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Später

Kennt ihr auch so unendlich viele Situationen, in denen ihr Wünsche, Pläne, Ideen usw. auf „später“ verschiebt? Mir ist in den vergangenen Jahren aufgefallen, dass mir durch das hohe Arbeitspensum, das ich hatte, immer mehr die Kraft für das Jetzt gefehlt hat. Und passend zu meinen Gedanken sind mir diese Worte begegnet – hört es euch an. Da steckt viel Stoff zum Nachdenken drin:

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Spruch zum Wochenende: Schöne Menschen

Diesen Spruch hat mir eine Bekannte geschickt, weil wir kürzlich darüber philosophiert haben, dass es nicht selbstverständlich ist, verstanden“ bzw. angenommen zu werden. Wir hatten über besondere Begegnungen gesprochen. Wer selbst noch keine Wende in seinem Leben erlebt hat, ob selbst gewählt oder durch äußere Umstände, der kann meist auch durch großes Bemühen nicht wirklich verstehen:

„Die schönsten Menschen, die ich kennen gelernt habe, sind die, die Niederlagen einstecken mussten, die Leid, Schicksalsschläge und Verlust erfahren haben, und die es dennoch schafften, immer wieder ihren Weg aus der Tiefe heraus zu finden.
Ihre Erfahrungen gaben ihnen eine Wertschätzung, eine Empfindsamkeit und ein  Verständnis vom Leben, die sie in Mitgefühl, Sanftheit und in tiefer Liebe auf andere
Menschen zugehen lassen. Ein schöner Mensch wird nicht geboren. Ein Mensch wird schön durch die Kraft, sich über seine Tiefschläge zu erheben und daran zu reifen.“ (Elisabeth Kübler-Ross)

[kinderkram] 15 – #Beruf

Der Urmensch hatte keinen Beruf, sondern ein Ziel: Überleben. Manche konnten besser jagen, andere sammeln, weitere mussten kochen und haltbar machen … Daraus haben sich Aufgabenfelder in der Gemeinschaft entwickelt. Später konnten nur wenige frei wählen, was sie werden wollten. Ob König oder Diener, man wurde in seine Familie und damit seinen Beruf hineingeboren.

Unsere Zeit erlaubt, dass wir wählen, einer Berufung folgen. Wir haben unzählige Möglichkeiten, müssen uns entscheiden. Viele vergessen, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht, orientieren sich an Verdienst, Einfluss oder weiteren recht oberflächlichen Kriterien. Man sollte aber nicht vergessen, dass man sehr viel Lebenszeit mit Arbeiten verbringt, deshalb ist es wichtig, nicht nur irgendeinen Job zu finden, sondern eine Aufgabe, die erfüllt und Spaß macht.

Das ist für jeden anders, deshalb ist es gut, dass wir heute so viele unterschiedliche Berufsfelder haben. Der zu einem passende Beruf bietet eine gute Grundlage für ein zufriedenes Leben.


Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um den Beruf. Den Job. Die Berufung … Der Blickwinkel einer Erwachsenen, die gerade einen Job gekündigt hat, der zu viel Lebenszeit gekostet, das aber finanziell nicht aufgewogen hat. Und die darüber den Spaß an der Arbeit verloren hatte. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: wie wichtig ist euch der Aspekt der Berufung? Wie zufrieden seid ihr in eurem Job? Wieviel Spaß macht euch eure Arbeit? …

1000 Fragen an mich #16

301. Worin bist du ein Naturtalent?
Ich bin ein „natural born“ Tollpatsch 😊 am meisten Talent habe ich im mich Ankleckern. Weißes T-Shirt? Bekommt garantiert rote Tomatensauce ab. Oder es fliegt auch gern mal Besteck durchs Lokal …

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?
Darüber musste ich lang nachdenken, mir ist erst niemand eingefallen. Dann musste ich an den Vater einer Kindheitsfreundin aus dem Dorf denken, der früher nie mit mir geredet hat, kauzig und oft wirklich unfreundlich war. Mittlerweile grüßt er mich, hält gern einen Ratsch und fragt öfter, ob er sich meine Fotos anschauen darf. Er ist höflich, freundlich und interessiert geworden, eine sehr positive Veränderung, wie ich finde.

303. In welcher Situation warst du unfair?
Ironie, Sarkasmus, immer wieder und ganz bestimmt. Ich habe jetzt keine konkrete Situation vor Augen. Meiner Schwester würden sicher Milliarden Antworten auf diese Frage einfallen.

304. Fühlst du dich fit?
Nicht zu 100 Prozent.

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Mehr oder weniger, aber seit dieser Woche weiß ich, dass ich die kommenden Monate klarkommen werde.

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
Lempriere’s Wörterbuch, mehrfach angefangen, immer wieder abgebrochen, staubt mittlerweile unfertig gelesen in einem Bücherschrank vor sich hin.

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Meine vorherige WG hat sich aufgelöst, der Impuls kam von mir, da ich fühlte, dass diese WG irgendwie nicht mehr zusammenpasste.

308. Neigst du zu Schwarz-Weiß-Denken?
Nein.

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Schmetterlinge im Bauch und eine Riesenportion glücklich sein.

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Kann dazugehören, aber „viel“ ist relativ: oft sind zufällige Treffen im Treppenhaus, wenn alle nach Hause kommen und sich noch ein Ratsch ergibt sehr gesellig, obwohl weder essen noch trinken dazugehören. Und manchmal reicht eine Tasse Tee für viele Stunden.

311. Welche Dinge stehen noch auf deiner To-Do-Liste?
Ich habe keine To-Do-Liste.

312. Hegst du oft Zweifel?
Wer tut das nicht, ich habe im Verlauf meines Lebens gelernt, das nicht negativ zu bewerten, sondern mit Zweifeln umzugehen, sie anzunehmen, zu durchdenken und ihnen damit immer wieder neu zu begegnen.

313. Womit bist du unzufrieden?
Gerade in diesem Augenblick bin ich einfach nur zufrieden – mir geht es gut, ich habe ein Dach über dem Kopf, muss nicht hungern und mir keine Sorgen machen. Ich habe mir Zeit genommen, um mich mit meiner Zukunft zu beschäftigen.
Was mich aber generell unzufrieden macht ist die Machtverteilung auf der Welt, dass es in eigentlich friedlichen Zeiten Kriegstreiber geben muss, dass Machthaber ihre Stellung ausnutzen, um vermeintlich Schwächere einzuschüchtern, sich über andere zu erheben. Und mit der Plastikvermüllung, ich kann oft nicht fassen, wie viel Verpackung produziert wird …

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Immer mit der Gewissheit, dass ich gleich den sicheren Boden unter meinen Füßen aufgeben muss – und ich lande immer mit einer großen Erleichterung.

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Ich bin für andere da und erwarte dafür keine Gegenleistung, finde aber schöner, wenn man merkt, dass ein Verhältnis auf Gegenseitigkeit beruht.

316. Bist du schon mal schikaniert worden?
In meiner Anfangs-Chorzeit auf dem Weg zur Solistin musste ich mir meinen Platz gegenüber den Platzhalterinnen „erarbeiten“, die mich wegen meiner Jugend, aber auch aus mir bis heute nicht erschlossenen Gründen schikaniert haben – ist aber längst vorbei, vergeben und auch zu weiten Teilen vergessen.

317. Wie spontan bist du?
Kommt drauf an, ob ich etwas unbedingt möchte, dann kann ich in der Sekunde sehr spontan sein.

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Meine Familie und meine Patenkinder, wobei bedingungslos zum Glück bedeutet, dass sie nichts Böses im Schilde führen, ich also nicht in Konflikt mit meinem Gewissen komme. Aber ausgenutzt wird die bedingungslose Unterstützung natürlich schon mal …

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
Es gibt keine generellen Schuldgefühle, wenn, dann treten die mal sporadisch auf oder jemand gibt mir durch sein Verhalten Schuldgefühle, aber gerade bin ich zu aufgeräumt, um Schuldgefühle zu haben.

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
Ich darf meine Kindergartenfreundin seit den ersten Wochen meiner Kindergartenzeit als Freundin haben, das ist für mich sehr kostbar.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.