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Spruch zum Wochenende

IMG_2575„Man trägt viel im Herzen, was man nie einem anderen Menschen mitteilen kann.“ sagte einst die göttliche Greta Garbo. Hm, warum machen wir manchmal so ein Geheimnis um unsere innersten Gefühle …? Mit diesem Gedanken verabschiede ich mich mal ins Wochenende, und werde darüber mal in aller Ruhe nachdenken …

Sonntagsfreude: Ostereiersuche

 Ja, ich weiß, wir sind zu früh dran. Eigentlich nicht wirklich, denn die bezaubernde Nichte und ich haben heute nicht die diesjährigen Mitbringsel des fleißigen Osterhasen gesucht. Sondern uns vielmehr auf die etwas aussichtslose Mission gemacht, Umzugskisten voll Dekomaterial nach den unzähligen, wirklich tollen Schmuckeiern meiner Mutter, ihrer Oma, zu durchstöbern. Die diese an Zweigen Frühlings-österlich dekoriert haben will. Vergeblich. Da müssen wir leider noch mal ran. Denn: ich hab alles so gut verpackt, dass wir beim besten Willen nicht mal ansatzweise wissen, wo sie sein könnten … Nicht, dass es nicht noch eine Million Alternativen im Bestand gäbe. Aber es müssen natürlich genau die sein, die wir nicht finden! Aber dafür haben wir eine Menge Spaß gehabt, wir zwei. Und ein neues Geheimnis teilen wir jetzt auch: gut, dass es heute so böig war, da konnte man das Windspiel richtig gut hören 🙂

Und das Bild hat übrigens die Nichte gemacht, die meine Leidenschaft fürs Fotografieren teilt, auch wenn sie ein eigenes Wort dafür hat: kartografieren. Kann sie richtig gut, wie ich finde.

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Mehr Sonntagsfreuden sammelt Rita, schaut bei ihr vorbei.

Geheimnis

Gerade muss ich ein Geheimnis bewahren – das mir die bezaubernde Nichte nur ganz heimlich am Telefon anvertraut hat: sie war Skifahren. Den Großeltern darf ich das aber nicht verraten. Was für ein Spaß. Und was für ein geheimes Geheimnis. Da doch alle wussten, dass sie mit den Eltern zum Jahresbeginn Skiurlaub gemacht hat. Kommt ganz bestimmt niemand drauf, dass sie auch wirklich auf Skiern den Hang runtergesaust ist. Einen eher  kleinen. Und auch einen ganz steilen. Jawoll. Aber das weiß keiner, weil ich ja nix verrate, nicht mal per Flüsterpost, pssst!

Nur die Tante

Wie wird man eigentlich zur Tante? Und was kommen da so an Aufgaben auf einen zu? In meinem Fall muss ich immer etwas grinsen, wenn mich jemand nach meinen Erfahrungen fragt. So nach dem Motto: du bist dir schon bewusst, welchen Einfluss du als – vor allem Patentante – hast? Die Verantwortung, die du trägst? Klar, aber ganz ehrlich: in dem Moment, wo ich mit meinen Patenkindern zusammen bin, widme ich mich ihnen. Statt mir über meine Rolle Gedanken zu machen. Ich glaube, dass das nicht immer erzieherisch wertvoll ist. Aber so ganz verkehrt auch nicht. Ja, manchmal etwas weniger streng, klar, aber dafür habe ich für manches auch gar kein Verständnis, was die Eltern ok finden. Wahrscheinlich bin ich oft einfach nur ein erwachsener Freund für die Kids. Mit allen Vor- und Nachteilen, die ein Großer in dieser Kinderwelt eben hat. Und wenn ich dem, was dazu im www geschrieben steht, Glauben schenke, dann kann man nicht viel mehr machen, als Liebe schenken, Geheimnisse bewahren, ein Freund und Wegbegleiter sein und im entsprechenden Moment auch mal ordentlich den Kopf waschen … Oder?

Ich bin übrigens ähnlich wie von dieser Journalistin beschrieben etwas unvorbereitet in meine Tanten-Situation reingestolpert – und wahrscheinlich ergeht es ihr genau wie mir: die Kinder, Nichten, Neffen, machen schon genau die Tanten aus uns, die sie gerne hätten? 😉