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Frühstück ans Bett

An einem Sonntag morgen gibts nichts wirklich besseres, als mit guter Musik aufzuwachen. Schon vor geraumer Zeit habe ich mal bei einer nächtlichen Autofahrt etwas mit dem Titel „Frühstück ans Bett“ gehört. Wie es so ist, ich recherchier dann, schau so – und finde auch noch ein Konzert bei mir in der Nähe. Das ganz schön gut war. Wiener Schmäh, tolle Musiker, die gemeinsam spielen, im Zusammenspiel so wunderbar harmonieren. Einfach schön. Der Mix ist Jazz, Soul, gewürzt mit blendend gelaunter Moderation. Die Themen sind alltäglich, Liebe, Gefühle, Herausforderungen, Fußball, Politik. Pointiert und teilweise spitz formuliert. Wie gut, dass Heimatsound in Österreich noch nicht so ankommt und die 5/8erl in Ehr’n auch Süddeutschland mit in ihr musikalisches Auftreten einbeziehen. Ich freu mich gleich auf diesen Mitschnitt zum Nachhören – und auf „Frühstück ans Bett“.

Mittagspausenphilosophie: Glück

Ich habe kürzlich den Job gewechselt und bin, was meine neuen Kollegen betrifft, ein absolutes Glückskind: lauter tolle, einzigartige, wunderbare Menschen. Die sich intensiv mit sich, ihrem Umfeld und der Welt, in der wir leben, beschäftigen. Heute haben wir gemeinsam Mittagspause gemacht. 4 Mädels sitzen zusammen und nach kurzer Plauderei stellen wir fest, dass wir alle begeistert der ARD-Themenwoche Glück folgen. Auf allen Kanälen, online, im 1. Fernsehprogramm oder wahlweise auf den angeschlossenden Fernseh- und Radiosendern, auf BR Alpha. Und wir sind alle ganz fasziniert von den vielfältigen Beiträgen, die uns zum Nachdenken anregen, uns einmal mehr aufs Wesentliche fokussieren lassen. Uns das Glück des Lebens spüren, fühlen und mitfühlen lassen. Diese Woche schenkt uns nachdenkliche Momente, vor allem aber viele Glücksgefühle. Schön ist das!

Gesprächssplitter 1: „Anke Engelke sucht nach dem Glück. Und findet viele Menschen, die denken, sie hätten kein Glück. Anderen gehts sehr schlecht, die fühlen das Glück in vielen, unzähligen kleinen Momenten. Ohne sich dessen so bewusst zu sein. Und dann muss das Redaktionsteam das bewerten – was für eine unglaublich schwierige Situation, das Glück anderer Menschen bewerten zu müssen?“

Gesprächssplitter 2: „Dieses Kind weiß, dass es sterben muss. Es erklärt, warum es diese Situation so hinnehmen muss. Weil es eben so ist. Und trotzdem darf es es manchmal so unendlich glücklich sein. Und seiner Mama sagen, was für ein großes Glück sie hat, denn sie wird künftig einen Schutzengel mehr haben, der sie beschützt und liebevoll auf sie aufpasst …“

Fest steht, dass alle auf der Suche nach Glück sind – und vielleicht ist das auch einer der Stressfaktoren unserer Zeit? Dass wir so danach suchen, anstatt es zu bemerken? Wer mit uns über das Glück philosophieren möchte: hier und hier gibt es eine Menge gesammelter Informationen dazu. Ich werd weiterhin zuhören, denn manchmal hilft bewusste Reflektion, das Glück in den kleinen Dingen zu entdecken?

Ich wünsch euch allen einen glücklichen Abend!

Spruch zum Wochenende: Hilfsaktion

Am liebsten würde ich jetzt erzählen, dass ich schon vor Tagen vollkommen selbstlos Urlaub eingereicht hab, um Sandsäcke zu füllen, das Hochwasser zu bekämpfen, Schlamm aus Kellern zu putzen, aufzuräumen, retten, was zu retten ist und alles zu tun, was anfällt. Hab ich aber nicht gemacht. War alles zu umständlich: kann ich Urlaub nehmen? was bleibt dann liegen und wird nicht erledigt? wo fahr ich überhaupt hin? wo wird Hilfe am dringlichsten benötigt? … War viel zu unentschlossen – und habs mir bequem gemacht, bin arbeiten gegangen.  …

Dafür werd ich am Wochenende helfen, Radiosender 1 oder 2 helfen mir dabei, mich in meiner Umgebung zu orientieren. Darüber hinaus möchte ich noch loswerden: ich bewundere seit Tagen, wie sich die Menschen im Hochwasserjahr 2013 sinnvoll und zielgerichtet auf Facebook und Twitter austauschen, das ist neu, und ich finds super!

Mit diesem so passenden Spruch verabschiede ich mich jetzt ins Wochenende: „Eigentlich sollte man Menschen nicht bemitleiden, besser ist, man hilft.“ (Maxim Gorki)