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1000 Fragen an mich #23

441. Wie persönlich ist deine Einrichtung?
Meine Möbel sind weniger persönlich, eher praktisch ..

442. Welchen Songtext hast du jahrelang falsch gesungen?
Ich weiß nicht mehr, was ich vorher mitgesungen habe, aber bei Hubert von Goiserns „Brenna tuads guad“ singe ich erst seit ca. 2015 korrekt: „A jeder woass, dass es Geld ned auf da Wiesen wachst Und essen kann ma’s a ned, Aber brenna tat’s guat. Aber hoazen deamma an Woazen Und de Ruabn und den Kukuruz, wann ma lang so weiter hoazen Brennt da Huat.“

443. Würdest du gerne viele Höhepunkte erleben, auch wenn du dann viele Tiefpunkte erleben müsstest?
Philosophisch betrachtet schätze ich mich glücklich, dass ich zum höchsten Hochgefühl ebenso wie zur tiefsten Traurigkeit fähig bin. Das ist nicht jedem Menschen gegeben, umso mehr muss und möchte ich dafür dankbar sein.

444. Mit wem hattest du vor kurzem ein gutes Gespräch?
Heute Nacht mit meiner lieben ehemaligen Arbeitskollegin, dem verrückten Huhn.

445. Was trinkst du an einem Tag vorwiegend?
So drei Liter Wasser im Schnitt.

446. Welches Lied hast du zuletzt gesungen?
„What are you waiting for“ mit Nickelback in der Plympiahalle vor nicht mal 12 Stunden – was mir auf der Setlist trotzdem gefehlt hat war „Trying not to love you“, hätt ich zu gerne live erlebt.

447. Kannst du über dich selbst lachen?
Oh ja, und wie.

448. Wann hast du zuletzt eine Kopfmassage gehabt?
Letzte Woche im Friseursalon meines Vertrauens.

449. Wie sieht der ideale Sonntagmorgen aus?
Ist Sonntagmorgen nicht immer ideal? Mir fällt kein Szenario ein, das an einem Sonntag nicht passen würde. Ob gutes oder schlechtes Wetter, ob früh aufstehen oder lang liegenbleiben, ob ausgiebig frühstücken oder die erste Mahlzeit des Tages überspringen, ob aktiv oder faul, … nein, Sonntagmorgen ist einfach immer ideal.

450. Machst du manchmal ganz allein einen langen Spaziergang?
Nicht manchmal, sondern sehr oft, eigentlich sogar meistens.

451. Wann hast du zuletzt Fotos eingeklebt?
Puh, wobei: ich hab der bezaubernden Nichte ein Fotoalbum zum 6. Geburtstag geschenkt, da hab ich definitiv ausgedruckte Bilder eingeklebt.

452. Worüber hast du vor kurzem deine Meinung geändert?
Ich denke den Gedanken an eine selbständige, freiberufliche Tätigkeit, den ich eigentlich schon ausgeschlossen hatte, zumindest noch mal aus allen Richtungen durch.

453. Wann wärst du am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben?
Dienstag. Oder gestern. Oder heute. Wobei es mir auch im Bett einfach zu heiß ist.

454. Glaubst du an eine offene Beziehung?
Das kommt immer auf die an der Beziehung beteiligten Personen und deren Vertrauensverhältnis an. Kann funktionieren, kann aber auch gründlich misslingen.

455. Welches Gesetz würdest du einführen, wenn du in der Regierung sitzen würdest?
Ich muss kurz Schlaumeiern, dass eine Einzelperson in der Regierung kein Gesetz einführen kann … was ich aber unterstützen und wofür ich mich stark machen würde ist eine angepasste, leistungsorientierte Gehaltsstruktur in der Alten- und Krankenpflege sowie eine stärkere Lobby für die Pflege insgesamt.

456. Was würdest du mit einer Million Euro tun?
Jetzt gerade würde ich meine Auszeit verlängern, mir und meinem engsten Kreis ein paar Reisen verwirklichen. Den Rest würde ich aufteilen, etwas für die Ablösung des Renovierungs-Kredits müsste drin sein. Und mit dem übrig gebliebenen Geld könnte ich mir gut die Basis für ein soziales Projekt vorstellen, zum Beispiel ein Kinderfreizeitheim für Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen oder etwas in der Art.

457. Wie hieß oder heißt dein Lieblingskuscheltier?
Ich hatte weder ein Lieblingskuscheltier noch habe ich Kuscheltieren Namen gegeben.

458. Was war deine weiteste Reise?
Das dürfte Asien sein, ich glaube es waren mehr als 12 Flugstunden nach Bangkok.

459. In welcher Haltung schläfst du am liebsten?
Stabile Seitenlage.

460. Zu wem gehst du mit deinen Problemen?
Zu engsten Freunden und zu meiner Familie. Allerdings erst, nachdem ich so weit allein gedacht habe, dass ich über das Problem auch sprechen kann.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

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#Wasanderswäre

Bin bei Wolke Rosa über ein nachdenkliches Blogstöckchen gestolpert, die Geschichte dazu lest ihr am besten direkt dort nach. Nach dem Lesen fing das Gedankenkarussel an – und deshalb mach ich hier weiter. Ich finde es ja prinzipiell spannend, über völlig aburde, da unmögliche, Dinge zu philosophieren. Deshalb: los gehts –

Was wäre anders in deinem Leben, in deinem Alltag, wenn du ein Mann wärst?
Mein Papa hätte einen erstgeborenen Sohn gehabt, das hätte so im dörflich-bayrischen Leben der 70er schon etwas an seinem Ansehen verändert. Ob wir 5 Kinder wären wage ich zu bezweifeln, meine Mutter wollte zwar viele Kinder, aber war ja schon so, dass nach 3 Mädels unbedingt noch ein Bub hergemusst hat. Jetzt war ich nie sehr damenhaft, im Gegenteil: wollte seit ich mich erinnern kann lieber ein Junge sein. Meine Kindheits-Freunde wären also wahrscheinlich die gleichen Jungs aus der Nachbarschaft gewesen. Hm, ob ich auch schon mit 9 verliebt gewesen wäre? Mein erster Kuss, ja, der wäre definitiv anders gewesen, denn ich wäre der unerfahrene Junge gewesen, dem seine Freunde vorher erzählt hätten, dass man mit der Zunge möglichst wild im Mund gegenüber herumrühren solle. Ansonsten wär ich wahrscheinlich ein äußerst mittelmäßiger Fußballer geworden, hätte genauso wenig gewusst, was ich mal werden will – alles reine Spekulation.

Was tust du nur deshalb, weil du eine Frau bist?
Ich beantworte die Frage, warum ich keine Kinder habe. Das ist glaube ich echt so ein Frauending? Also ich weiß nicht, ob die Frage auch so häufig an Männer gestellt wird? In jedem Fall bekomme ich sie regelmäßig zu hören – und statt einfach lächelnd „Weil es so ist“ zu sagen gebe ich Antworten, versuche es begreiflich zu machen. Wissend, dass es meine Entscheidung ist, und deshalb niemand anderen zu interessieren hat …

Was tust du nicht / welche Dinge lässt du lieber, weil du eine Frau bist?
Eigentlich nichts, ich hatte mal eine Phase mit hohen Hacken, das lass ich aber seit meinem Bänderriss schön wieder sein:-)

Durch welches Klischee fühlst du dich persönlich beeinträchtigt?
Ich gehe nicht gerne shoppen, im Gegenteil. Bin fast nie geschminkt oder zurechtgemacht, laufe aber noch lange nicht schlampig herum. Und was mich richtig nervt, ist, dass ich als weiblicher Single „einfach zu wählerisch“ bin, mich für was Besseres halte … Gehts noch?

Erzähle von einer Situation, in der du bemerkt hast, dass es von Vorteil ist, zur Gruppe der Frauen zu gehören.

Ich habe mein Studium als Bedienung finanziert und definitiv spendiert man(n) einer weiblichen Bedienung Trinkgeld

Gibt es Situationen, in denen das Geschlecht keine Rolle spielt?

Das ist doch immer sehr vom eigenen Blickwinkel und der Einstellung abhängig? Wenn ich mich selbst über mein Frau-/Mannsein definieren möchte, dann wird auch meine Umgebung auf mich als Frau/Mann reagieren? Oder eben nicht.

10 Fragen – meine 10 Antworten

Suse hat mich für eine Bloggeraktivität nominiert, die erste Einladung, mein „erstes Mal“. Ich bin etwas nervös, denn mir fällt fast tagtäglich auf, dass ich in dieser Bloggerwelt Neuling und absoluter Spätzünder bin. Insofern: ich werde mein Bestes geben. Und bin neugierig. Vor allem auf Suses Reaktion, denn ich möchte ja doch wissen, ob sie mich so eingeschätzt hat 😉

Wenn du eine 2. Chance hättest, würdest du etwas in deinem Leben ändern?
In der Praxis nein. Wenn ich über die Theorie nachdenke würde mir das ein oder andere einfallen, was ich gerne nicht gemacht hätte, weil es einen anderen Menschen verletzt hat, oder wo ich gerne bereits im Vorfeld gewusst hätte, was ich heute weiß. Aber ich habe aus allem in meinem Leben lernen können. Und deshalb bin ich auch sehr glücklich und zufrieden mit diesem meinem bisherigen Leben.

Wie oft meldest du dich bei deinen Eltern, ohne schlechtes Gewissen?
Oft und gerne. Ich mag meine Eltern, bin ihnen für vieles sehr dankbar – und habe zu beiden ein gutes Verhältnis. Da ich nicht weiß, wie lange ich sie noch in meinem Leben haben darf bin ich viel und gerne bei ihnen.

Erinnerst du dich an deine erste Single (oder LP) und was war es?
Es war eine klassische Aufnahme, unter anderem das Ave Maria, gesungen von der großartigen Callas.

Singst du laut wenn du alleine bist?
Klar, und ich summe eigentlich immer, auch wenn ich nicht alleine bin. Und es soll auch vorkommen, dass ich in einem Konzert bin und mitsinge, summe, laut …

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?
Ausgelesen habe ich gerade eine Leihgabe meiner lieben Freundin Claudi, Vanessa Blumhagens „Jeden Tag wurde ich dicker und müder. Mein Leben mit Hashimoto“. Angelesen liegt seit einem Sonnentag im September Ken Follets „Sturz der Titanen“, leider habe ich den Anschlussroman schon vorher gelesen, und tue mich etwas schwer mit dem Weiterlesen. Ich weiß schon an vielen Stellen, wie es aus/weitergeht. Hm.

Bist du mit deinem Vornamen zufrieden?
Total. Kurz. Zwei Silben. Habe trotzdem in meinem Leben immer wieder charmante Abkürzungen dafür bekommen, aus Doris wurde Dörte (nach dem Schaf, das so gern röhrte), Dorle, Dosis oder nach dem Riesenerfolg des kleinen Clownfisches ein Dori.
Meine bezaubernde Nichte weiß übrigens ganz genau wie ich heiße, hat aber eine Coco aus mir gemacht 😉

Du hast frei und viel Zeit. Die Sonne scheint. Was tust du?
Ich bin draußen, von morgens bis abends. In der Natur. Garten. Badesee. Wald. Berge.

Du hast frei und viel Zeit. Es ist usselig. Was tust du?
Kommt drauf an. Ich kann mich gut einen Tag mit einem guten Buch, Zeitschriften oder auch guten Filmen auf die Couch legen. Für eine Season Sex and the City braucht man etwa einen halben Schmuddeltag. Manchmal zieh ich aber auch einfach Gummistiefel an und stapfe trotz Regen durch den Wald. Da ist es nämlich immer schön.

Käse, Eier, Milch, Speck, Tomaten. Mehr gibt dein Kühlschrank nicht her. Was machst du daraus?
Der Speck bleibt im Kühlschrank, aus dem Rest gibts ein Omelett mit oben drübergestreuten Tomatenminiwürfeln (Kerngehäuse wird rausgeschnitten) ein paar frische Kräuter vom Balkon – lecker!!!

Es schenkt dir jemand 1000 Euro. Wofür gibst du sie aus?
Jetzt gerade für einen Flug nach Brasilien. Um meine liebe Freundin Marina zu besuchen. Ganz allgemein für eine Reise, einen Urlaub. Hin und wieder auch mal für eine Autoreparatur oder um etwas zu ersetzen, was kaputtgegangen ist. Soll ja hin und wieder mal vorkommen …

So liebe Suse, was meinst du: hast du jetzt mehr und vor allem etwas Neues über mich erfahren?

Jetzt ist es an mir, Fragen zu stellen. Das fällt mir nicht leicht. Klar habe ich immer mal wieder Fragen im Kopf, aber die jetzt finden, bündeln, richtig und gut formulieren … Gut, genug gejammert, hier sind meine 10 Fragen:

1 … Wie lange dauert deine älteste Freundschaft und wo hast du diesen Freund kennengelernt?

2 … Bald ist Weihnachten: was war dein schönstes Geschenk zu Weihnachten in deiner Kindheit?

3 … Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – hast du eine liebste Jahreszeit? Und wenn ja warum?

4 … Wie gestaltest du deine Freizeit am liebsten und warum?

5 … Was zeichnet dich – und nur dich – in beruflicher Hinsicht aus?

6 … Was beschreibt dich und deinen Musikgeschmack am treffendsten?

7 … Der Tag hat 24 Stunden, was ist deine liebste Tageszeit und warum?

8 … Dein Freundeskreis: alle in deinem Alter? Oder querbeet von 0 bis 100? Woran liegt das?

9 … Lieber unauffällig angepasst oder extravagant auffallend? Warum?

10 … Bitte fertigschreiben: beim Bloggen habe ich …

Ich würde mir wünschen, dass einige von euch meine Fragen beantworten, da ich nicht so viel Erfahrung mit dem Nominieren habe lade ich euch alle, die ihr hier immer mal mitlest, ein, mit mir an diesem wunderbaren Tisch Platz zu nehmen, mit Blick auf den zauberhaften Bayerischen Wald im Herbstlicht

20131029-145952.jpgund mit mir zu plaudern. Wer mag, darf mein Bild auch gerne in seinen Blogbeitrag einbinden, wir bekommen bestimmt eine Tasse Milchkaffee und ein leckeres Stück Kuchen serviert.

So geht 10 Fragen, 10 Antworten:
Ich wurde getagt von Suse, die mich zum weitermachen eingeladen hat und deren Blog allemeineleidenschaften ich hier verlinke. Wer mehr über mich erfahren mag liest einfach mit, ich schreibe über kleine Beobachtungen und andere Dinge, die ich für Wert befinde, sie mitzuteilen. Vor allem meinen Patenkindern, die auf diesem Wege irgendwann mal einiges aus der Gedankenwelt ihrer Patentante nachlesen können. Ich habe Suses 10 Fragen zu beantworten und muss mir selbst 10 neue Fragen ausdenken. Die ich wie oben beschrieben an euch alle weitergebe. Viel Spaß damit.