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Das mit dem Sonntagsspaziergang

Gestern bin ich mit einem alten Freund spazierengegangen, war zapfig kalt, aber wir haben eine Strecke gefunden und konnten von den gesamt etwas mehr als 10 Kilometern die meiste Zeit einfach die sonnige Kälte genießen. Es tut gerade immer wieder sehr gut, mich etwas zu Erden, seine bodenständige Sicht der Dinge war einfach nur wohltuend.

Wir haben stundenlang niemanden getroffen, dann sind wir mitten in eine Video-Produktion gelaufen: eine ganze Truppe hat in der Eiseskälte in mitunter nicht gerade wärmenden Klamotten einen Film für eine bevorstehende Hochzeit gedreht. Da musste einiges an Alkohol rein, damits nicht zu Klamm wurde.

Und eben bekomme ich eine SMS, dass sich die Truppe dann, statt den Film fertigzudrehen, „Gedanken“ gemacht habe, schließlich ist mein alter Freund glücklich verheiratet. Hui, bei manchen Gedanken bin ich durchaus froh, dass ich sie nicht denken muss … zum Glück hat mir dieser Sonntagsspaziergang ansonsten einfach nur gut getan. Ich bin im „Flow“.

Kommt gut in die Woche

1000 Fragen an mich #7

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Ja, ich vermute, das tue ich.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Für alles.

123. Sagst du immer, was du denkst?
Ja, aber ich verpacke meine Meinung durchaus diplomatisch.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Das mit dem Fernseher scheint ein großes Thema in den 1000 Fragen zu sein? Meiner ist zum Glück kaputt, also: nein.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Mein vor Monaten verletztes Handgelenk tut leider immer noch viel zu oft weh …

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?
Das, was ich am dringendsten brauche?

127. Verliebst du dich schnell?
Kann passieren. Entliebe ich mich schnell? Eher nein.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
Keine Ahnung.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Sonntag, ich finde es herrlich, jede Woche einen freien Feiertag zu haben. Ist uns im Alltag viel zu selten bewusst, dass das keinesfalls immer so war und damit alles andere als selbstverständlich.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Die Ausbildung und Betreuung von beruflichen Neustartern. Ich habe seit meinem eigenen Volontariat immer Praktikanten und Volontäre unterstützt und freue mich über ihre beruflichen Erfolge.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
Keine leichte Frage, weil mit einer berühmten Person verbringt man ja keinen Tag im Sinne von: wir haben Zeit, uns fernab von allem auszutauschen … aber aktuell fände ich spannend, einen Tag mit Angela Merkel zu verbringen.

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Ich wäre vor doch schon etlichen Jahren sehr gerne Mrs. Bon Jovi geworden.

133. Was ist dein Traumberuf?
Ich glaube nicht an den Traumjob, sondern an eine Kombination von Fähigkeiten und Herausforderungen. Meine Berufung ist das Beobachten und Schreiben.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Nein, ganz und gar nicht.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Meinen blauen Pulli.

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?
Täglich: keine.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Ja, definitiv. Gemeinsam lachen, Zeit verbringen, zusammen sein …

138. Hast du schonmal etwas gestohlen?
Vor mir ist kein Stift sicher, das bin im Zweifel immer ich gewesen.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Alles – also gerne auch mal neue Experimente. Oder einfach und gut bewährt, Pasta, Salat, Minestrone, Schweinsbraten …

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?
Im Feinkostladen. Oder in einem Fachgeschäft für Spiegelreflexkameras – allerdings müsste ich natürlich vorher schon wissen, was ich will, sonst hätte ich nur wahllos Zeug gesammelt … 😉


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

Musik am Mittwoch: Es braucht Zeit

In dieser Musik steckt Ruhe und gleichzeitig eine treibende Kraft, dazu der Text. Den man unendlich oft hören kann und immer wieder fallen mir neue Gedanken dazu ein. Du hast so recht, Marie Bothmer, „Es braucht Zeit“, viel mehr Zeit, um dir zuzuhören.

1000 Fragen an mich #6

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Ich bin eine Mischung aus meinem Sternzeichen Widder und meinem Aszendenten Skorpion, habe von beiden ein paar gute, und ein paar weniger gute Charaktereigenschaften abbekommen.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Schwarz und alle Jeansschattierungen.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Manchmal, ist mir in der Regel aber schlicht zu stressig.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
Zur Zeit gar keine, da mein TV-Gerät kaputt ist.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?
Im Glauben an das Gute im Menschen.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Ja, kann ich. Die Frage ist heute doch eher: will ich?

107. Wer kennt dich am besten?
Vermutlich meine Familie, aber auch da bin ich doch noch hin und wieder für Überraschungen gut.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?
Bügeln.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Ja. Vor allem, wenn sie absichtlich gegen andere handeln.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Unterschiedlich, das kann von totalem Nichtstun bis zu vieles erledigt bekommen reichen. Kommt auf Zeit und offene To Dos an.

111. Bist du stolz auf dich?
Ja, das bin ich. Und zufrieden mit mir bin ich auch.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Ich achte auf die kleinen Dinge des Lebens, mir fallen Kleinigkeiten auf und sie haben eine Bedeutung für mich.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Ja, meine aktuelle berufliche Situation.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?
Weil er mir meistens nicht schmeckt und ich nicht einsehe, etwas zu trinken, was nicht mal geschmacklich meine Bedürfnisse trifft.

115. Welche Sachen machen dich froh?
Sachen? Es sind eher Momente, die kleinen Beobachtungen, ein Sonnenstrahl, eine Schneeflocke. Das Bewusstsein, dass es mir gut geht. Zu hören, dass es jemandem, der krank ist/war, besser geht, …. so was in der Art macht mich froh.

116. Hast du heute schon mal nach den Wolken im Himmel geschaut?
Meine Lieblingsbeschäftigung, es gibt keinen Tag ohne Himmelsblick.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
Scheiße.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Ich beobachte lieber.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Für mich und für meine Erholung.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
Daran würde ich gerne glauben. Aber ich fürchte, dem ist nicht so.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.