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Berg [*.txt]

Bergwelt.

Eins. Der Berg Arbeit, der vor uns liegt. Berge von Wäsche – waschen und bügeln. Ein Berg von Aufgaben auf dem Schreibtisch, der sich nicht von selbst erledigt. Ein Berg von To Dos auf der Liste, alle Prio 1 . Ganze Berge von Essen auf dem Tisch, so viel übrig … Berge von Freizeit? Berge von Spaß? Nö, zu viel zu tun, zu niedrig die Lust.

Zwei. Ganze Berge von Müll, an Land und zu Wasser. Werden nicht kleiner, bauen sich nicht ab. Keine Berge, auf die wir klettern wollen. Keine Berge mit atemberaubenden Ausblicken. Überflüssige Berge.

Drei. Kommen wir noch mal zu Freizeit. Spaß. Erholung. Selten, aber wenn es in die Berge geht, dann tut das immer so unendlich gut. Frische Luft. Ausblicke, die Herz und Seele streicheln. Und wie gut das schmeckt, wenn man vorher eine Anhöhe erklommen hat. Wie gut man schlafen kann, wenn man vorher etwas gekraxelt ist …Wertvolle Berge.

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Ein Beitrag zu Dominiks [*.txt]-Projekt, das 2. Wort lautet “Berg”.

Das mit den Bildrechten

Bald könnte ein EU-weites Gesetz die „Panoramafreiheit“ regeln. Es wäre möglich, dass ich ein Bild in einer öffentlichen Umgebung aufnehme, das dann nicht mein Bild sein darf. Ich dürfte es nicht zeigen, eigentlich dürfte ich es nicht mal machen. Oder irgendwann mal gemacht haben … Oder ich müsste umständlich eine Erlaubnis einholen bzw. bezahlen. Das alles ist eine mögliche Folge eines möglichen Beschlusses, aber ich möchte gerne, dass der Fall nicht eintritt! Deshalb habe ich diese Petition unterzeichnet. Da gibt es auch weitere Infos, wer möchte.

Fans

Gerade landen die Weltmeister „zu Hause“ und werden in Berlin auf der Fanmeile empfangen, gefeiert. Ich bewundere, dass es Menschen gibt, denen Fußball so wichtig ist, dass sie dafür Urlaub einreichen, vielleicht sogar nach Brasilien gereist sind, um Spiele live zu erleben. Allen, und es sollen hundertttausende sein, die gleich am Brandenburger Tor mit am Start sind und die deutsche Nationalmannschaft bejubeln, wünsche ich viel Saß. Feiert die Jungs, feiert das Team, feiert alle, die beigetragen haben, diesen Weltmeister-Titel zu holen.

Ich freu mich still und leise mit – und blättere diese letzten Wochen noch mal in meinem Bilder-im-Kopf-Album nach. In Erinnerung bleiben wird mir die Geschichte des alten Mannes: Er ist Brasilianer und erlebte das Halbfinale im Stadion, kam hoffnungsvoll, hatte einen goldenen Pokal dabei, das Symbol seiner Überzeugung, dass Brasilien 2014 Weltmeister werden sollte. Dann hat er seine Mannschaft verlieren sehen, hat bittere Tränen vergossen. Und seinen Pokal einem deutschen Fan geschenkt. Im Zeitalter von Selfies und Fan-Porträts ging dieses Bild um die Welt. Dass die Fußballer sich nach einem gewonnenen/verlorenen Spiel gratulieren sieht man oft, aber dass ein Fan, ein treuer Anhänger, sich von seinem Ideal verabschiedet? Für mich besonders, eine große Geste.