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Spruch zum Wochenende: Wachsen

11263128_10153282799391800_2082985228151541120_o„Wachsen kann ich da, wo jemand mit Freude auf mich wartet, wo ich Fehler machen darf. Wo ich Raum zum Träumen habe, wo ich meine Füße ausstrecken kann, wo ich gestreichelt werde, wo ich geraderaus reden kann, wo ich laut singen darf … Wo immer ein Platz für mich ist, wo ich ohne Maske herumlaufen kann, wo einer meine Sorgen anhört. Wo ich still sein darf, wo ich ernst genommen werde. Wo jemand meine Freude teilt, wo ich auch mal nichts tun darf. Wo mir im Leid Trost zuteil wird. Wo ich Wurzeln schlagen kann. Wo ich leben kann!“
(Unbekannter Autor)

Der Große hat dieses Wochenende Kommunion, ich bin eingeladen – und freu mich schon sehr auf das Fest. Auch, weil ich soooooo eine tolle Überraschung für ihn hab. Hach, ich hoffe so sehr, er freut sich genauo wie ich xxx

Das mit dem Nachdenken

Ich hab was gewonnen. Und mich sehr gefreut. Also sogar sehr sehr. Nicht enthusiastisch, sondern einfach aus dem Herzen heraus. Sicher stiller, als andere, nicht nervös oder aufgeregt. Dafür keinesfalls weniger intensiv. Jetzt war das kein „materieller“ Gewinn, sondern Zeit. Mit einem von mir sehr geschätzten Menschen. Also mein liebstes Geschenk für die von mir geliebten Menschen. Ein Tag, ein paar Stunden. Was eben möglich ist. Wertvoller als alles, was man mit Geld kaufen kann. Im Vorfeld hab ich viel nachgedacht, denn – in Zeiten von www und Social Media und so – war mein Gewinn so aufbereitet, dass wir zwar „zu zweit“ waren, uns sehr nett unterhalten haben, viel gelacht haben. Aber eben von Kameras umgeben, Selfies gemacht wurden. Und alles aufgezeichnet. Schon ist das alles gar nicht so für mich, sondern öffentlich … Und es war gut, dass ich das vorher mit mir abgemacht hatte. Mich bewusst dafür entschieden habe. Meins draus gemacht habe. Und meinen Gewinn für mich genossen habe. Was danach kommt ist nicht wichtig. Gestern war ein sehr intensiver Tag, ein glücklicher Tag.
Was ich wieder mal gelernt habe: Wir sollten manchmal einfach das tun, was uns glücklich macht, und nicht das, was am besten ist… Egal, ob es nur eine Minute, eine Stunde oder einen Tag dauert. Der Augenblick zählt und wird in Erinnerung bleiben. Und es schadet keinesfalls, nachzudenken. Realistisch und ohne rosaroten Erwartungsplüsch zu bleiben schützt das kleine große Glücksgefühl.

Spruch zum Wochenende: Hundert kleine Freuden

„Hundert kleine Freuden sind tausendmal mehr wert als eine große.“ (Johannes Kepler)

Die letzten Tage beherzige ich bewusst den Vorsatz, gewohnte Umgebungen mit Zeit und Aufmerksamkeit zu betrachten. Heimat wie ein Tourist erleben eben. Denn diese Minuten am Tag machen gerade um diese Jahreszeit so etwas wie täglich eine Stunde Urlaub aus. Hunderte von kleinen Freuden am Wegesrand, man muss sie nur bemerken. So wie gestern. Statt auf direktem Weg heimzufahren habe ich einen Umweg gemacht, vorbei an Feldern und Wiesen voll zartem Grün, übersät mit Schlüsselblumen, Löwenzahn, Veilchen, Buschwindröschen… Auf den Bäumen der Schimmer der weißen und rosa Blüten. Über den Seen hing schon die warme Abendsonne, darauf schaukelnde Boote. Tempo raus, Augen auf. Und alles tief in die Seele aufnehmen. Schließlich ist meine letzte Reise etwas her, gerade sind die freien Tage meines Lebens vollgepackt mit viel Arbeiten zu Hause. Meistens find ich das ja toll, aber so hin und wieder … Da kommt dieses Fernweh auf. Dieses unkalkulierbare Ding, das von fernen Orten träumt, von kulinarischen, exotischen Genüssen, von fremden Menschen, anderen Gewohnheiten. Von Architektur, Pflanzen, Landschaften, Eindrücken, Kultur, Tradition, Musik, … Und dazwischen mischen sich Erinnerungen an die Tage unterwegs. Bilder in meinem Kopf. Hach. Weil ich vermute, dass es noch etwas dauert, bis ich wieder planen kann, baue ich mir meine kleine Auszeit wo immer möglich in den Alltag ein. Ich lebe schließlichlich da, wo andere Urlaub machen. Und laut einem bekannten Politiker ist „Bayern die Vorstufe zum Paradies“ …

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Meine Antwort auf Doreens Frage: Hilfe ich habe Fernsucht! „Was tust du, wenn die Wartezeit bis zur nächsten Reise noch lang ist?“

Lebenssituation und so



Vor einigen Monaten hat dieses Bild schon mal die Runde auf FB gemacht, damals waren die ersten 3 Worte, die ich gelesen habe, ganz andere als heute. Scheint als ob das auch etwas mit Lebenssituation zu tun hätte? Damals hab ich *money*, dann *sucess* und schließlich *intelligence* identifiziert – gestern *happiness*, *friends* und *freedom*. Und, bei euch so?