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#Sonntagsfreude: ein kleines bisschen

Heute ist Weltfrauentag und wir haben einen Mädelstag geplant. Die bezaubernde Nichte kommt mich besuchen, wir werden viel Spielen und die Hirsche besuchen gehen. Ich will bei den frühlingshaften Temperaturen vor allem draußen, im Freien sein, frische Luft und Sonne abbekommen. Und wisst ihr was: das wird klappen. Weil wir mittlerweile ein super aufeinander eingespieltes Team sind. Eine verschworene Combo, und am Ende des Tages  passt eigentlich immer für alle Beteiligten alles. Weil wir es uns schön miteinander machen. Weils uns gut geht zusammen. Weil wir uns genug sind. Und das macht mich ein kleines bisschen stolz, dass wir es schaffen, einfach zufrieden und glücklich zu sein. Von Mal zu Mal ein kleines bisschen mehr. Weil wir uns haben.

Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen. Etwas beantwortet mein Post Verena Linharts Frage „Worauf bist du stolz?“, deshalb verlink ich hier zu ihr.

Kinderlogik

Kürzlich waren meine Nichte und ich ins Spielen vertieft. Mit Lego Duplo Bausteinen Türme bauen, einen Zug, Spielfiguren draufsetzen … Da findet Miss 3einviertel in der Kiste einen Aufsatz, der mit den Worten „Das ist was für Babies“ irgendwo in die Ecke geschleudert wird. Kurz darauf merke ich, dass sie gedanklich abgelenkt ist und etwas ausbrütet.

Sie überlegt und fragt: „Was ist das da oben noch mal?“, auf Omas „Heiligtum“ deutend (Erklärung folgt).

Tante: „Ein Fatschenkind, das hat die Oma selbst gebastelt“.

Nichte: „Hm, aber das ist doch ein Baby?“

Tante: „Ja, also irgendwie schon“

Nichte: „Eine Babypuppe?“

Tante: „… ja!“

Nichte: „Wollen wir der Puppe das Baby-Spielzeug geben? Dann kann sie damit spielen?“

Tante: ……

Die Oma musste auch grinsen, aber nur, weil nix kaputtgegangen ist 😉

Exkurs Fatschenkind: das schreibt Wikipedia darüber. Meine Mutter hat in vielen Jahrzehnten viele tolle Bastelkurse der Landfrauen besucht, mal mehr, mal weniger tolle Dinge selber hergestellt. Auf das Fatschenkind ist sie besonders stolz, auch weil es für sie einen materiellen Wert darstellt, neben den unendlich vielen Stunden Arbeit, die sie investiert hat.

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