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#Sonntagsfreude: Gewohnheit

IMG_1526-0Leben bedeutet Veränderung, mal laufen die Dinge besser, mal schlechter. Meine Eltern erleben gerade eine Menge Veränderungen, manche altersbedingt, sie sind jetzt Rentner. Manche ergeben sich aus Notwendigkeiten in ihrem Tagesablauf, ist eben nicht mehr, wie wenn der Betrieb voll laufen muss. Manche, weil die bezaubernde Nichte bzw. deren Betreuungssituation sie fordert. Dann die Vorboten der Hausrenovierung. Alles gar nicht so ohne, da knirscht es auch bei einem so aufeinander eingespielten Team hin und wieder mächtig im Gebälk. Aber sie schaffen es, die Dinge ordentlich auszudiskutieren. Und danach ist auch wieder gut.  Ohne Nachbrummeln. Früher eher selten, heute sitzen sie stundenlang in der Küche und Ratschen. Dazu war in den arbeitsreichen Jahren nicht immer Zeit, trotzdem haben sie auch damals den Austausch geschafft. Ist wohl einer der Gründe, wieso die zwei noch heute öfter mal händchenhaltend harmonisch zum Dorf-Kaffee-Kranzerl marschieren, während andere Paare getrennt voneinander oder zumindest stumm Abstand haltend gehen?

Auch bei den Sonntagsfreuden gibt es Veränderungen, Maria hat ihren Kreativberg beendet, weist aber ebendort auf Barbara und ihren Blog hin, wo die Sonntagsfreude weitergehen soll. Das hatte auch Regine von allesaussergewoehnlich angeboten, deshalb verweise ich heute auf beide. Danke für das Vergangene, ich freu mich, dass die liebgewonnene Tradition auf anderen Wegen mit in die Zukunft gehen wird.

Mehr als 1 Million

Ironisch: mehr als eine Million Menschen (muss mich 24 Stunden später korrigieren: etwa 20 Millionen sinds) haben den Link mit diesem Video bereits auf Facebook gepostet.

Der Inhalt macht nachdenklich: Einsamkeit und Isolation durch Technik. Statt mit Freunden zu sprechen beschäftigen wir uns – mit Handy, iPad, Computer & Co.
Ironisch auch, dass genau das gestern Abend Thema einer lieben Freundin war – vielleicht hilft das Video? Oder macht zumindest noch deutlicher: es liegt an uns, das echte Leben nicht aus den Augen zu lassen. Und das soziale Netzwerk nicht damit zu verwechseln?