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Sonntagsfreude: Minimalismus

Gestern hab ich wirklich nur unabdingbar Notwendiges erledigt und den Tag Bonbons lutschend und Hustentees trinkend im Bett verbracht. Die jüngste Erkältung, die ich mir vom letzten Business-Trip in dieser Woche mitgebracht habe, nervt. Da bekommt das „erholsame“ Wochenende gleich eine andere Bedeutung.

Dank einer Zitrone im Zimmer hab ich heute Nacht sogar durchgeschlafen. Und fühlte mich heute früh, als ob ich wenigstens ein keines bisschen „was tun“ könnte. Durchaus minimalistisch, aber auch ambitioniert, gabs deshalb einen Erstversuch: Nudeln selber machen. Teig und Produktion haben sehr gut und vor allem unerwartet schnell geklappt. Dummerweise sind mir die Nester jetzt bei der kurzen Zwischenlagerung verklebt und waren auch beim Kochen untrennbar verbunden. Gut, mit ein bisschen Üben werd ich das sicher bald besser hinbekommen. Und geschmacklich gibt es nix zu meckern, alles ausbaufähig und variabel.

Jetzt packe ich mich ein und hole mir eine kleine Runde frische Luft, danach werde ich mich wieder brav meiner Erholung widmen, nur: Tee geht keiner mehr rein. Und Punkt.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“

[Kinderkram] 13 – Kranksein

Kranksein ist doof. Immer, egal, ob man selber, jemand aus der Familie oder ein Freund krank ist. Im Winter sind immer alle erkältet oder haben Grippe. Das dauert meist ein paar Tage, danach wird’s dann aber schnell auch wieder gut. Um kranke Kinder kümmern sich die Eltern, blöd, wenn Mama oder Papa krank werden.

Es gibt aber noch viel mehr Krankheiten, alle haben gemeinsam, dass es dem Erkrankten nicht gut geht, dass er schlapp ist, viel liegen oder schlafen muss. Manchmal gehören auch Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und einiges mehr dazu.

Wenn man eine Krankheit alleine nicht auskurieren kann geht man zum Arzt. Der hoffentlich das richtige Mittel hat.

Dummerweise gibt es auch Krankheiten, die nicht heilbar sind. Die nicht mehr weggehen. Und einfach doof sind und bleiben. Wegen denen der Erkrankte ins Krankenhaus muss, um behandelt zu werden. Manchmal ist nicht mal Medizin in der Lage, einen Kranken wieder gesund zu machen. Dann gibt es aber wenigstens Mittel gegen die Schmerzen.————————————————————

Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um das Kranksein. Besser beschrieben: von der Rotznase bis hin zu schweren, sogar lebensbedrohenden Krankheiten gilt der Begriff „Kranksein“. Der Blickwinkel einer Erwachsenen. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: wie habt ihr Kranksein als Kind empfunden? Was ändert sich, je älter wir werden? …

Sonntagsfreude: Wollen-müssen-dürfen-können

Die letzten Tage  bin ich mal wieder mit meinem manchmal schlicht zu viel Wolen konfrontiert worden: ich will gesund sein, müsste so vieles tun, darf mir eigentlich kein Kranksein erlauben – und kann doch nicht anders. So viel ich mich auch bemüht habe, ich hätte mich auch gleich ganz ins Bett legen können. Und wär einfach mal krank gewesen. Aber ist ja alles nur so halb, nur „ein bisschen“ erkältet. Jetzt zeigt mein Körper einmal mehr, dass er der Chef ist. So ist es ein sehr-sehr ruhiges Wochenende, an dem ich viel über dieses wohl schlicht nur theoretische Wissen vom wollen-müssen-dürfen-können grüble … aber das schadet mir gar nicht. Im Gegenteil, ich hab Zeit dafür. Alles andere, was ich machen wollte ist doch eigentlich sehr nebensächlich, lieber will ich wieder pumperlgesund werden. Und Punkt.

Was ich heute aber noch machen werde, ist eine Runde das Haus ausräuchern. Es kann keinesfalls schaden, was da so in der Luft hängt, zu vertreiben. Das klappt zum Glück auch hustend und schniefend 🙂

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

 

Spruch zum Wochenende: Natürlich

„Kein Schnupfen ist so schlimm wie der eigene.“ (Sprichwort)

Meine natürliche Medizin schmeckt gruslig, hat aber bislang so einigermaßen gewirkt. Ich trinke tapfer weiter, denn: auch wenn der Hals noch krächzt und schmerzt, die Nase immer noch nicht läuft, ich öfter mal kräftig niese und auch der Kopf schon mal schmerzt, es wird trotz der vielen Erreger rundrum nicht schlimmer. Deshalb empfehl ich heute mal meine natürlichen Medikamente weiter – mit denen ich mich intensiv auskuriere.

Ich habe mir einen natürlichen Erkältungssirup gebraut aus

  • 1 Ingwerknolle und 2 Zitronen (in Scheiben geschnitten)
  • je 1/2 Teelöffel ganz fein gemahlene Fenchelsamen und getrocknete Pfefferminze
  • Mark einer Vanilleschote
  • 150 Gramm Zucker
  • alles in einem Topf mit einem halben Liter Wasser aufkochen.

Doppelt abseihen und die Flüssigkeit in sterilen Gäsern fest verschließen. Auf dem Kopf auskühlen lassen. Kühl lagern – ist auch über die Erkältung hinaus haltbar.

Dazu setze ich auf natürliches Antibiotikum aus:

  • 700 ml Apfelessig
  • 2 große Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 1 mittelgroßes Stück Ingwer, gerieben
  • 1 fingerdickes Stück Meerrettich, gerieben
  • 2 Chilies, fein gehackt
  • 2 EL Kurkum

Alle Zutaten in ein gut verschließbares Glas geben, gut schütteln und für 2 Wochen an einem kühlen Ort lagern. Danach gründlich abseihen und in sterile Gläser abfüllen.

Vorbeugend täglich einen Schluck trinken, bei Erkältung dürfen es über den Tag verteilt 5 Schlucke sein. Schmeckt und riecht grausam, aber ich meine, es hilft.  Dazu setze ich natürlich jeden der vielen guten Ratschläge der Umgebung (mit Salzwasser gurgeln, Umschläge, weiter heißen Ingwer und viel Salbei- und Thymian-Tee) um.

Und irgendwann hilfts dann bestimmt auch mal 😉