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Wenn ich mir was wünschen dürfte

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wär der Wunsch nicht klein.
Ich wollt von allem nur das Beste, und das wär groß, wär frei, wär rein.

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wär das Frieden für die Welt.
Ich wollt den für die Menschen alle, und das wär fair, wär wahr, wär einend.

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wärs das Ende all der Kriege.
Ich wollt, dass Streit und Konflikte weichen – und das wär klärend, wär reinigend, wär gut.

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wär die Umwelt fest im Blick.
Ich wollt mehr Bewusstsein für das, was nach uns kommt, und das wär sauber, wär plastikfrei, wär nachhaltig.

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wärs das kleine große Glück.
Ich wollt Gesundheit und Zufriedenheit, und das wär wertvoll, wär bedeutend, wär im Augenblick.

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wär das Leben immer intensiv.
Ich wollt den Jahren Wert verleihen, und das wär kraftvoll, wär bereichernd, wär lebenswert.

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wär es, dass Bewusstsein für die Dinge nicht der Gleichgültigkeit weicht.
Ich wollt, dass Menschen achtsam bleiben oder werden, und das wär wichtig, wär nötig, wär so wünschenswert.

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Ein Beitrag zum #BKS11-Schreibprojekt.

Gestern Abend hatten sich 4 gute Freunde verabredet, die eine brachte Unklarheit im Privaten mit, der andere ein berufliches Problem, der dritte kam zu spät und ging zu früh. Für mich wars komisch und für den Fünften, der ungeplant dazu kam, nicht nett. Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wärs heut, dass das einmalig bleibt und wir es beim nächsten Mal wieder einfach fein haben miteinander …

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Sonntagsfreude: Vorbereitungen

Cover LiedblattEs ist früh, an diesem Sonntag. Offensichtlich findet mein Körper mein Schlafbedürfnis überbewertet? Egal. Kommt sicher noch, dass ich in diesem Urlaub auch mal ausschlafe …

Vieles fügt sich auf diesen letzten Metern, meine Vorfreude wächst täglich, und nicht nur meine: der Schwiegervater meines kleinen Bruders kommt heute zur Gesangsprobe, weil er bei zwei Stücken den Bass dazu singen möchte, die Cousine meiner Schwägerin wird mich jetzt doch bei einem Stück auf der Querflöte begleiten. Alles fügt sich, auch der Eingriff bei der großen Schwester meiner Schwägerin ist gut verlaufen, ihr gehts von Tag zu Tag besser, was eine große Belastung von allen nimmt.

Habe ich schon erwähnt, dass das Brautpaar das musikalische Programm für die Hochzeit abgenommen hat? So konnte ich gestern die Liedzettel für die Kirche fertigmachen, s. Titelblatt, müssen jetzt nur noch gedruckt werden. Morgen steht Blumenschmuck basteln auf dem Programm, mit Brautpaar und allen möglichen Familienmitgliedern. Dann möchte das Haus aufgeräumt und geputzt werden. Und es dürfen gern auch noch ein paar ruhige Stunden drin sein, weil ab Donnerstag gehts rund: Standesamt, Freitag Kuchenbackaktion, dann kommt auch schon die bezaubernde Nichte – die bleibt die Nacht vor der kirchlichen Hochzeit über Nacht, weil sie unbedingt morgens dabei sein will, wenn sich die Braut für den Tag fertigmacht … Achso, und sie bringt das Kranzerl von der Landshuter Hochzeit mit, das sie von mir bekommen hat. Müssen wir frisch machen, das will sie tragen … Ja, das wird eine intensive Woche, aber ich hab frei und finde bestimmt auch mal eine Minute Ruhe, zum Durchatmen. So wie gestern am frühen Abend, als der Kachelofen zum ersten Mal in diesem Herbst eingeheizt war, das war so gemütlich und erholsam. Hach.

 

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.