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Mag ich nicht, ess ich nicht [*txt.]

Jaja, du bist knackig. Und total gesund. Ich steh auf deine Farbe, du hast auch wirklich tolle Formen. Ich hab viel ausprobiert, um dich und mich zu Freunden zu machen. Stichwort Smoothies, Eintöpfe, Kombinationen und so. Bei ein paar deiner Kollegen hat das schließlich geklappt, ich hab Wege gefunden, sie in mein Leben zu integrieren. Angeblich bist du ja sehr aromatisch? Ich kann dir nur mitteilen, sobald ein Stück von dir in mir landet verzieht sich mein Geschmackssinn angewidert in den hintersten Winkel und schmollt. Du verschlägst mir äußerst gründlich den Appetit. Persönlich finde ich das äußerst grausam, denn manche Menschen können dich gut leiden, verwenden dich gern und reichlich. Nur in meinem Fall hilft dann noch nicht mal, dich zu picken und auszusortieren …

Bildquelle: Pixabay
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Und auch wenn du noch so reich an Vitaminen und total toll fürs Immunsystem bist. Ist mir egal: du und ich, das wird nix, du bist und bleibst mir zuwider. Ja, ich hasse dich, abgrundtief. Stangensellerie – mag ich nicht, ess ich nicht.

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Dieser Text ist ein Beitrag zum [*txt.]-Projekt.

Kindheit in den 70ern und 80ern #Familienalbum

Bildquelle: Pixabay
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Frau Mutter fragt nach dem Familienalbum unserer Kindheit in den 70ern und 80ern. Im Sommer habe ich sehr eifrig in den Alben nach Bildern aus den vergangenen Jahrzehnten gesucht, und da ist mir immer wieder eines aufgefallen: wie wenig Bilder im Verhältnis zu heute gemacht wurden. Obwohl auch mein Papa sich pünktlich für das Leben als junger Familienvater eine Kamera gekauft hat. Die sah so aus, die die auf dem Bild, nur war sie komplett in Leder eingepackt. Und ist irgendie tatsächlich mal einer Räumaktion zum Opfer gefallen? Schade eigentlich. Wie oft hieß es in meiner Kindheit: jetzt alle lachen fürs Foto! Trotzdem nichts im Verhältnis zu heute? Wurde damals auf einem Ausflug vielleicht mal ein Film mit 24 Aufnahmen verknipst (musste aber Wetter, Stimmung und Motiv passen) schießen wir heute in einer Stunde hunderte von Bildern. Selfies, Portraits, Momentaufnahmen, Situationskomik, …

Im Verhältnis sehr wenige Bilder gibt es deshalb von unseren Freizeitaktivitäten, klar hatten wir einen Sandkasten, natürlich haben wir Baumhäuser gebaut, waren angeln, Schlittschuhlaufen, Schlittenfahren, haben Schneemänner gebaut. Aber die meisten Bilder stammen von Feiertagen, Geburtstagsfeiern, Schulbeginn, … Und trotzdem sind es wunderbare Erinnerungen an die herrlich unbeschwerte Kinderzeit. Und ich habe gelernt: es geht nicht darum, über die Unterschiede zu heute zu sinnieren, sondern mit den Kindern von heute ihre schönen Kindertage zu gestalten 🙂

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Erstes Dirndl meines Lebens, man beachte den roten Trachtenhut, nur die Schuhe …

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Die Farbe rot mochte meine Mama insgesamt sehr gerne?  Und das mit dem Partnerlook fand sie auch unglaublich toll 😉

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Das Kleid ist sooo toll, Farbe, Stil, hach. Und in Mamas Lieblingsfarbe wär ich sonst wohl kaum von Traktor und Anhänger  zu unterscheiden 🙂

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Und das passende Styling für die Mädels-Fahrradtour: bequeme Latzhose und Halstuch …

Hilfsmittel gegen den November-Blues: Farbe und Sonnenstrahlen

Gestern gabs bei Lola im Frauenplausch, in dem ich so gerne mitlese, ganz traurige Gedanken, schließlich befinden wir uns gerade in der trüben Jahreszeit. Irgendwie erwischt es uns in diesem Jahr gefühlt heftig – wahrscheinlich, weil die ersten Monate 2013 ebenfalls so enorm dunkel mit wenig Sonnenstunden waren? Auf alle Fälle hab ich mir diesen Monat ein Rezept ausgestellt, das da lautet: Such dir Sonne. Geh raus. Genieß die Farben. Lauf in der Mittagspause eine Runde. Schau aus dem Fenster, beobachte die Stimmung. Dann seh ich nämlich auch, wie aus einem wolkenverhangenen Tag ein paar Farbtupfer hervorblitzen, wie sich die Wolken verflüchtigen und einem strahlend blauen Himmel Platz machen. Wie mir – wie heute morgen – zumindest für ein paar Minuten die Alpenbergkette im Morgenlicht so klar erscheint, wie nie in den letzten Wochen. Wie heute morgen vor graublauem Himmel die Sonne trotzdem die Leuchtkraft hat und auf den braunen Bäumen einen fast goldenen Schimmer erscheinen lässt.

Auch ich hab in diesem Monat Trübheit gesehen, keine Frage – trotzdem kann ich aus einem Sonnentag so viel Energie schöpfen, dass sich der Blues bislang noch nicht gemeldet hat. Unten ein paar November-Bilder gegen den Blues, Daumendrücken, dass es weiterhin hilft!

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