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Kochen auf dem Holzofen: Wintereintopf

Mein Experiment Kochen auf dem Holzofen geht weiter, dieses Mal habe ich mich an einem neuen „Wintereintopf mit Wirsing“ versucht. Ich habe als Inspiration ein paar Instagram-Posts gemischt, das Ergebnis dann alles in einem Topf auf dem Holzofen schmoren lassen, ob vegetarisch oder mit Hackfleisch: sehr lecker.

Erst mal den Ofen gut anheizen, dann in einem großen Topf Öl erhitzen.

Man nehme:

  • 1-2 Zwiebeln, grob gewürfelt, in Öl glasig werden lassen.
  • Für Fleischesser 500g Hackfleisch bröselig anbraten. Ich habe eine vegetarische Variante mit Sellerie ausprobiert, in kleine Würfel geschnitten, auch sehr gut.
  • Dazu 5 große Kartoffeln und 5 große Karotten gewürfelt,
  • Mit etwas Salz und Paprikapulver würzen, mit Gemüsebrühe ablöschen, etwa 30 Minuten einköcheln lassen.
  • 1 nicht zu großen Wirsing in Blätter aufteilen, pro Blatt den Strunk entfernen und alle etwa 3 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Anschließend mit kaltem Wasser abschrecken, in Streifen schneiden, unterrühren und mitschmoren. Ca. 15 Minuten, am besten testen, wann der Wirsing gut ist.
  • Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
  • Schmeckt aufgewärmt fast noch besser 😋

Und wer geschmacklich variieren möchte: ich hab das Rezept statt mit Gemüsebrühe mit Tomatensugo getestet, auch absolut empfehlenswert.

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Tom fragt nach Rezepten zum Thema „unkompliziert & geschmackvoll„, ich ergänze um saisonal.

Erwachsensein ist toll?

Tage wie diesen braucht kein Mensch: gestern abend wurde ich von der im Bild festgehaltenen Brühe empfangen. Leider ist das Waschbecken auch schon übergelaufen … Na bravo! Habe umgehend meinen Vermieter informiert, er entscheidet in Absprache mit der Bewohnerin unter mir, dass ich heute morgen die Hausverwaltung benachrichtige, die mir einen rettenden Sanitätshelfer schicken soll. Die Nacht war ok, ab 7 Uhr – ja, da wird Abwasser im Haus produziert – hab ich im Akkord Eimer voll mit „köstlich duftender“ Brühe entsorgt. Zum Glück war es der Küchenabfluss, die sanitären Anlagen im Haus sind also strikt getrennt …

Die Hausverwaltung war gelinde gesagt nicht kooperativ. Dafür möchte ich einen Held des Tages küren: er hört auf den Namen Nikolai, ist Koordinator einer mobilen Helfertruppe – und wär er nicht gewesen, säß ich wohl immer noch inmitten von Dreck. Insofern: empfehle ich auf Nachfrage gerne weiter. Wobei ich ja jedem wünsche, dass er das nicht erleben muss …

In solchen Momenten wär ich gerne so gar nicht erwachsen und hätte gerne Mama oder Papa, die sich um alles kümmern. Jawoll!

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