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Episoden aus (m)einem Autofahrerleben: Brückentag

Offensichtlich ist es so, dass am Brückentag nicht nur ich „entspannt“ von A nach B kommen wollte. Find ich ja auch vollkommen ok, wer hats schließlich schon eilig …

Was nicht ok ist, ist erst mal kilometerweit hinter einem LKW herzuckeln, um dann – sobald ich in Reichweite auftauche – dann doch „mal schnell“ die Spur zu wechseln. Selber nicht bremsen, aber mich ausbremsen. Kein Blinkzeichen, einfach rüberziehen. Gar nicht lustig. Sogar noch weniger, schließlich hatte ich die zwei Hasen dabei, die Bremsmanöver ganz bestimmt noch weniger verstehen können, als ich selber.

Und an den BMW-SUV-Fahrer, der erst mal kilometerweit auf der linken Spur immer langsamer wurde – um dann, als er rechts war, „abzuziehen“: nicht mein Humor. Oder was auch immer. Und Punkt.

Betroffen

Es gibt Schicksale, die ich einfach so – mir fällt kein wirklich passendes Wort ein, vielleicht trifft es „unfair“ am besten? – finde: Vor einem knappen Jahr hatten wir auf der Baustelle einen neuen Mitarbeiter eines Bauunternehmns, der für uns am eigentlich betriebsgeschlossenen Brückentag gearbeitet hat. Um uns aus der Patsche zu helfen. Denn er musste den Kamin abtragen und neu aufmauern, damit am folgenden Montag die Arbeiten am Dach beginnen konnten. Ein netter Kerl Mitte 40 aus Polen. Dort gab es keine Arbeit für ihn, deshalb war er seit kurzem bei uns im Dorf. Am Wochenende darauf kam seine Familie nach, Frau und 3 Kinder. Das Bauunernehmen hat ihm neben einem Job auch ein Haus organisiert. Ich hab ihn zwar die letzten Monate selten gesehen, aber beim Blick aufs Dach hatte ich immer einen dankbaren Gedanken an ihn. Jetzt hab ich heute Vormittag erfahren, dass er vergangene Woche tödlich verunglückt ist, auf einer Baustelle. Das macht mich sehr betroffen … 

Spruch zum Wochenende: Ewigkeit

20140425-090041.jpgEine liebe Bekannte von mir wiederholt diesen Gedanken immer wieder im Gespräch: „Für Kinder und Verliebte  dauert die Ewigkeit am längsten.“ Da ich nicht weiß, ob er von ihr ist, aber auch keinen weiteren Urheber gefunden habe zitiere ich sie „indirekt“. Wie recht sie doch hat. Euch allen ein ewig langes, erholsames Wochenende …

Spruch zum Wochenende: Gelassenheit

20140704-093140-34300415.jpgHeute ist Freitag, Brückentag nach dem gestrigen Feiertag, ich bin in der Arbeit. Alles an mir sehnt sich nach draußen, nach Stunden in der Sonne, nach all dem, was man bei Traumwetter so tun oder eben nicht tun möchte …

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ (Reinhold Niebuhr)

Hilft etwas, der Spruch zum Wochenende – und seit gestern abend picke ich mir die schönen Gedanken heraus, also den Arbeitsweg vorbei an blühenden Mohnfeldern, die Vorfreude auf die Mittagspause am See, den Heimweg durch den Sommerabend. Und merke gerade: klappt – also fast. Der Blick aus dem Fenster ist nur leider von drinnen 😉

Euch allen ein schönes Wochenende, genießt es – ob mit oder ohne Brückentag ☀