicht nur die Luft, ich atme auch die Ruhe, die Düfte, die Bilder … gehen spricht in meinem Fall sehr viele Sinne an. Und heute zum Beispiel war das lang bevor andere Menschen ihr Bett verlassen ein traumhafter Sonnenaufgang, Holunder und Gras in der Nase, der Welt beim Aufwachen zusehen – menschenleer, und fast so ruhig, wie in den ersten Tagen der Ausgangsbeschränkung. Das tut so unfassbar gut – und die Bilder wirken in mir nach …