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[kinderkram] 11 – Sommer

Da ist diese überschäumende Freude, über die Sonne von morgens bis abends, über die Hitze. Während Kinder nur einen Wunsch haben, dass endlich das Planschbecken gefüllt wird – mehr brauchts dann auch nicht – drehen Erwachsene am ersten „gefühlten“ Sommertag des Jahres ein bisschen durch. Von der Kleidung bis zu den To-Dos des Tages … Wer nicht sowieso das ganze Jahr grillt fährt an diesem Tag in den Baumarkt, besorgt Grillkohle und die neuesten Zangen, „Wendedinger“ & anderen Schnickschnack.

Die Damen packen ihre Herren und kaufen die Pflanzenabteilung leer. Alle anderen besorgen Unmassen von Lebensmitteln und Bier – dann wird der Tag im Freien verbracht. Teenies und Twens chillen, wahlweise am See oder an einem anderen möglichst sonnigen Deck. Ab 30 bevorzugt man den Schatten, macht die Terrasse oder den Garten schön, baut den Grill auf oder es geht auf eine Fahrrad- oder (wer eins hat) Cabriotour in den Biergarten. Auch Ausflüge dahin, wo alle anderen auch hinwollen, erfreuen sich größter Beliebtheit. Und dann gibt es noch die Fraktion, die den ganzen Tag drin bleibt, Rollos zu, alles dicht …

Am Abend zieht aus so ziemlich jedem Garten Rauch auf und es wird bis spät gegrillt. Am ersten Sommertag genießt einfach jeder den Sommer in vollen Zügen – und das ist auch gut so.

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Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um den Sommer. Besser beschrieben: dieser erste gefühlte Sommertag des Jahres, an dem man den Eindruck hat, dass der Sommer nur 24 Stunden bleibt. Der Blickwinkel einer Erwachsenen. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: genießt ihr den ersten Sommertag? In der Sonne? Im Schatten? Was beobachtet ihr im Umfeld? …

#Sonntagsfreude: Gechillt

 Vor Monaten kam die Einladung eines alten Freundes zu seiner Hochzeit. Gestern, mitten in der Umbauzeit. Zum Glück haben die zwei meine „Zusage, je nachdem was am Bau los ist“ einfach akzeptiert. Und gestern hab ich verstanden, warum: das war so ein entspanntes Gartenfest. Überall auf der Wiese am Hang unterschiedlichste Sitzgelegenheiten, chillige Musik. Ein paar Sonnensegel unter den alten Obstbäumen. Sitzordnung? Wo Platz ist. Die Braut in Chucks, der Bräutigam in Shorts. Strahlend am Feiern. Mehr als 200 Gäste, Essen, trinken, wohlfühlen. Kleiderordnung? Kommt, wie ihr mögt. Bringt eure Kinder mit oder nicht, bleibt, solange ihr mögt. Alles gibts solange, bis es aus ist.

So schön, auch wenn ich nicht so lange da war, durch meinen Kopf schwurbelten zu viele andere Themen, konnte den Gesprächen vor Ort nicht so recht folgen. Aber trotzdem viel Atmosphäre getankt.

Mehr Sonntagsfreude hier nachlesen.

Musik & Du 009: Might be

… weiß man vorher nie, was sich so als Sommersong des Jahres rausstellt. Und auch wenn für diese Woche heiße Temperaturen angesagt sind, keine Ahnung, ob das überhaupt jemals ein toller Sommer wird? Aber: bei mir kristallisiert sich gerade Musik heraus, die „es“ werden könnte. Passt zu lauen Abenden, auf dem Balkon, mit Freunden im Garten, Grillen, Lagerfeuer, nächtlichen Fahrten im Auto, könnte ich wunderbar am See hören. Chillig, leicht,  leise: Jarryd James, geht ins Ohr …

Maribel wills wissen und fragt diesen Monat nach dem Sommersong 2015 „to be“, also der, der es wahrscheinlich werden wird.

Entengeschichten diese Woche

Ich bekomme langsam aber sicher das Gefühl, dass mich die Enten den Sommer über begleiten werden. Die lassen sich richtig häuslich nieder – heute morgen hätte ich einen Entenmann beinahe überfahren, denn er hat es sich für sein morgendliches Schläfchen mitten in meiner Zufahrt zum Parkplatz bequem gemacht. Später kamen seine Kumpels zu Besuch und einträchtig haben sich die 3 chillend in die Sonne am Pool gelegt, um den Vormittag über zu entspannen. Zwischendurch sind sie immer mal wieder ausgeflogen, um später einzeln oder im Team wieder in elegantem Schwung im Pool zu landen. Seit Mittag ist die Entendame da, sie hat einige Runden im Pool gedreht, dann den Nachmittag immer etwas entfernt von der Jungs-Gang geruht. Vorhin wurde es den 3 Verehrern zu langweilig: alle 3 im Laufschritt und laut schnatternd hinter ihrer Herzensdame her. Eine Runde durch den Innenhof gedreht, sie zwar schnatternd, aber auch immer wieder kokett mit einem schielenden Auge nach hinten schauend, ob man(n) ihr folgt. Und eben sind  alle elegant in die Lüfte entschwunden, die 3 Jungs mal wieder so nah an meinem Fenster vorbei, dass ich jede einzelne Farbe am Körper sehen konnte. Das Entdenmädel hat sich diebisch gefreut – sie war in die andere Richtung davongeflogen. Ist eben zurückgekommen und genießt jetzt die Abendsonne und die noch warmen Steine rund um den Pool – in aller Ruhe!