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Das mit dem „dankbar sein“

Das mit dem dankbar sein ist nicht immer gleich. Es gibt Phasen im Leben, da erfüllt einen tiefe Dankbarkeit, fürs Leben, für die Tage, für die Gesundheit, für Glück, für kleine Augenblicke. In anderen Phasen ist es nicht so. Ob man dann weniger Grund hat, dankbar zu sein? Oder weniger aufmerksam ist? Wie auch immer, mich erfüllt seit Wochen tiefe Dankbarkeit. Für die Menschen, die mein Leben reich machen, die mir wunderbare Impluse schenken, mich an- und wahrnehmen, die gerne Zeit mit mir verbringen. Und offen sind, mit mir gemeinsam das kleine Glück im Augenblick zu genießen. Die sich dafür mit mir bedanken können … Ja, das erfüllt mich mit tiefer Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Ich bin dankbar für diese Zeit, für dieses Leben, das ein sehr intensives Erleben ist. Für die Gefühle und Gedanken, für das bewusste Wahrnehmen. Für meine Fähigkeit, aufmerksam dafür zu sein. Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens – hoffentlich bleibt mir dieses Gedächtnis lang erhalten … Mehr Gedanken zum Thema Dankbarkeit habe ich hier gefunden. Oder ihr lest bei Mara Stix bzw. den anderen Beiträgen nach, s. unten.

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Dieser Text ist ein Beitrag zur Blogparade #Dankbarkeit.

Von Kindern lernen: Selbstverständnis

Wenn ich so mit meinen Patenkindern zusammen bin, merke ich: in manchen Situationen fehlt mir ein Quentchen kindliche Selbstverständlichkeit. Natürlich können 4-jährige ihre Schuhe längst selbst anziehen. Wenn die Patentante da ist, kann die das doch für mich erledigen. Irgendwas liegt nicht in greifbarer Nähe, wofür gibts meine Patentante, die soll mir das holen. Oder für mich tragen, obwohl ich es sonst lieber selber trage … Das und einiges mehr wird ganz ohne Bitte und/oder Danke delegiert. Nicht um mich zu beschäftigen, sondern weil die kleinen Damen jetzt grade keine Zeit dafür haben, sie haben Wichtigeres zu tun.

Beim Spielen heißt es „Ich werde gewinnen“ – und das ohne Rücksicht oder schlechtes Gewissen. Weil sie sich nur Gedanken um sich machen, und nicht darüber, dass damit die Mitspieler verlieren müssen … Mein Gedankengang dazu: warum delegiere ich nicht öfter mal eine Aufgabe? Gerade im Job sollte ich mir hin und wieder bewusst machen: ich hab Wichtigeres zu tun, wer könnte diese Aufgabe für mich übernehmen 😉

Spruch zum Wochenende: Freundschaft

Heute hat mich jemand gerüttelt, ganz sachte, einfach nur um sicherzustellen, dass alles ok ist. Und dafür kann ich nur Danke sagen. Und ihr meinen Spruch zum Wochenende widmen:

Freundschaft verzaubert, sie macht gute Zeiten noch besser und lässt uns die schlechten vergessen. (Quelle)
Ich habe gute Vorsätze, werde sie vielleicht nicht alle einhalten können, aber ich vertraue einfach ganz fest darauf, dass ich demnächst wieder mehr Zeit für alle habe, die mir wichtig sind. Und Punkt.
Schönes Wochenende