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Einkauf erledigt


Manchmal ist spontan am besten: Heute waren die Nichte, ihre Mama und ich im lokalen Fachgeschäft des Vertrauens (richtig, nicht online!) und haben IHN gekauft. Den perfekten Schulranzen. Der die Nichte die kommenden Jahre in die Schule begleiten wird. Nach ausgiebigen Recherchen und Vergleichen und Testtragen ist es nicht noch ein Einhorn geworden (den haben fast alle Freundinnen …) sondern der mit dem Herz. Sogar die Farbe kann man ansehen. Schön. Die bezaubernde Nichte war richtig nervös, wurde aber so toll beraten, dass sie jetzt ganz genau weiß, wie sie die Riemen ideal einstellt und das Gewicht durch Brust- und Hüftgürtel optimal verteilt. Nur: ist trotzdem ganz schön schwer … Insofern wurde die neue Erungenschaft heute schon eifrigst herumgetragen. Und die nächsten Wochen wird sie noch oft und viel üben. Inhalt ist auch alles erledigt – dann kann der erste Schultag schon kommen …

Was bitteschön ist ein Veggie Fleischsalat?

Seit geraumer Zeit wundere ich mich, dass auf Speisekarten vegane halbe Enten oder vegane Braten stehen. Kürzlich sprang mich dann an der Kühltheke im Supermarkt ein Veggie Fleischsalat an. Auf der Seite ein großer grüner Aufdruck „fleisch-frei“. Dem folgte ein nettes Gespräch mit der Kassiererin, denn neugierig, wie ich bin, hab ich gefragt, wie denn die Nachfrage nach solchen Produkten sei. Schulterzucken. Eine Nicht-Antwort. Dann sehe ich in der Werbung die witzige Barbara, die einen Fleischer kosten lässt, und er fällt drauf rein … aha? Hm. Ich als Verbraucher soll also ein Produkt kaufen, das wie Fleischsalat schmeckt. Oder Geflügelsalat. Auch so heißt. Aber keiner ist. Wozu?

Irgendwie verstehe ich diese Form der „Fleischeslust“ nicht: Vegetarische Schinkenwurst? Vegane Leberwurst? Wenn ich mich für ein Leben als Vegetarier oder Veganer entscheide, dann doch nicht, weil ich gern Fleisch hätte. Sondern weil ich mich bewusst gegen einen Konsum von Fleischprodukten und so einiges mehr entscheide. „Schmeckt wie Fleisch, ist aber keins“, soll das vielleicht Fleischesser bekehren? Oder will da jemand auf einen Trend aufspringen ..? Vielleicht hat von euch jemand eine Idee oder Erklärung, so dass ich es verstehe?

Das mit dem Hubwagen

Heute morgen beim Möbelschweden war ich im wahrsten Sinn des Wortes der Pausenclown. Oder das Männerbelustigungsprogramm?  Kurz gesagt: Ich bin so richtig belächelt worden. Wie es dazu kam? Ich hatte die vergangenen Wochen die Services gründlich studiert und festgestellt, dass es eine Möglichkeit gibt, online einzukaufen und dann selbst abzuholen. Und gegen einen kleinen Aufschlag spart man sich die Stunden fürs Zusammensuchen der Siebensachen in der SB-Halle – und bekommt alles abholfertig zusammengestellt. Gesagt getan. Wir sind wie tausende andere schon vor der offiziellen  Öffnungszeit da, alles auf Palette abholfertig gepackt. Super. Wenn da nur nicht das mit dem Hubwagen wäre. Also a) mach ich das ja nicht sooo oft und b) machen die Dinger nie was ich will.

War wohl sehr amüsant, mir beim Manövrieren zuzusehen? Standen bestimmt so 5 Kerle rum und hatten ihren Spaß. Wie es wohl wäre, hätte ich das gute alte Zeitalter der Kavaliere erlebt? Egal, selbst ist die Frau.

Alle Einkäufe sind gut und heil auf der Baustelle gelandet. Und wurden erst mal in der Garage geparkt. Jetzt sind 2 Schreibtischstühle aufgebaut. Und der Rest kann warten.

Plastikmüll

Mein Urlaub hat mich sehr nachdenklich gestimmt – wart ihr in letzter Zeit mal Einkaufen? Oder anders gefragt: Achtet ihr beim Einkauf darauf, wie viel Verpackung um die Einkäufe rum ist? In Friesland war ich in einem Supermarkt, in dem alles verpackt war. Mit alles meine ich: es gab nichts, das nicht in Tüten, Boxen, Folie oder einem anderen Verpackungsmaterial war. Alles Plastik. Alles Müll, der sich nicht abbaut. Es gab keine Theke für frische Wurst, Käse oder einen Obst- und Gemüsestand. Alles verpackt. Und alles so fertig. Auf mich hat das eine enorm abschreckende Wirkung – es gibt nichts Schöneres, als frisch einzukaufen. Lebensmittel zu riechen. Nur leider, das fällt mir auch in meiner heimischen Umgebung auf: die Welt tendiert dazu, alles in Plastik zu hüllen. Zum Schutz vor Schmutz?

Dann lese ich heute diesen Artikel zur Verschmutzung unserer Welt durch Plastik – und frage: muss wirlich jedes Lebensmittel eingepackt werden? Was bringt uns Convenience Food, macht es nicht am meisten Spaß, selbst zu kochen? Und muss Bio-Ware echt verpackt  werden? Im Netz findet man die interessante Antwort: „Kunden bevorzugen sterile Ware“ – der Käufer will es so …

Also: ich nicht – und ich versuche weiterhin, Plastik überall zu vermeiden, wo möglich. Und Punkt.