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Dem Mond seine Leibspeis statt Sternschnuppen

Für heute früh waren für Bayern Sternschnuppen in Hülle und Fülle angesagt – durch das dichte Wolkenband leider nicht zu sehen. Das Zeitfenster hab ich genutzt, um ein zauberhaftes Kinderbuch durchzublättern. Das möchte ich allen, die Kinder, Patenkinder oder Enkel haben, des Bairischen mächtig sind oder einen Übersetzer finden, gerne ans Herz legen: Dem Mond seine Leibspeis.

Die Geschichte vom vollen Mond, dem seine Leibspeise zu gut schmeckt, so dass er immer wieder kugelrund wird, um dann wieder zu fasten, ist wunderschön. Dazu hat die Tochter des Autoren Bilder geschaffen, die nicht nur Kindern gefallen. Für mich war es ein mehr als gelungener Ersatz für die nicht gesehenen Sternschnuppen 😊

Spruch zum Wochenende: Da kannste nix machen …

„Das hat das Leben so an sich. Es fällt, wohin es will. Es stellt sich auf den Kopf, schlägt Purzelbäume und wirbelt alles durcheinander. Da kannste nix machen.“ (Petra Hülsmann)

Geschenkte freie Feiertage bei 30 Grad und Sonne satt – genau richtig, um ein Buch zu lesen. Ungestört, alle Nachbarn ausgeflogen, so liebe ich den Sommer in der Stadt. Das war gestern „Soulfood“ vom Feinsten, Lektüre fürs Herz, hab ich mit einem Lächeln in einem Rutsch gelesen: Das Leben fällt, wohin es will.

#Sonntagsfreude

Praktisch war dieser Sonntag eine technische Pleite: mein Laptop, mein heißgeliebter Sony, lässt sich nicht mehr anmachen. Es gibt ein Stromproblem. Ich hab schon ein neues Stromkabel, das funktioniert. Nur geht er trotzdem nicht mehr an. Gut, er ist schon ein paar Jahre alt. Trotzdem.
Trotzdem freu ich mich an diesem Sonntag. Denn: Theoretisch bekommt man so zeitliche Kapazitäten, die man sonst vor dem Rechner hocken würde. Für andere Dinge. Um zum Beispiel ein Buch fertigzulesen, das seit Monaten ungelesen vor sich hindümpelt. Den 100jährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand. Ich hab zu Beginn nicht so recht in den Bestseller reingefunden. An diesem Sonntag Abend hab ich die letzten 150 Seiten in einem Stück ausgelesen. Und musste viel laut lachen. Fand es insgesamt nett und amüsant. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

20140216-194100.jpgMeine Lieblingsstelle steht auf Seite 302:
„Ich bin stolz auf dich, Herbert,“ sagte Allan. „Dass ausgerechnet du eine Fahrschule aufmachst! Wo hier doch Linksverkehr ist und alles …“
„Linksverkehr?“ Staunte Herbert. „Fährt man in Indonesien denn auf der linken Seite
?“
Das ganze Buch und das Lachen, das war meine persönliche Sonntagsfreude.

Mehr Sonntagsfreuden bitte hier nachlesen.