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Sonntagsfreude: Wiesnmomente

Statt vieler Worte konzentriere ich mich auf Bilder, herrlich schöne Wiesntage durfte München diese Woche erleben.


Übrigens: Den besten Blick aufs Oktoberfest hat definitiv die Bavaria – die lässt sich im Inneren besteigen und oben gibts Ausgucke – kann jeder, auch wer unter Höhen- und Platzangst leidet 😊

Dass ich nicht zum Trinken aufs Oktoberfest gehe, hab ich schon mal geschrieben. Dazu brauch ich nicht viel Konsum, um glücklich zu sein. Mir reichen besondere Wiesnmomente, da tanzt mein Herz. Und ich gehe glücklich strahlend nach Hause. Ansonsten kann ich nur empfehlen, ohne Plan zu bleiben, je nach Wetter spontan zu sein, immer wieder stehenbleiben und genießen. Und mir hat’s tagsüber bei blauem und abends bei buntem Himmel einfach nur die Sprache verschlagen. Da bin ich dann einfach nur andächtig und dankbar, das alles erleben zu dürfen. Punkt.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Sonntagsfreude: Festplatte

notebook-37337_640Um ein gängiges Klischee zu bedienen: Wenn die Welt mal soweit ganz in Ordnung wäre, dann kommt ja „immer“ etwas ums Eck, das einem dieses Wohlsein etwas verleidet. Das ist in meinem Fall ein technisches Problem, das mir richtig schwer im Magen liegt. Meine eine externe Festplatte verbindet sich nicht mehr mit dem Laptop. Nach etwas hin und her hab ich dann das Gehäuse aufgeschraubt, wodurch sich der ohnehin schon nicht mehr verbindende Kontakt final aus seiner Vorrichtung gelöst hat …

Auf der Festplatte tausende von Bildern aus den letzten mindestens 10 Jahren.

Mehr muss ich nicht schreiben. Mir geht es immer noch nicht gut, denn noch weiß ich nicht sicher, ob die Daten gerettet werden können. Aber gleich kommt ein alter Freund, der sich erstens viel besser auskennt als ich und mich zweitens beruhigt. So weit, so gut. Drückt die Daumen, auf dass meine Bildwelt bald wieder in Ordnung sein wird. Dafür lass ich heute sogar einen Festtag fürs Knipserherz, den Tag des offenen Denkmals ausfallen, so nervös bin ich …

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“

Momentaufnahmen von der LaHo2017

Zurückblickend gabs nicht wirklich schlechtes Wetter, mal ein Regenschauer, aber fast alle Bilder der Landshuter Hochzeit 2017 zeigen den typisch bayerischen Himmel: weiß-blau.

So schöne Zähne – wobei ich zweifle, ob ein Mann im besten Alter im Mittelalter noch mit vollem Gebiss ausgestattet war?

Essen und Trinken wie zur Zeit der herzoglichen Hochzeit 1475: Musik zu des Fürsten Hochzeit im Innenhof der Residenz.

Die Gauklerpyramide, meterhoch, man beachte die Farben.

Wunderschön sind die Haarprachten, vor allem die der jungen Damen.

Eine Entdeckung war dieses handgefertigte Gebetbuch, wurde von der edlen Dame wie eine Tasche am Gürtel getragen.

Die Falken inmitten der Menschenmassen – eine echte Attraktion.

Gauklerpyramide im Lager, da wirken die Farben ganz anders?

Auch die Kostümierten beobachten das bunte Treiben und halten einen „Ratsch“.

Prächtig geschmückt ist der Wagen der Spielleute, das hier sind Mitglieder des Hofberg Theaters.

Wenn sich die Gaukler für ihren Auftritt bereit machen fliegen Schuhe „geordnet“ auf einen Haufen …

Immer wieder aus allen Perspektiven sehenswert …

Eine Szene, wie sie 1475 sein könnte – nur war damals die Mauer der Kirche noch nicht verputzt, das kam erst frühestens 100 Jahre später …

Die Kinder singen vor dem großen Portal von St. Martin.

Noch mal Haarpracht – das rechte Edelfräulein hat an diesem Samstag 2 Stunden Locken gedreht, mit einem modernen Lockenstab 😉

So schön geschmückt wurden die Speere der Stadtwachen im Hochzeitsjahr 1475 vielleicht auch zu den Feierlichkeiten?

Musiker vor dem gotischen Rathaus.

Spielleute ziehen spielend, singend und tanzend an der Isar entlang.

Mittelalterliche Werbung 🙂

Dieses Kostüm fasziniert mich Jahr für Jahr, die Farbe blau kommt mit dem Gold besonders gut zur Geltung. Durch das gelb in den Buchskränzen ist mit zum ersten Mal der passende Schmuck ins Auge gestochen – übrigens sind die meisten Schmuckstücke kein Privatbesitz, sondern gehören mit zum Fundus der Förderer, die Kleidung, Gürtel, Broschen, Hauben … gemeinsam verwahren.

Momentaufnahme von der Tür von St. Martin aus.

Und wie anno dazumal begegnen sich zur LaHo die Herren und die Damen – auf ein Getränk, auf ein Geplauder …

Schönes Bild von Bernhard Kühlewein mit den Wahrzeichen von Landshut, entdeckt in der Ausstellung „Mythos Hochzeitsstadt“ in der Heiliggeistkirche.

Sehr beeindruckend ist der Innenraum von St. Martin, tolle Akustik und unfassbar hoch und licht.

Der höchste Backsteinturm der Welt scheint die Burg Trausnitz zu überragen – erbaut in dieser Höhe haben ihn die Baumeister in jedem Fall, um mal einen Blick auf das Treiben auf der herzoglichen Burg zu erhaschen 😉

Sonntagsfreude: Vorsortiert

Die letzten 24 Stunden bin ich tief in der Bildwelt „meiner“ Landshuter Hochzeit versunken – hach, war das schön. Und gar nicht mal so leicht, euch wie angekündigt ein „Best of“ zu zeigen, weil mir ja jedes einzelne Bild lieb und teuer ist …. für den dritten Hochzeitszug konnte ich mich mich jetzt zumindest mit meinem inneren Kritiker einigen – und freu mich über eure Begleitung. Wer „mehr“ Moderation braucht, bitte einfach melden.

Vor dem Zug ziehen Musiker durch die Altstadt.

Punkt 14 Uhr ertönt ein Böllerschuss, der wartende Zug setzt sich in Bewegung, die Glocken von St. Martin, dem höchsten Backsteinturm der Welt, ertönen.

Musiker und „Gesinde“.


Fahnen und Standarten zeigen, woher die Gäste kommen. Das Wappen von Landshut zieren übrigens drei Helme.

Adlige Gäste, dank Dokumentation namentlich bekannt. Vor der „Alten Frau von Sachsen“  Businenbläser, es folgen Edelfräulein mit Buchskranzerl.



Des Kaisers Trumeter samt Pauker hoch zu Ross, die kaiserlichen Insignien (Zepter und Krone) sowie – besonderes Augenmerk auf den jungen Herrrn vor Kaiser Otto und Sohn Maximilian, er hält es in Händen – des Kaisers neues Schwert. Haben die Förderer nach viel Forschung für die LaHo 2017 authentisch anfertigen lassen.


Herzoglicher Hofstaat, angeführt vom Zeremonienmeister, herzogliche Hofkapelle, Hofnarr.





Herzogin Amalie, Mutter des Bräutigams.

Fahnenwerfer.


Polnische Edellfräulein und Junker.

Die Kutsche der Braut, Prinzessin Jadwiga oder Hedwig hat für die Reise von Krakau nach Landshut 1475 sicher öfter mal aufs Pferd gewechselt, da drin wird man nämlich richtig durchgeschüttelt auf dem Pflaster der Altstadt – das arme Pagerl sitzt auch noch gegen die Fahrtrichtung …

Adlige zu Pferde.

Die Reisigen im „Igel“.


Für Kinder und Zigeuner werfen die Zuschauer Münzen – wer eifrig sammelt kriegt einen schönen Batzen Geld zusammen.



Es ist bunt, es ist farbenfroh – manchmal geordnet, manchmal ein ordentlicher Durcheinand.


Vor allem: Herrlich schön ist’s 

Himmel Landshut – tausend Landshut – Hallooo



„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.