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#Sonntagsfreude: Die Welt ist elefantastisch


Happy Birthday, kleiner blauer Elefant – du begleitest mich mein Leben lang, schau dich heute mit Patenkindern genauso gern wie früher. Schön, wenn man seinen Runden so ausgiebig feiern darf, ich sing dann mal deinen aktualisierten Song für dich: Die Welt ist elefantastisch, sie ist wunderschön …

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#Sonntagsfreude: kleine Erfolge

Zeugniswoche – der Große hat sein erstes deutsches Zwischenzeugnis bekommen. Neben richtig guten Zensuren wird  vor allem seine emotionale Intelligenz, seine Integrationsfähigkeit und seine Sozialkompetenz erwähnt. Das kann er nämlich wirklich wunderbar, sich für andere engagieren, er hält die Augen auf und kümmert sich, dass alle mitmachen können. Oder räumt auf, hilft, unterstützt. Schön, dass das auch von Lehrern gesehen und gefördert wird. Vor lauter Freude haben sich Mama und Sohn eine kleine Auszeit und ein großes Festtags-Menü mit Schnitzel gegönnt. Und jetzt sind Ferien. Mal sehen, was die so bringen, es gibt ja so viel zu entdecken. Und zu tun. Er hat gerade so eine Phase von “ packen wir’s an“.

Mademoiselle ist stolz wie Oskar, denn sie hat sich das Pinguin-Abzeichen erschwommen. Das ist ein großer Erfolg im Kinderschwimmkurs, nächstes Mal gibts das Seepferdchen. Und auch insgesamt läuft das Leben gerade sehr gut: viele tolle Freunde im Kindergarten, man kann basteln, malen, spielen. Nächste Woche darf sie in den Kindergarten, obwohl der große Bruder Ferien hat. Findet sie ganz gut. Der darf übrigens zu den Großeltern in die Berge. Also hoffentlich, damit sie das Haus und die Mama mal ganz für sich hat. Mal nur Mädelssachen machen und so, aber klar doch.

Die bezaubernde Nichte konnte zwar mit Grippe nicht zum Kinderfasching, sie hat sich aber zu Hause als feenhafte Zauberelfe verkleidet, die Tante im Gesicht mit den gleichen Farben, aber etwas „kräftiger“ maskiert und Krapfen gabs auch. Und: trotz doppelt noch nicht so fit haben wir den Eltern-Valentinstagsabend-Babysitter-Mädelsabend richtig gut geschafft. Und die Nacht hustenfrei – hurra. Eben haben wir schon – ebenfalls fast hustenfrei – die Geschichte vom Hund Oskar gelesen, den die anderen aufgrund seiner Statur nur Wiener Würstel nennen, und gleich machen wir Frühstück. Ja, mit Kind beginnen auch Sonntage früh, brauche dringend einen Erholungsmittagsschlaf. Bald ….

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#Sonntagsfreude: Die Egos

Silvia Maria Engl: Meine 26 Egos und ich
Silvia Maria Engl: Meine 26 Egos und ich

Nachdem ich so viel darüber geschrieben habe, dass ich mich aufs Lesen freue, möchte ich ein paar Worte über das Buch und seine Autorin verlieren. Entdeckt habe ich das Buch auf einem Messestand auf der Yoga-Messe, der Titel hat mich direkt angesprochen: „Meine 26 Egos und ich“. Dann hatte ich die Freude, Autorin Silvia Maria Engl bei ihrem Vortrag „Mit Humor, Bewusstsein und einfachen Methoden das eigene Leben zu leben“ kennenzulernen. Nicht nur das Buch hört sich gut an. Geschrieben von einer Frau, die sich von ihren Egos befreit hat, sie hinterschaut hat, sich dabei nicht verändert hat, sondern mehr denn je bei sich und ihrem Leben ist. Ihr Vortrag war wie das Buch: sympathisch, wort- und bildreich, viele Beispiele, die in Erinnerung bleiben, sehr liebenswert, sehr tiefgründig, aufschlussreich, dabei einfach und ohne BlaBla. Allein, wie sie ihre Begegnung mit Oma Toppelreiter beschreibt, die mit Ü90 sagt: Wenn nicht jetzt, wann dann? Oder wie sie mitten in einer Vipassana-Meditation von ihrer inneren Romantikerin heimgesucht wurde.  Eine Antwort auf die Frage, warum es mit der großen Liebe nicht klappt, hat ihr übrigens der Wald gegeben, „und das war zu ehrlich, alles andere als schonend …“.

Die 26 Egos sind ein Arbeitsbuch, das mich zur Auseinandersetzung mit meinen inneren Ichs anregt. Ich habe mich in den letzten Tagen immer wieder mit diesen inneren Stimmen beschäftigt, die mir beispielsweise zuflüstern, nicht gut genug zu sein, nicht kreativ genug zu sein. Die mich kleiner machen, als ich bin – oder auch mal superunabhängig sein lassen wollen. Es geht nicht um die Egos meiner Mitmenschen, nein, sondern ausschließlich um das, was ich von mir erwarte, von mir fordere, wie ich mich gerne sehen möchte … was mir anerzogen wurde, was tief in mir schlummert. Und was mich durchaus belastet. Ich kenne einen Teil meiner Egos sehr gut und habe mich bereits intensiv mit ihnen auseinandergesetzt. Doch einige waren mir bislang weniger bekannt, es tut gut, sie kennenzulernen. Um mich mit ihnen auseinanderzusetzen, sie zu überwinden.

Am meisten berührt hat mich die gemeinsam erlebte Herzintegration, mitten in einem Vortragsraum, inmitten eines Messegeschehens. Mit dem Buch habe ich die Methode wiederholt und verstehe mit jeder Wiederholung mehr, warum die Autorin sie so sehr liebt. Gut auch die 7 Tipps für den Alltag und das Ego-Notizbuch, denn möglicherweise braucht die Dramaqueen noch ein paar Auftritte, ehe sie mich verlassen mag? Und am schwersten wird es wahrscheinlich mein „Muss-Macher“ haben, er ist tief in mich heinein gewachsen, aber ich lasse ihn gerade Schritt für Schritt los! Wer ein Arbeitsbuch sucht, um zu seinem wahren Selbst zu finden und glücklich zu sein, das sich gleichzeitig gut liest, wertvolle Übungen und Anleitungen enthält, das aber auch viel zum Schmunzeln und sogar Lachen bringt, der sollte hier mal reinlesen. Ach, die Autorin hat eine klare Warnung auf den ersten Seiten eingebaut: „Solltest Du mit Deinem Leben, so wie es ist, zufrieden sein, dann leg dieses Buch am besten sofort wieder weg. Dann willst Du das, was hier steht, gar nicht wissen.“ Und Lesen allein reicht nicht, das Buch ist Freude und Aufgabe zugleich. Das Ziel Lebensfreude und Selbstverwirklichung.

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Spruch zum Wochenende: Seele

P1020885„Wer die Seele eines anderen Menschen berührt, der betritt heiligen Boden.“ (Novalis)

Das muss einfach jeder wissen, denn es ist mit einer großen Verantwortung verbunden. Jeder sollte liebevoll und weise mit einem anderen Menschen, seinen Gefühlen, Ängsten, Freuden, seinem Wesen und seinem Sein umgehen. Und sich auch der Konsequenzen bewusst sein, wenn er unehrlich oder fahrlässig agiert …