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Familiengeschichten: Anrufe

Entschuldigung, das ist dieses Mal keine der durchaus amüsanten Anekdoten aus unserer Familiengeschichte. Wenn ich einen Anruf während der Arbeitszeit von meinen Familienmitgliedern bekomme, wenn es noch dazu an einem normalen Arbeitstag-Montag um die Mittagszeit ist, dann bedeutet das schlicht nichts Gutes. Vergangenen Montag war meine sehr gefasste Schwester am anderen Ende. Sie meldete sich aus dem Klinikum. Mein Schwager hatte sich morgens nicht wohl gefühlt und ist deshalb – direkt nachdem er Nichte 2.0 wohlbehalten im Kindergarten abgeliefert hat – zum Arzt.

Von dort aus ging es für ihn per Rettungswagen ins Krankenhaus, 3 Stents später lag er auf der Intensivstation. Um sich von einem Hinterwand-Herzinfarkt zu erholen. Sehr überraschend. Und natürlich ist er dafür viel zu jung. Zwischenzeitlich geht’s ihm zum Glück gut, er wartet auf die Informationen zur Reha, wo er sich umfassend zum Thema Ernährung und alles, was sonst noch zum gesunden Leben beitragen kann, weiterbilden wird.

Die beiden Nichten haben den Papa sehr vermisst, durften ihn aber jeden Tag besuchen. Und sie geben ihn jetzt gerne für die Kur frei, weil halt. Puh, war für alle ein richtig großer Schock. Und der sitzt uns allen noch tief drin, muss erst mal verarbeitet und verdaut werden.

Sonntagsfreude: Nach dem Fest

Etwas mehr als die letzten 24 Stunden haben meine wahlweise Schwimm-, Nordic Walking bzw. Spaziergangs-Freundin und ihr Mann mit uns ihre Hochzeit gefeiert. Etwas ungewöhnlich der Ablauf: erst gestern Abend das große Fest, heute morgen dann eine Trauung im Sonntagsgottesdienst. Und bis eben ein gemütliches Mittagessen. Am Ende haben beide bereits umgezogen ihre Gäste verabschiedet, „jetzt reichts dann auch“. Und gerade sind die zwei unterwegs in die Flitterwochen, im eigenen Tempo, ganz gemächlich geht’s in den Norden. Der Ehemann wird sich beim meditativen Fahren nach dem Höhenflug wieder erden, die Ehefrau vermutet, dass sie schnell einschlafen wird …

Auch wenn es eine kleine Runde war, viele Eindrücke waren es, komprimiert – muss verarbeitet werden. Aber vielleicht noch nicht sofort-sofort? Erstmal genieß ich die Sonnenstrahlen nach dem Regen und chille auf dem Balkon.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Sonntagsfreude: Frühling satt

Eine intensive Woche und der Monat März gehen heute zu Ende – und was für ein Wetter an diesem Sonnensonntag. Herrlich, genau richtig, um mich von einer gar nicht langen, aber inhaltsreichen Geschäftsreise, einem kurzen Aufenthalt in Danzig und einem musikalischen Abend der Extraklasse zu erholen. Oder besser die unzähligen Bilder in meinem Kopf zu verarbeiten … ein paar Bilder teile ich mit euch. Schließlich hat die bezaubernde Nichte heute am Telefon besorgt nachgefragt, ob ich gar nicht mehr fotografiere. Denn es gebe doch jede Menge schöner Motive … 😊

Insofern:

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Spruch zum Wochenende: Zeit

Ein französisches Sprichwort lautet: „Man muss der Zeit ihre Zeit lassen.“ Und so ist es. Normalerweise sind 4 Wochen viel Zeit, ein langer Urlaub, genug Auszeit. Wenn man so lange zu viel gearbeitet hat, reichen 4 Wochen gerade mal, ein bisschen runterzukommen. Ich merke erst jetzt nachhaltig, wie sehr Körper und Geist gestresst waren. Insofern werde ich der Zeit noch Raum geben, um irgendwann in der Erholung anzukommen …